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Eva Jähnigen (Grüne) fordert von der Staatsregierung die Gleichstellung von verpartnerten Paaren

Im Freistaat Sachsen ist die Zahl der eingetragenen Lebenspartnerschaften in den letzten Jahren stetig angestiegen: Wurden im Jahr 2001 nur 61 Verpartnerungen geschlossen, so nutzten 2012 bereits 192 Paare dieses Rechtsinstitut.

Das ist das Ergebnis einer mündlichen Anfrage der Abgeordneten Eva Jähnigen (Grüne) im Dresdner Landtag. Damit hat sich die Zahl derer, die sich seit Einführung der Eingetragenen Lebenspartnerschaft in Sachsen das Jawort gaben, verdreifacht. Es gibt auch mehr Scheidungen: So wurden 2006 zwölf Lebenspartnerschaften aufgelöst, 2012 waren es bereits 38.

"Die eingetragene Lebenspartnerschaft wird auch in Sachsen immer selbstverständlicher", erklärte Jähnigen. Im Freitstaat gebe es allerdings einen Wermutstropfen: "Leider nimmt die Staatsregierung diesen Teil der Lebensrealität in Sachsen noch immer nicht ernst und unterlässt es pflichtwidrig, die in ihrer Zuständigkeit liegenden gesetzlichen Regelungen an das Lebenspartnerschaftsgesetz anzupassen und damit auch eine rechtliche Gleichstellung herzustellen".

Das schwarz-gelb regierte Sachsen ist das einzige der 16 deutschen Bundesländer, das eingetragene Lebenspartner im Landesrecht noch nicht gleichgestellt hat. Steffen Flath, der Chef der CDU-Landtagsfraktion, erklärte erst vor wenigen Monaten, das gleichgeschlechtliche Partnerschaften "nicht nachhaltig" seien und daher diskriminiert werden dürften (queer.de berichtete). (dk)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 26.04.2013, 16:42h
  • Eine mehr als Verdreifachung von Eingetragenen Lebenspartnerschaften in Sachsen - mal gespannt, ob das noch steigerungsfähig ist!
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#2 Deniz1983Anonym
  • 26.04.2013, 21:26h
  • Ich kann nicht verstehen wie man sich verpartnern kann solange wir nicht gleichgestellt sind. Da könnten Frau Merkel und Co. doch ganz einfach sagen "Guckt doch. Wenn's ihnen nicht passen würde, würden sie's ja nicht machen."
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#3 MariusAnonym
#4 TiefTaucherProfil
  • 27.04.2013, 18:11hBerlin
  • Deniz1983 schreibt am 26.04.2013, 21:26:49 Uhr:
    Ich kann nicht verstehen wie man sich verpartnern kann solange wir nicht gleichgestellt sind. Da könnten Frau Merkel und Co. doch ganz einfach sagen "Guckt doch. Wenn's ihnen nicht passen würde, würden sie's ja nicht machen."

    Umgekehrt argumentieren die Gleichstellungsgegner wenn es keine Verpartnerten gäbe:
    'Schaut her, die wollen ja gar keine Ehe'

    Ziel ist die Gleichstellung mit der Ehe und die Abschaffung des Übergangssubstituts "Lebenspartnerschaft"
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#5 Oliver43Anonym