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Einstimmig beschlossen

Irkutsk verbietet Homo-"Propaganda"


Das Wappen der Region Irkutsk

Irkutsk hat am Mittwoch als elfte Region in Russland "Propaganda" für Homosexualität verboten.

Das Regionalparlament stimmte einstimmig für das Gesetz. Es soll Kinder "vor negativen Faktoren" schützen, die ihre "physische, intellektuelle, psychische, geistliche und moralische Entwicklung" beeinflussten. Die Region Irkutsk liegt in Südsibirien und ist bei nur 2,5 Millionen Einwohnern doppelt so groß wie Deutschland.

Die größte Stadt mit einem Verbot der Homo-"Propaganda" ist derzeit St. Petersburg. Die Verabschiedung des Gesetzes hat unlängst zu internationalen Protesten geführt, auch durch das deutsche Außenministerium (queer.de berichtete). Derweil ist ein landesweites Gesetz ist in Arbeit: Im Januar diesen Jahres hatte die russische Duma einen entsprechenden Entwurf in erster Lesung abgenickt (queer.de berichtete).

Politiker aus Russland fallen regelmäßig durch homophobe Äußerungen auf. Staatspräsident Wladimir Putin hatte erst vor gut zwei Wochen in den Niederlanden die gleichgeschlechtliche Ehe mit Pädophilie verglichen (queer.de berichtete). (dk)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 HugoAnonym
  • 26.04.2013, 18:59h
  • "Die Verabschiedung des Gesetzes hat unlängst zu internationalen Protesten geführt, auch durch das deutsche Außenministerium"

    Die Russen schert das auch.

    Ich verstehe die Religionen schön langsam nicht mehr, eineseits predigen sie von Nächstenliebe andererseits schüren sie Hass.
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#3 MariusAnonym
#4 timpa354Ehemaliges Profil
#5 AndiBerlinProfil
  • 27.04.2013, 16:46hBerlin
  • Ein ähnlicher Gesetzentwurf für das ganze Land, der angeblich Kinder und Jugendliche schützen soll, wurde bereits in der Staatsduma vorgelegt. Ende Januar 2013 nahm die Duma das Gesetz in erster Lesung an, wobei 388 Abgeordnete im 450 Sitze zählenden Parlament dafür stimmten.

    Unter zahlreichen Ergänzungen zum Gesetzentwurf, die während der zweiten Lesung beraten werden sollen, ist die Blockierung der die Homosexualität propagierenden Internet-Seiten ohne Gerichtsbeschluss, auch wenn sie bereits als 18+ gekennzeichnet werden. Laut einer Meldung der Zeitung Kommersant am 27. April 2013 hat die Vorsitzende des Duma-Ausschusses für Angelegenheiten von Familien, Frauen und Kindern Jelena Misulina eine weitere Ergänzung des Gesetzes herausgearbeitet. Sie sieht vor, nicht nur die öffentliche Propaganda von Homosexualität zu bestrafen, sondern auch die öffentliche Rechtfertigung und Anerkennung der Homosexualität und die Verbreitung der Ansichten unter Minderjährigen über die Gleichstellung von traditionellen und gleichgeschlechtlichen Ehen.
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#6 SilverclawEhemaliges Profil