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Die lesbische Politikerin lenkte seit 2008 die Politik Islands (Bild: Icelandic Ministry of Social Affairs and Social Security)

Die weltweit erste offen lesbisch lebende Premierministerin verabschiedet sich kurz vor den Wahlen aus der Politik.

In Island stehen am heutigen Samstag Neuwahlen für ein neues Parlament an, die den Umfragen zufolge mit einem Regierungswechsel einhergehen werden. Das regierende Bündnis von Sozialdemokraten und Grünen wird vermutlich von einem konservativ-liberalen Bündnis abgelöst. Im Vorfeld des drohenden Machtverlusts hat sich Premierministerin Jóhanna Sigurðardóttir bereits am Freitag offiziell von der Politik verabschiedet.

Die 70-Jährige Sozialdemokratin machte damit ihre Rückzugs-Ankündigung aus dem vergangenen September wahr. Die LGBT-Community dankte der weltweit ersten offen lesbisch lebenden Regierungschefin am Freitag mit Blumen und Umarmungen.

Island ist Vorreiter in der Emanzipationspolitik

Den Blumenstrauß in Regenbogenfarben bekam sie von "Samtökin '78" überreicht, der ältesten LGBT-Organisation Islands. Jóhanna Sigurðardóttir, die nach der schweren Wirtschaftskrise 2008 ins Amt gewählt wurde, hatte mit dafür gesorgt, dass die Ehe für Schwule und Lesben geöffnet wurde. Als das entsprechende Gesetz am 27. Juni 2010 in Kraft trat, war sie die allererste, die von diesem Recht Gebrauch machte. Sie ehelichte ihre langjährige Freundin Jónína Leósdóttir, mit der sie bereits in einer registrierten Partnerschaft zusammenlebte.

Die beliebte Politikerin, die vom Wirtschaftsmagazin "Forbes" 2009 als eine der 100 mächtigsten Frauen der Welt gelistet wurde, gilt eigentlich als Retterin der isländischen Wirtschaft, die durch den Zusammenbruch der Banken in eine bedrohliche Krise geraten war. Sie setzte sich auch für einen künftigen EU-Beitritt ein. Die unpopuläre Sparpolitik und Fehler der rot-grünen Koalition in jüngster Zeit sind laut politischen Beobachtern jedoch die Gründe für eine mögliche Rückkehr der Verantwortlichen des Zusammenbruchs von 2008. (cs)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 27.04.2013, 15:32h
  • Ich gebe dem neuen Regierungsbündnis einen sehr wohl gemeinten Rat:

    FINGER WEG VON DER HOMOEHE!!! WAGT ES NUR NICHT, SIE WIEDER ABZUSCHAFFEN!!!
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#2 timpa354Ehemaliges Profil
#3 Thorsten1Profil
  • 27.04.2013, 15:55hBerlin
  • Wie überall, wo Linke und Grüne regieren, liegt die Wirtschaft am Boden. Dafür wurde dann aber die Homo-Ehe eingeführt. Das ist in Island mit Sigurðardóttir nicht anders als in Spanien mit Zapatero oder in Frankreich mit Hollande.
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#4 finkAnonym
#5 RobinAnonym
#6 Schlauer KerlAnonym
  • 27.04.2013, 17:31h
  • Antwort auf #3 von Thorsten1
  • Blödsinn. Als wenn Frankreich heute mit Sarkotzi ein Auto mehr verkaufen würde. Der Grundstein für Spaniens Krise wurde lange vor Zapatero gelegt. Menschenrechte sind wohl mindestens so wichtig wie wirtschaftlicher Erfolg.
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#7 eMANcipation*Anonym
  • 27.04.2013, 18:20h
  • Antwort auf #3 von Thorsten1
  • Hoffen wir nur, dass bei uns nicht (Rot)-Rot-Grün regieren wird, sonst haben wir bald zwar die Homo-Ehe und Adoption (yuhuu), sitzen aber alle vor den Armenküchen und stellen uns an, um etwas aus dem Rettungsschirm zu bekommen; ach den gibt es ja dann gar nicht mehr, eben weil ja niemand mehr das ist, der uns retten kann und Rot/Grün vorher unsere Steuergelder nach Zypern, Griechenland, Italien, Spanien und Portugal geschafft hat ...
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#8 daVinci6667
  • 27.04.2013, 18:37h
  • Antwort auf #7 von eMANcipation*

  • Thorsten und eMANcipation, ihr solltet euch beide in Grund und Boden schämen! Was seid ihr bloss für ein undankbares, konservatives Pack!

    So was macht mich extrem sauer. Da reiten Neoliberale das ganze Land in den Abgrund und dieses symphatische Grossmami rettet Island vor dem Untergang, führt Gleichberechtigung und gleichgeschlechtliche Ehe ein, und ihr fällt ihr bei der Verabschiedung hinterhältig in den Rücken!

    Besonders du "eMANcipation" solltest sofort diesen Nick abgeben!

    Es gab mal einen echten eMANcipation hier, schade schreibt er hier nicht mehr.

    Ich vermisse ihn!
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#9 eMANcipation*Anonym
  • 27.04.2013, 18:47h
  • Antwort auf #8 von daVinci6667
  • Typisch Grün @davinci. Hauptsache mit dem erhobenen Zeigefinger andere Leute belehren wollen und Hauptsache etwas Verbieten bzw. gegen Etwas sein, z.B. Verbot der Nutzung eines freiwählbaren Nicknamens.

    Normalerweise sollte man dich wegen Beleidigung ("konservatives Pack" / "hinterhältig") anzeigen. Wundert mich, dass Queer.de solche beleidigenden Kommentare veröffentlicht.
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#10 MeineFresseAnonym
  • 27.04.2013, 18:49h
  • Antwort auf #3 von Thorsten1
  • Wie überall wo Konservative reaktionäre homophobe Kräfte regieren, liegt die Wirtschaft am Boden. Dafür wurden dann aber Gesetze gegen Homo-Propaganda, fehlender anti-Diskriminierungsschutz oder legitime Partnerschaften oder Gefängnisstrafen oder Todesstrafe eingeführt oder nicht beseitigt falls schon vorher vorhanden.
    Das ist in Serbien nicht anders als in Russland, der Ukraine, Lybien, Iran oder Uganda (Liste beliebig fortsetzbar).
    Your argument is invalid.
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