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Frankfurt. Der Bundesvorstand der Schwusos hat die Berichterstattung der "Welt am Sonntag" über die Ermittlungen gegen den zurückgetretenen Bundesvorsitzenden Michael Engelmann kritisiert. "Der Grundtenor solcher Berichterstattung stellt eine diffamierende Fehlinformation dar, die jeder journalistischen Sorgfaltspflicht Hohn spricht." heißt es in einer Erklärung. "Die Verbindung von schwuler Geschlechtspräferenz mit dem Komplex Kinderpornographie lässt sich empirisch nicht belegen und dient lediglich einer reißerischen Denunziation von Schwulen." Gleichzeitig forderte der Schwuso-Vorstand Engelmann auf, "öffentlich zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen, um zur Versachlichung der Debatte beizutragen." (cs)



#1 whk BerlinAnonym
  • 24.10.2003, 13:15h
  • Die Antwort der AG Schwulenpolitik des whk auf die Presseerklärung der SCHWUSOS lautete übrigens wie folgt:

    "Liebe Genossinnen und Genossen,

    wir freuen uns, daß die SCHWUSOS die Presseerklärung der AG Schwulenpolitik des whk vom 20. Oktober 2003" (die auf diesem Portal wie immer ignoriert wurde: vgl. www.whk.de) "zum Anlaß genommen haben, sich heute mit drei Tagen Verspätung endlich mit einer eigenen Pressemitteilung gegen die homophobe mediale Schlammschlacht zu verwahren, die jetzt mit dem 'Fall Engelmann' die SCHWUSOS selber streift.

    Wir beobachten mit Sorge, daß, ähnlich wie bei den Genossinnen und Genossen von der PDS, der Anstoß oftmals erst von außen, von den sozialen Bewegungen am Rande kommen muß, damit die staatstragenden Parteistrukturen aus ihrem schönen Traum erwachen und erkennen, daß dieses Land trotz aller anderslautenden Bekundungen auch - oder gerade - unter einer rot-grünen Regierung keinesfalls lesben- und schwulenfreundlicher geworden ist und Gesetze wie die "Homo-Ehe" nicht Ausruck von Liberalität, sondern einer repressiven Toleranz sind, die sie nur mäßig übertünchen.

    In diesem Sinne wünschen wir uns, daß Euch noch viele 'Fälle Engelmann' wachrütteln und nicht nur dann, wenn es Genossen oder Genossinen der SPD oder die SCHWUSOS betrifft, sondern ganz normale Menschen.

    Freundliche Grüße
    AG Schwulenpolitik des whk"
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