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Frank Mentrup ist der erste OB, der sich hinter den CSD stellt (Bild: CSD Karlsruhe)

In Karlsruhe wird mit Oberbürgermeister Frank Mentrup (SPD) erstmals ein Stadtoberhaupt Schirmherr des Christopher Street Days.

Mentrup erklärte am Freitag, seine Zusage sei selbstverständlich: "Ich bin Oberbürgermeister aller Karlsruherinnen und Karlsruher – unabhängig von ihrer sexuellen Identität." Auf das Motto "Schau nicht weg!" angesprochen betonte der Schirmherr: "Der Aufruf richtet sich an jede Person und ist der Stadt eine Verpflichtung."

Die Karlsruher CSD-Jury hatte das Motto vergangenes Jahr aus zahlreichen Vorschlägen ausgewählt. Es solle doppelt zum Hinsehen auffordern: Erstens bei Pärchen aus zwei Männern oder zwei Frauen, die Hand in Hand durch die Straßen gehen. Zweitens wirbt das Motto für Zivilcourage bei Gewalt gegen Lesben und Schwule.

Frank Mentrup war erst im vergangenen Jahr zum Oberbürgermeister in Karlsruhe gewählt worden. Zuvor war die badische Stadt 42 Jahre lang in der Hand der CDU. Mentrups christdemokratischer Vorgänger Heinz Fenrich hatte aus seiner Abneigung gegenüber Homosexuellen nie einen Hehl gemacht: So hatte er jahrelang verhindert, dass sich Schwule und Lesben in Standesämtern verpartnern dürfen – statt dessen mussten sich gleichgeschlechtliche Paare im Ordnungsamt das Ja-Wort geben. Erst die neue grün-rote Regierung unter Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) setzte in ganz Baden-Württemberg das Standesamt als Eintragungsort für Verpartnerungen durch.

Die Demo-Parade des CSD Karlsruhe am 8. Juni wird auch in diesem Jahr vom Friedrichsplatz aus durch die Innenstadt ziehen, gefolgt von der politischen Kundgebung. Im letzten Jahr zählten die Veranstalter rund tausend Teilnehmer. (dk)



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