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Wegen homophoben Spielern wie Mohamadou Idrissou müssen schwule Profis mit Alibi-Frauen ausgehen, um „männlich“ zu wirken. (Bild: Screenshot Sky)

Der Kaiserslauterner Stürmer Mohamadou Idrissou fühlt sich diskriminiert: Weil er sich männlich und nicht schwul gegenüber dem Schiedsrichter verhalten habe, habe er eine gelbe Karte erhalten.

Der 33-jährige Fußballprofi Mohamadou Idrissou vom Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern hat sich am Montag nach einem verlorenen Spiel homphob geäußert. Er kritisierte am Montagabend im Interview mit dem TV-Sender "Sky Sport", dass er in der neunten Spielminute vom Unparteiischen verwarnt wurde: "Er hat mir gesagt, meine Körpersprache gefällt ihm nicht. Ich bin nicht schwul! Meine Körpersprache ist eine Männer-Körpersprache. Ich bin nicht schwul und werde auch nicht schwul sein." Die "Sky"-Reporterin kommentierte die homophobe Schiedsrichterschelte des kamerunischen Stürmers lediglich mit dem Spruch: "Harte Worte".

Der 1. FC Kaiserslautern hatte am Montag bei Energie Cottbus mit 2:4 verloren und damit einen Rückschlag im Kampf um den Wiederaufstieg erlitten. Die Roten Teufel belegen derzeit Rang drei in der Tabelle, was sie zu einem Relegationsspiel mit dem Drittletzten der 1. Bundesliga berechtigt. Drei Spieltage vor Saisonende liegen sie aber nur einen Punkt vor dem Verfolger 1. FC Köln und zwei Punkte vor dem FSV Frankfurt.

Coach verteidigt seinen Stürmer

Laut "Bild"-Zeitung hat FCK-Trainer Franco Foda den homophoben Ausfall seines Spielers verteidigt: "Ich habe die Sätze nach dem Spiel nicht gehört. Aber Idrissou hat sich in der Spielszene zu Recht beschwert, dafür noch Gelb gesehen. Nicht gerecht."

Der 41-fache kamerunische Nationalspieler ist für seine Mecker-Attacken bekannt. Nach der Niederlage gegen Cottbus kritisierte er gegenüber dem Sender "Sport 1" auch seine eigenen Kollegen: "Manche Spieler hier haben keine Eier. Ich erkenne meine Mannschaft nicht wieder. Jeder macht, was er will, und das schon die ganze Woche über".

Idrissou spielt bereits seit über zehn Jahren in den deutschen Profiligen: So war er unter anderem bei den Vereinen SV Wehen Wiesbaden, Hannover 96, MSV Duisburg, SC Freiburg, Borussia Mönchengladbach und Eintracht Frankfurt unter Vertrag. (dk)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 Foxie
#3 Wetten dassAnonym
#4 VerbündetenAnonym
  • 30.04.2013, 11:07h
  • Die "Sky"-Reporterin kommentierte die homophobe Schiedsrichterschelte des kamerunischen Stürmers lediglich mit dem Spruch: "Harte Worte".
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#5 fastbequemAnonym
#7 AdamAnonym
  • 30.04.2013, 11:14h
  • Scheint so das Homophobe Äußerungen im Deutschen fernsehn immer Salonfähiger werden ....
    Traurige entwicklung.

    Was noch sehr erschreckend ist das solche Äußerungen auch noch verteidigt werden vom Trainer.......
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#8 nicht traurigAnonym
#9 MeineFresseAnonym
#10 TimonAnonym