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Biografie auf DVD

Im Bett mit James Dean


Der schwule Schauspieler vor seinem Ruhm: "Der junge James Dean - Joshua Tree, 1951" ist eine fesselnde Charakterstudie

Matthew Mishorys Film "Der junge James Dean – Joshua Tree, 1951" zeigt die schwule Seite des Schauspielers. Er ist jetzt auf DVD erschienen.

James Dean behauptete zu Lebzeiten, dass er nicht schwul sei. Was aber nicht wirklich erstaunt: Ein Coming-out hätte in den 1950er Jahren nicht nur zum Ende seiner Schauspieler-Karriere geführt, sondern auch zu einer mehrjährigen Haftstrafe – erst 1976 schaffte Kalifornien das Homo-Verbot ab.

Schwule Kontakte hatte Dean natürlich trotzdem. Der Film "Der junge James Dean – Joshua Tree, 1951" zeigt sogar einen Mann, der überraschend locker mit seiner sexuellen Orientierung umgeht: Gleich mehrmals hat der Jung-Schauspieler Sex mit anderen Männern. In einer Szene vergnügt er sich im Flur seines Hauses mit seinem Mitbewohner, in einer anderen schmust er mit einem anderen Mann ganz romantisch auf einem Berggipfel. Der Film ist allerdings noch vor Deans kurzer, aber intensiver Filmkarriere angesiedelt.

James Preston spielt den Schauspieler, der auf den Durchbruch wartet


Ein spannender und erotischer Einblick in James Deans Leben

Dargestellt wird der "Rebel without a cause" von James Preston. Der 23-jährige US-Schauspieler war zuvor vor allem durch Gastrollen in verschiedenen TV-Serien (u.a. CSI NY") aufgefallen. Am erfolgreichsten war er mit einer wiederkehrenden Rolle in der nach 13 Folgen eingestellten ABC-Serie "The Gates", in der er einen Werwolf spielte. Außerdem erregte er Aufmerksamkeit in einer Werbekampagne des US-Textilhändlers "Abercrombie & Fitch", der junge Models mit wenigen Kleidern in erotischen Posen abbildet.

Neben Preston spielen zwei Schauspieler in "Joshua Tree, 1951" mit, die zuvor in schwul-lesbischen Fernsehserien bekannt geworden sind. So ist auch der 43-jährige Robert Gant zu sehen, der in der US-Adaption von "Queer as Folk" den Universitätsprofessor Ben Bruckner spielte. Auch dabei ist Erin Daniels aus der Lesbenserie "The L Word – Wenn Frauen Frauen lieben".

Youtube | Offizieller deutscher Trailer zum Film

Biografische und fiktive Elemente vermischt

Die US-Produktionsfirma warb im vergangenen Jahr damit, dass die sehr schwule und gleichzeitig erotische Darstellung des 1955 bei einem Autounfall verstorbenen Schauspielers dem Film Authentizität verleihen und einer neuen Generation den Zugang zu der Legende ermöglichen soll. Die Biografie vermischt dabei biografische und fiktive Elemente zu einem überzeigenden wie außergewöhnlichen Porträt in Schwarz-Weiß.

Bereits seit Jahrzehnten gab es Gerüchte um die sexuelle Orientierung von James Dean. So behauptete sein erster Biograf und enger Freund William Bast, dass er eine Beziehung mit dem Schauspieler gehabt habe. Außerdem werden ihm mehrere Affären mit anderen Hollywood-Stars nachgesagt, etwa mit Marlon Brando. Was davon wahr ist, wird auf Dauer ein Geheimnis bleiben. Doch nach diesem Film wird zumindest niemand mehr Deans Homosexualität in Frage stellen. (cw)

Infos zur DVD

Der junge James Dean – Joshua Tree, 1951 (Originaltitel: A Portrait of James Dean: Joshua Tree, 1951). Biografie. USA 2012. Regie: Matthew Mishory. Darsteller: James Preston, Dan Glenn, Edward Singletary Jr., Dalilah Rain, Erin Daniels, Robert Gant, Clare Grant. Laufzeit: ca. 93 Minuten. Sprache: englische Originalfassung. Untertitel: Deutsch (optional). FSK 12. Pro-Fun Media
Galerie:
Der junge James Dean
10 Bilder


#1 timpa354Ehemaliges Profil
  • 03.05.2013, 10:09h
  • Ich fand ihn als Mann und als Schauspieler phantastisch, schade das er so früh starb.
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 03.05.2013, 10:22h
  • 2015 ist es 60 Jahre her, daß James Dean gar nicht mehr unter den Lebenden weilt. Er war jedenfalls ein guter Schauspieler!
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#3 FennekAnonym
  • 03.05.2013, 10:38h
  • Ich habe in den 90-ern mal einen Bildband über James Dean geschenkt bekommen, wo auch einige Fotos von ihm waren, wo er Arm in Arm mit Männern ist oder sie küsst.

    Und auf einem Bild ist er nackt.

    Ich fand den früher mal toll, aber mittlerweile hat sich mein Geschmack etwas geändert...
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#4 Leo GAnonym
  • 03.05.2013, 18:34h
  • Jimmy Dean war doch nerdy. Vladislav Doronin ist wieder solo. DER bockt derbe. Oder?
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#5 BertramAnonym
  • 05.05.2013, 14:29h
  • "...Was davon wahr ist, wird auf Dauer ein Geheimnis bleiben...."

    Die Technik war damals halt noch nicht so weit.

    "..He reiterated what he said the night before but added expressly that "all digital communications in the past" are recorded and stored..."

    CLEMENTE: "No, welcome to America. All of that stuff is being captured as we speak whether we know it or like it or not."

    "All of that stuff" - meaning every telephone conversation Americans have with one another on US soil, with or without a search warrant - "is being captured as we speak".

    www.guardian.co.uk/commentisfree/2013/may/04/telephone-calls
    -recorded-fbi-boston
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#6 jimmydeanAnonym
  • 19.05.2013, 00:35h

  • james dean war nicht schwul, er hatte Beziehungen zu verschiedenen schauspielerinnen. steht auf wiki und vielen anderen seiten.
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