Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?19133

Gouverneur Lincoln Chafee macht mit seiner Unterschrift Rhode Island zum zehnten US-Bundesstaat, der die Ehe für Schwule und Lesben öffnet

Der Gouverneur von Rhode Island hat am Donnerstag das Gesetz zur Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben unterschrieben. Damit dürfen gleichgeschlechtliche Paare ab dem 1. August in dem US-Bundesstaat heiraten.

Gouverneur Lincoln Chafee erklärte, er sei "stolz" darauf, dass nun endlich alle Menschen in Rhode Island das Recht auf Ehe hätten: "Wir wären nicht so weit, wenn nicht viele Bürger aus Rhode Island Jahrzehnte lang für Toleranz und gegen Diskriminierung gekämpft hätten", sagte Chafee in einer Pressemitteilung. Der parteilose Regierungschef des Neuengland-Staates war bis 2007 Republikaner, galt aber als scharfer Kritiker des Rechtsrucks in der Partei, den er schließlich als Grund für den Austritt nannte.

Eine Stunde vor der Unterzeichnung durch Chafee hatte das von der Demokratischen Partei dominierte Repräsentantenhaus das Gesetz zunächst mit 56 gegen 15 Stimmen angenommen. Nach der Entscheidung brach Jubel von den Zuschauerrängen aus. Zwei Wochen zuvor hatte bereits der Senat mit deutlicher Mehrheit für die Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben im Eherecht gestimmt (queer.de berichtete).

Stärkste Lobbygruppe gegen die Gleichstellung war die katholische Kirche, der rund zwei Drittel der Bevölkerung des Bundesstaates angehören. Bischof Thomas Tobin hatte in Interviews immer wieder erklärt, dass das Gesetz "unmoralisch und unnötig" sei. Am Donnerstag schrieb er kurz vor der Abstimmung im Parlament: "Homosexuelle Aktivitäten sind immer Sünde". Er rief Katholiken dazu auf, gleichgeschlechtliche Ehen nicht anzuerkennen und nicht an schwulen oder lesbischen Hochzeiten teilzunehmen: "Das zu tun, könnte die Beziehung mit Gott beschädigen", so Tobin.

Rhode Island ist der letzte Neuengland-Staat und der zehnte US-Bundesstaat, der die Ehe für Schwule und Lesben öffnet. Außerdem sind in den Vereinigten Staaten gleichgeschlechtliche Hochzeiten in der Hauptstadt Washington sowie in drei Indianerreservaten möglich. (dk)



#1 YannickAnonym
#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 HugoAnonym
  • 05.05.2013, 19:08h
  • Ich studier, und zwar juristik.
    Wenn ich fertig bin, dann melde ich mich beim Internationalen Strafgericht und klage die katholische kirche wegen: Volksverhetzung, Verbrechen an der Menschheit und Verbrechen an der amerikanischen Urbevölkerung an.
    Wenn ich noch manches Verbrechen der katholioschen kirche vergessen hab, dann sagt mir es.
  • Antworten » | Direktlink »