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DFB-Diversityberater Marcus Urban will schwulen Profis die Möglichkeit geben, ihr Versteckspiel zu beenden (Bild: Heinrich-Böll-Stiftung / flickr / by-sa 2.0)

Ein bereits für Ende Februar angekündigtes Strategiepapier des Deutschen Fußballbundes, das Coming-outs von schwulen Sportlern erleichtern soll, verzögert sich.

Das sagte der DFB-Diversityberater Marcus Urban bei einer Podiumsdiskussion anlässlich des 34. Evangelischen Kirchentages in Hamburg. "Es ist eben ein hartes Brett, ein äußerst heikles Thema und immer noch eine der größten Schwächen des deutschen Fußballs", so Urban nach Angaben des Sportinformationsdienstes. Homosexuellenfeindlichkeit sei im Sport viel schwerer zu bekämpfen als in anderen Teilen der Gesellschaft, erklärte der 41-jährige ehemalige DDR-Jugendnationalspieler: "Nach wie vor melden sich bei mir Schwule aus nahezu allen Sportarten. Für viele Athleten ist ihre Situation immer noch schwer auszuhalten. Der Drops ist noch längst nicht gelutscht".

Der geplante Leitfaden soll den Weg für das erste Coming-out eines aktiven schwulen Fußballprofis in Deutschland ebnen. Allerdings ist in der Bundesliga Homophobie nach wie vor weit verbreitet. Erst am Montag erklärte etwa der Zweitliga-Profi Mohamadou Idrissou vom 1. FC Kaiserslautern in einem Interview, dass er nicht schwul sei, sondern männlich (queer.de berichtete). (dk)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 03.05.2013, 17:19h
  • Der Leitfaden gegen Homophobie ist überfällig! Es gilt, keine unnötige Zeit mehr zu verlieren und ich rate den Verantwortlichen, sich anzustrengen und ein wasserdichtes Regelwerk zu verabschieden! Im Sport ist KEIN PLATZ FÜR HOMOPHOBIE!!!
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#2 timpa354Ehemaliges Profil
  • 03.05.2013, 17:45h
  • Schnell, bitte, man hat ja gesehen wie im Fall Idrissou die alltäglich Homophoben plötzlich gepostet haben was das Zeug hält und noch nicht mal ein Bewusstsein dafür hatten, wie daneben ihr Verhalten war und das nur weil sie ihren heiligen Verein in Gefahr sahen und als krönenden Abschluss ein Sportsender, der auf you tube die Einstellungen des videos so manipuliert hat, dass jeder glauben sollte die Leute wären kritiklos auf der Seite von Idrissou.
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#3 soccerAnonym
  • 04.05.2013, 16:10h
  • um das bewusstsein zu schärfen, sollten in der nächsten saison nur noch schwule fussballer spielen dürfen. dann klappts auch mit dem ende der homophobie.
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