Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?19143

Demonstration gegen die Ehe-Öffnung in Paris (Bild: Wiki Commons / Ycare / CC-BY-SA-3.0)

Zwei Drittel der Franzosen wünschen sich ein Ende der Demonstrationen gegen die vom Parlament beschlossene Öffnung der Ehe für Lesben und Schwule. Dies geht aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Ifop hervor, die am Freitag in der Zeitung "Metro" veröffentlicht wurde.

Die Umfrage zeigt allerdings auch, wie sehr die beschlossene Gleichstellung im Eherecht nach wie vor die politischen Lager Frankreichs spaltet: So sind die Anhänger der konservativen UMP zu 56 Prozent für eine Fortsetzung der Demonstrationen, bei den Anhängern der Sozialisten fordern dagegen 88 Prozent ein Ende der Proteste.

Die Ehe-Öffnung war am 23. April mit großer Mehrheit endgültig von der französischen Nationalversammlung verabschiedet worden (queer.de berichtete). Das Gesetz stellt mit Ausnahme des Rechts auf künstliche Befruchtung Homo-Paare vollständig mit heterosexuellen Paaren gleich – inklusive Adoptionsrecht. Das Gesetz kann voraussichtlich im Sommer in Kraft treten. Die Opposition hat noch beim obersten Gerichtshof eine Verfassungsbeschwerde eingelegt, die aber laut Experten wenig Aussichten auf Erfolg hat. (cw)



#1 plusgayEhemaliges Profil
  • 04.05.2013, 15:07h
  • Die meinung der mehrheit ist in Frankreich nur waehrend der Revolution wichtig.

    Die finden aber auch bei uns nicht jeden tag statt.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 04.05.2013, 15:58h
  • Leider werden die Homogegner nie kleinbei geben und trotzdem auf die Straße gehen, da sie nämlich von der Katholischen Kirche, der Front National und der UMP dazu angestachelt werden! Natürlich auch von Krawalltranse Frigide Barjot, sonst wird der schnell langweilig!
  • Antworten » | Direktlink »
#3 goddamn liberalAnonym
  • 04.05.2013, 15:58h
  • Antwort auf #1 von plusgay
  • "Die meinung der mehrheit ist in Frankreich nur waehrend der Revolution wichtig."

    Nö. Die Meinung der Bürgerinnen und Bürger ist auch bei Wahlen wichtig. Und wenn die gewählten Vertreter dann die Ideale der Revolution umsetzen wie die mutige Madame Taubira, sollte es jeden freuen, vor allem den, dem Gleichheit gewährt wird.

    Wenn einer dann doch lieber Rosenkranz betet als heiratet, dann darf er das auch. Aber er sollte seine Mitmenschen wenigstens in Ruhe lassen.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 FranceAnonym
  • 04.05.2013, 16:03h
  • Bei Erniedrigungen steht Gerichtshof für Menschenrechte in Strassbourg zur Verfügung.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 ErolAnonym
  • 04.05.2013, 16:11h
  • Zur Debatte über die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare [in Deutschlan] steuert der Religionsmonitor eine interessante Zahl bei:

    70 Prozent der Katholiken finden, dass "Homosexuelle die Möglichkeit haben sollten, zu heiraten" - im Gegensatz zur Amtskirche. Bei den Muslimen sind es 48 Prozent.

    www.heise.de/tp/artikel/39/39017/1.html
  • Antworten » | Direktlink »
#6 Martin28a
  • 04.05.2013, 17:47h
  • Antwort auf #2 von FoXXXyness

  • Jetzt wo die Homo Ehe Gesetz ist, sollte man auch überlegen ein Demonstrationsverbot zu erlassen
    Immerhin demonstriert man ja auch nicht, Frauen ihr Wahlrecht zu entziehen oder Türken wie Menschen zweiter Klasse zu behandeln

    Was ich damit sagen will, ist, dass die Homosexuellen Menschen sind deinen auch Grundrechte zugestanden werden müssen
    Alle Demonstranten sollten bestraft werden und zur Not alle eingesperrt werden
  • Antworten » | Direktlink »
#7 PetterAnonym
  • 04.05.2013, 19:19h
  • Wenn Zwei-Drittel der Franzosen ein Ende der Proteste fordern, sollten die Homohasser doch langsam mal aufhören, das Land mit Hass, Hetze und Gewalt zu überziehen...

    Ach nein, die können ja keine Mehrheitsmeinung akzeptieren, weil sie was gegen Demokratie und Rechtsstaat haben...

    Dennoch hoffe ich, dass das ganze bald aufhört, denn das Säen von Hass und Gewalt bleibt nicht folgenlos, wie man im Moment an den zunehmenden Hassverbrechen gegen Schwule und Lesben sieht.
  • Antworten » | Direktlink »
#8 DomTAnonym
  • 04.05.2013, 19:27h
  • Antwort auf #6 von Martin28a
  • Ein Demonstrationsverbot würde vor den obersten Gerichten nicht standhalten, schließlich gibt es auch das Menschenrecht der Meinungs- und Demonstrationsfreiheit.
    (Ein Aufruf zu Gewalt oder Hass gegenüber LGBT ist im Übrigen bereits jetzt strafrechtlich in Frankreich verboten. Zu beweisen, dass die gesamte Demo dies ist, wäre wohl schwierig.)

    Außerdem würde dies das Problem auch nicht lösen. Die Meinungen würden bleiben.

    Viel effektiver, aber natürlich auch weitaus schwieriger, ist es möglichst viele solcher Leute davon überzeugen zu können, die Homo-Ehe zu akzeptieren (was vielleicht auch damit zu tun haben könnte, ob sie selbst Schwule/Lesben in ihrem Familienkreis/Freundeskreis kennen).
  • Antworten » | Direktlink »
#9 Martin28a
#10 NicoAnonym
  • 05.05.2013, 08:44h
  • Da die Klerikal-Faschisten sich niemals mit Mehrheitsmeinung und demokratischen Beschlüssen abfinden werden können, muss der Staat endlich deren Ausschreitungen beenden. Eh noch mehr Schwule Opfer von deren Katholiban-Gewaltexzessen werden.
  • Antworten » | Direktlink »