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| Eurovision Song Contest
  • 06.05.2013           59      Teilen:   |

Eurovision-Liveblog: Kopenhagen, wir kommen!

Artikelbild
Funkenregen, Flöten und Getrommel, Emmelie hat einen typischen Eurovision-Song abgeliefert. (Bild: EBU)

Dänemark hat mit Emmelie de Forest und ihrem Song "Only Teardrops" gesiegt. Cascada landete auf Platz 21.

Das war der Eurovision Song Contest. In Schweden versammelten sich 39 Länder zu den Proben, Partys und Shows des 58. Eurovision Song Contests. Aus Malmö berichteten in den vergangenen Wochen Michael und Arie Götz-Pijl sowie Norbert Blech, die Fotos stammen wenn nicht anders angegeben von ihnen sowie EBU und SVT.


Live-Ticker (abgeschlossen, chronologisch)

19.05, 12:17h Ein paar Notizen, mit denen wir dieses Liveblog beenden.

- Inzwischen wurden auch die Gewinner der Marcel Bezençon Awards bekannt gegeben. Der "Artistic Award", bei dem die ESC-Kommentatoren abstimmten, ging an Farid Mammadov (Aserbaidschain). Der "Press Award" an Nodi Tatishvili und Sophie Gelovani aus Georgien mit dem Song "Waterfall". Der "Composer Award", den die im Wettbewerb vertretenen Komponisten auswählen, erhielten Robin Stjernberg, Joy Deb, Linnea Deb und Joakim Harestad Haukaas für den schwedischen Beitrag "You".

- 8,21 Millionen Zuschauer verfolgten die Show in der ARD, 80.000 Zuschauer weniger als im Vorjahr. Bei den 14-49-Jährigen gab es eine leichte Verbesserung, der Marktanteil bei ihnen betrug 42,6 Prozent.

- NDR-Unterhaltungschef Thomas Schreiber ordnete das schlechte Abschneiden von Cascada in einer ersten Reaktion auch politisch ein: "Wir sind in einer schwierigen Situation. Es gibt sicher auch eine politische Lage. Ich will nicht sagen, 18 Punkte für Angela Merkel. Aber man muss sehen, da stand nicht nur Cascada, da stand auch Deutschland auf der Bühne. Wie wir das interpretieren, können wir erst sagen, wenn wir das Ergebnis aus Jury- und das Zuschauervoting kennen." Insgesamt eine gewagte, leicht beleidigt klingende These. Spannend wird sein, wie der NDR den nächstjährigen Wettbewerb angeht.

- Inzwischen sind auch die Ergebnisse der Halbfinale bekannt, alle Punktetabellen findet man etwa bei Wikipedia.

- Der Abend bot einige Überraschungen: Das gute Abschneiden Maltas oder Belgiens, das schlechte Abschneiden von Deutschland, die zwölf deutschen Punkte für Ungarn. Hier wird später, wenn aus einigen Ländern die genauen Jury- und Televotingwertungen vorliegen, eine genaue Analyse spannend sein, auch in Hinblick auf das neue Wertungsverfahren. Insgesamt sind die vorderen Plätze aber mit durchaus vertretbaren Liedern belegt, da gab es schon unfairere Abende.

- Sollte sich herausstellen, dass die gleichgeschlechtlichen Küsse in einigen Ländern nicht ausgestrahlt wurden, werden wir das an anderer Stelle nachtragen. Auch das muss nicht unbedingt politisch bzw. homophob motiviert sein: Die BBC, die es übrigens schaffte, Eric Saades unglaublichen "Milf"-Spruch auszublenden, hätte die schwedische Homo-Hochzeit fast verpasst, weil sie einen Einspielfilm über Bonnie Tyler zeigte. Laut EBU hatte die Türkei übrigens keine Sendelizenz für die Shows erworben, nach offizieller Sicht lag die Nicht-Austrahlung also nicht an dem lesbischen Kuss aus Finnland (Quelle: taz).

- Für diese Küsse wird der Grand Prix sicher in die Geschichte eingehen, ein kleines, aber wichtiges Zeichen in die vielen Ecken Europas. Insgesamt haben die Schweden eine tolle Show abgeliefert, wenngleich man den Siegertitel nicht hätte ausblenden müssen. Auch die Entscheidung, den Sieger bereits während der laufenden Abstimmung zu krönen, ist dramaturgisch umstritten, wenngleich wohl vor allem damit begründet, dass der Green Room sich nicht in der Halle befand.

00:32h

Emmelie de Forest aus Dänemark ist nun "Glorious". Cascada bleiben "only teardrops"...

00:26h

Schnappschuß aus dem Greenroom mit dem Gewinner. Cascada und Deutschland landeten auf Platz 18

00:20h Vier Länder stimmen noch ab, aber es ist nicht mehr einzuholen: Dänemark hat den ESC 2013 gewonnen!

00:19h

Nach der strengen Blonden aus Montenegro die Ergebnisse nach drei Viertel abgegebener Stimmen. Dänemark ist kaum noch einzuholen, Ukraine und Aserbeidschan kämpfen um Platz 2 und 3. Deutschland nach wie vor auf Platz 17 festgenagelt.

00:11h Peter Urban mäkelte gerade rum, die Moderationen der Jurymitglieder gingen häufiger daneben und ihm auf den Senkel. Das ist eine gute Gelegenheit kurz mal zurück zu mäkeln: Peter, es gibt nicht Wenige, die sich sowohl die Semifinale als auch das Finale anschauen. Wenn Du in allen Shows die exakt selben Witze und Moderationen vom Blatt abliest, ist auch das was für den Senkel... ;)

00:07h

Nach der Hälfte der Stimmen: An der Spitze liegen Dänemark, die Ukraine und Aserbeidschan. Cascada rutscht ab auf die 17. Stelle

18.05, 23:52h

Zwischenstand nach einem Viertel abgebener Stimmen: Dänemark wie erwartet an der Spitze, unerwartet gefolgt von Aserbeidschan. Deutschland auf Platz 16.

23:45h

Das Japan-Manga-Trans*-Wesen, das hier die Punkte der schwedischen Jury verkündet, heißt Yohio und hätte ohne die internationalen Jurys den schwedischen Vorentscheid gewonnen. Sein Trostpreis: Die Punktevergabe.

23:40h Sarah Dawn Finar singt den Abba-Klassiker "The Winner Takes It All". Ein wahrlich passendes Stück kurz vor dem Start der ersten Votes.



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Reaktionen zu "Eurovision-Liveblog: Kopenhagen, wir kommen!"


 59 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
06.05.2013
19:37:14


(+6, 6 Votes)

Von herve64
Aus München (Bayern)
Mitglied seit 09.12.2008


Na, dann wissen wir ja schon, in welchem Land nächstes Jahr der ESC stattfinden wird. Also kann ich mir diese (hüstel!) "musikalische" Seifenblase auch in diesem Jahr ruhig wieder schenken.


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#2
09.05.2013
12:18:21


(+11, 15 Votes)

Von frauenküsse


sind mit heterosexistischen darstellungen, einschließlich pornografischer, überall bestens kompatibel.

nur küsse zwischen jungs und männern - freies, gleichberechtigtes und geiles schwulsein - müssen weiter unsichtbar bleiben.


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#3
09.05.2013
12:31:22


(+9, 13 Votes)

Von Na dann


sind die Geschlechterrollen ja wieder klar verteilt.


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#4
09.05.2013
18:53:56


(-11, 11 Votes)

Von unsinn


An #2 und #3, gehts auch ne Etage kleiner? Es gab Männerküsse:

1:15

Youtube-Video:


1:10

Youtube-Video:


Es gab eine transsexuelle Gewinnerin, es gab weitere Transsexuelle, Drag Queens, Schwule etc. Es gab die kleine Schrank-Lesbe aus Serbien, es gab t.a.t.u. usw.

Youtube-Video:


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#5
09.05.2013
19:44:03


(+11, 13 Votes)

Von parallelwelt
Antwort zu Kommentar #4 von unsinn


viele schwule merken schon gar nicht mehr, wie realitätsfern und -fremd sie eigentlich sind.

da geben sich einmal in zehn jahren zwei männer ein mehr als flüchtiges küsschen, während sie die ganze zeit um als sexobjekte inszenierte frauen herumhampeln, und damit soll dann die gewalttätig hergestellte, heterosexistische ordnung wieder gut sein, oder was???

schon ein blick auf die kleiderordnung beim "esc" reicht, um zu sehen, wie da die allgegenwärtigen, aggressiven sexismen rauf und runter reproduziert werden.

genau diese allgegenwärtigen männlichkeits-/weiblichkeitsrollen, die kindern von kleinauf eingetrichtert werden, heute mit einer nie dagewesenen massenmedialen bilderflut so brutal wie nie, zerstören jeden freiraum für jungs und männliche jugendliche, ihre homosexualität frei und gleichberechtigt zu entdecken und auszuleben.


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#6
09.05.2013
19:50:12


(-4, 10 Votes)

Von UweBerlin
Aus Berlin
Mitglied seit 20.06.2010


Einfach nur toll. statt dieser Murks EU sollte der Eurovision der Friedensnobelrpeis verliehen werden. Da ist wirklich Buntheit, Demokratie und Völkerverständigung angesagt - alles was die EU gar nicht bieten kann.

Klasse, dass es diese grandiose Veranstaltung gibt. Freue mich sehr auf nächste Woche.


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#7
09.05.2013
20:09:52


(-9, 13 Votes)

Von Unsinn
Antwort zu Kommentar #5 von parallelwelt


Ist jetzt jede Sängerin, jede Backgroundtänzerin automatisch ein "Heterosexismus" oder was? Da tust du auch den meisten Künstlerinnen Unrecht.

Ich finde auch, dass man dem Vorwurf der Hetero-Zementierung vielen Sendungen machen kann, in vielen Ländern auch ganzen Sendern.

Was den ESC betrifft: Ja, manche Länder versuchen es noch peinlichst mit Erotik (peinlich etwa mal Deutschland mit einem schwulen Sänger und der Burlesque-Tänzerin). Behaupten kann sich das schon lange nicht mehr. Gewonnen haben in den letzten Jahren doch ua. etwa sehr selbstbewusste Frauen.

Und insgesamt ist es eine sehr homofreundliche Show, hat da auch viel im Ostblock bewegt. Hängt auch sehr davon ab, wen die Länder schicken: Deutschland hätte etwa etwas sehr queeres dieses Jahr schicken können, oder etwas sehr modernes. Stattdessen Cascada.


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#8
09.05.2013
22:33:59


(+14, 16 Votes)

Von Lilalaunebär
Antwort zu Kommentar #6 von UweBerlin


Ja, klar. Längst vergessen, dass vor gerade einmal vier Jahren das verlogene ESC-Pack in Moskau kollektiv in die Kameras lächelte und seine Show abfeierte, während schwule Aktivisten in den Straßen von den Bullen verprügelt und verhaftet wurden.

Link zu www.queer.de


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#9
10.05.2013
08:45:13


(-1, 7 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Deutschland kann in diesem Jahr von drei Ländern schon einmal keine Punkte erwarten:

- Griechenland
- Zypern
- Israel

So sieht's aus!


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#10
11.05.2013
12:53:10


(-3, 7 Votes)

Von Fred i BKK


die Volksrepublik China ,und nur die wird endscheiden was dem chinesischen Zuschauer
zutraeglich ist ...Zensur ist Ehrensache um das Volk zu " schuetzen" ....nur ein Knopfdruck und der Beitrag kann zeitweilig durch " Reisnudelwerbung" ersetzt werden.....


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