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  • 06.05.2013           112      Teilen:   |

Weniger Sexpartner

US-Studie: Schwule werden keuscher

Artikelbild
Foto aus dem Film "The Sex of Angels"

In den letzten zehn Jahren hat sich unter schwulen und bisexuellen Männern die Zahl der gleichgeschlechtlichen Sexpartner erheblich verringert.

Laut einer Studie der amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC haben Männer, die in den USA Sex mit Männern hatten, weit weniger Sexpartner als noch zu Beginn des Jahrtausends. Insbesondere unter Jüngeren ist die Zahl zurückgegangen, so das Ergebnis der Untersuchung mit dem Titel "Zeitliche Trends beim sexuellen Verhalten zwischen Männern in den Vereinigten Staaten, die Sex mit Männern haben".

Die Studie, die auf Daten der "National Survey of Family Growth" nach einer Befragung von 15- bis 44-Jährigen basiert, kommt zu dem Ergebnis, dass Schwule 2002 durchschnittlich 2,9 Sexpartner in den vorausgegangenen zwölf Monaten hatten. Bis zum Zeitraum 2006 bis 2010 sank die Zahl auf 2,3. Noch deutlicher ist der Rückgang bei unter 24-Jährigen von 2,9 auf 2,1.

Besonders stark ging auch die Zahl der Sexpartner bei Ärmeren und Bewohnern der Vorstädte zurück: Bei einem Monatsgehalt von umgerechnet unter 2.200 Euro wurden 2002 noch 3,0 Sexpartner gemessen, 2006 bis 2010 waren es nur noch 2,1. Bei Bewohnern der Speckgürtel sank die Zahl von 3,2 auf 2,1.

Die Wissenschaftler der CDC erklärten, dass "schwule Männer scheinbar einen Weg gefunden haben, das HIV-Risiko zu reduzieren, der sonst nie angesprochen wird: Sie reduzierten die Anzahl der Sexpartner".

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Kondomnutzung stabil

Beim Thema Safer Sex gab es hingegen kaum Veränderungen. Hier lag die Quote der Männer, die 2002 beim letzten gleichgeschlechtlichen Sexualkontakt ein Präservativ benutzten, bei 57 Prozent. Sie stieg bei der zweiten Messung leicht an auf 58 Prozent. 41 Prozent der Männer ließen sich in den zwölf Monaten auf HIV testen – ein konstanter Wert..

Interessanter Nebenaspekt: Die Zahl der Männer, die Sex mit Männern und Frauen hatten, sank laut Studie von 38 Prozent auf 25 Prozent. Allerdings hat sich die Kondomnutzung in dieser Gruppe gesteigert und liegt mit 67 Prozent weit über den Anteil bei Männern, die ausschließlich Sex mit Männern hatten. (dk)

Links zum Thema:
» Mehr Infos zur Studie
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Tags: studie, sex-partner
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Reaktionen zu "US-Studie: Schwule werden keuscher"


 112 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
06.05.2013
17:37:58


(+3, 7 Votes)

Von tedle


"Die Zahl der Männer, die Sex mit Männern und Frauen hatten, sank laut Studie von 38 Prozent auf 25 Prozent."

wie kann es denn "plötzlich" soviel weniger bisexuelle geben? oder haben sich jetzt mehr verkappte schwule getraut in der umfrage zu outen die sich zuvor als bisexuell ausgaben?


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#2
06.05.2013
17:55:00


(-3, 9 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Interessante Daten!


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#3
06.05.2013
18:29:38


(+3, 11 Votes)

Von WIllswisse
Antwort zu Kommentar #1 von tedle


Klare Antwort: Ja.


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#4
06.05.2013
18:51:21
Via Handy


(+7, 7 Votes)

Von daVinci6667
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Ich frage mich welchen Einfluss da die Wirtschaftskrise und die immer noch weiter schreitende Nutzung des Internets auf die Anzahl von Sexpartnern hat.

Wer knapp bei Kasse ist geht weniger oder überhaupt nicht mehr aus und trifft weniger potentielle Sexpartner. Da ist es viek billiger sich auf schwulen Pornosites einen runterzuholen.

Auf der anderen Seite trifft man dank Socialmedia vielleicht auch früher seinen richtigen Partner.

Was die Nutzung von Kondomen in den USA angeht, sollte man die glücklicherweise zurückgehende Beschneidungsrate nicht vergessen.

Man weiss aus diversen Untersuchungen, Beschnittene nützen leider seltener Pariser, weil sich dann die bei ihnen ohnehin schon reduzierte Sensibilität noch weiter reduziert.

Da nützt dann auch die laut Werbung versprochene Gefühlsechtheit nicht mehr viel.


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#5
06.05.2013
19:21:07


(+1, 7 Votes)

Von m123


Mich erschreckt es, dass nur zwei Drittel der Schwulen beim Sex Kondome benutzen. Aber jeder hat ja die Freiheit sich auszusuchen welchen Gefahren er sich aussetzen möchte. Ist nur schade, wenn sich HIV weiter verbreitet obwohl man es eigentlich theoretisch durch konsequenten Kondomgebrauch langfristig weitgehend ausrotten könnte.

Ob tatsächlich ein Impfstoff oder ein Heilmittel gefunden wird, das weiß man ja nicht. Es kann gut sein, dass es noch hundert Jahre dauern wird, oder dass man es auch gar nicht findet. Ich glaube ich würde mir in den Arsch beißen, wenn irgendwann ein Impfstoff, aber kein Heilmittel gefunden wird, und ich HIV-positiv wäre. Dann hätte ich nämlich NICHTS davon. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich nicht HIV-positiv werde, weil ich IMMER Kondome benutze, keine Drogen nehme, und ansonsten die Gefahr für andere Formen der HIV-Übertragung extrem gering ist.


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#6
06.05.2013
19:44:38


(+1, 11 Votes)

Von KathiGr
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #1 von tedle


"wie kann es denn plötzlich soviel weniger bisexuelle geben?"

Ähm, nur mal so zur Info: Bisexuelle müssen nicht zwangsläufig Sex mit Menschen beiderlei Geschlechts haben. Ein Bisexueller kann genauso gut auch in einer monogamen Beziehung leben.


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#7
06.05.2013
21:28:27
Via Handy


(0, 8 Votes)

Von daVinci6667
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #5 von m123


"Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich nicht HIV-positiv werde, weil ich IMMER Kondome benutze..."

Ehrlich wirklich IMMER? Auch beim festen Freund oder deinem Mann? Das fände ich traurig...

Wenigstens beim eigenen Mann sollte es doch, nur wegen dieser blöden, verdammten Krankheit, keine Grenzen des sexuellen Spiels und der Lust geben!

Ich bin mir ebenso ziemlich sicher nie HIV positiv zu werden, obwohl ich kaum je eines dieser Dinger übergestreift habe!

Es geht doch nur ums Abwägen von Risiken. Ich hasse es wenn Sperma als potentiell lebensbedrohlich angesehen wird.

Keine Angst, ich bin nicht lebensmüde und habe ausserhalb von festen Beziehungen IMMER aufs ficken und Spermaschlucken verzichtet. Beides wäre mir bei Gelegenheitspartnern sowieso viel zu intim.

Mit meinem Mann liebe ich es mit unserem frisch verspritzten Samen zu spielen, ihn zwischen unseren Mündern hin und herzuschieben, zu schlucken und den Schwanz/Prostata des andern RICHTIG zu spüren.

Obwohl ich es nicht glaube, könnte natürlich einer von uns mal fremd gehen. Dann MUSS zwingend eines benutzt werden.

100% ige Sicherheit habe ich nicht, Du mit deinem IMMER MIT aber auch nicht!

Garantiert habe ich aber viel mehr Spass! Denke mal drüber nach.


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#8
06.05.2013
21:54:05


(-4, 8 Votes)
 
#9
07.05.2013
00:11:04


(+1, 13 Votes)

Von Peter Singer


Zuviel Information :D

Was den Artikel angeht: Schwule werden nicht keuscher (=weniger Sex), ich denke es liegt einfach daran, dass mehr eine feste Beziehung haben. Dies hat zweifellos mit der gestiegenen Akzeptanz zu tun. Eine andere Studie hat gezeigt dass Schwule und Lesben in den USA heute öfter geoutet sind als noch vor ein paar Jahren.


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#10
07.05.2013
07:49:16


(+8, 14 Votes)

Von stromboli
Aus berlin (Berlin)
Mitglied seit 01.05.2008
Antwort zu Kommentar #9 von Peter Singer


oder zu wenig an information...
wenn wir schon so eindringlich auf die verheterosexierung der schwulen hinweisen, und uns den rückgang sexueller aktivität aus der tatsache herleiten ja in monogamer treue zu leben, dann verdrängt dies einige wichtige orientierungspunkte:
Das paarverhalten und die häufigkeit sexuellen
nimmt wohl ähnlich wie in der heterobeziehung mit dauer der beziehung ab!
Geschätzt wird bei einem jahr zusammensein der täglich sexuelle höhepunkt , bevor er in häuslicher routine versinkend, vom täglichen hin auf einmal in der woche sich reduziert. Tendenz fortschreitend.
Dabei haben laut untersuchungen über 65 % der paare mit mehr als 5-6 jahren, überhaupt keinen sex mehr miteinander, empfinden aber ihre partnerschaft als stabil-geborgen...
Was wohl in der natur der menschen liegt.

Das bei gestiegener anzahl eingeschriebener partnerschaften dann ebenso hier die quote der sexuellen aktivität proporzional sinkt, ist dann ein statistischer sidekick .. quasi der quantensprung der sexuellen selbstbeschränkung.


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