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Der 77-jährige Präsident José Mujica war früher Guerilla-Kämpfer und Blumenzüchter

Der uruguayische José Mujica hat das vergangenen Monat vom Parlament beschlossene Gesetz zur Ehe-Öffnung unterzeichnet. Schwule und Lesben können damit ab Mitte August heiraten.

Mit der Unterschrift müssen der Landesverfassung zufolge noch 90 Tage vergehen, bis das Gesetz in Kraft tritt. Der linksgerichtete Präsident hatte zuvor bereits mehrfach erklärt, dass die Gleichstellung von Homosexuellen eine Frage der Bürgerrechte sei. Er erklärte, dass es in der Geschichte immer schon Homo-Paare gegeben habe, auch wenn ihnen über Jahrhunderte die Rechte verweigert worden seien.

Das Parlament von Uruguay hatte vergangenen Monat mit deutlicher Mehrheit die Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben beschlossen (queer.de berichtete). Damit werden Homosexuelle in allen Belangen des Eherechts mit Heterosexuellen gleichgestellt. Auch ausländische Schwule und Lesben dürfen dann in Uruguay heiraten. Außerdem wurde das Scheidungsrecht geändert und das Mindestalter für Ehen von zwölf auf 16 Jahre erhöht.

Das nur 3,5 Millionen Einwohner zählende, landwirtschaftlich geprägte Uruguay gehört in Sachen Homo-Rechte zu den fortschrittlichsten Ländern in der Region: Bereits 2007 führte die Republik als erstes Land in Südamerika eingetragene Partnerschaften ein (queer.de berichtete). Nach Argentinien ist Uruguay der zweite Staat auf dem Teilkontinent, der die Ehe öffnet. (dk)



#1 timpa354Ehemaliges Profil
  • 07.05.2013, 13:52h
  • Unfassbar, dass Uruguay die völlige Gleichstellung hinbekommt und ein "modernes "Land wie Deutschland nicht.
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#2 DudeAnonym
#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
#4 SebiAnonym
  • 07.05.2013, 16:34h
  • Gute Nachrichten aus einem viel kleineren, aber dafür viel fortschrittlicheren Land als Deutschland.
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#5 goddamn liberalAnonym
  • 11.05.2013, 09:19h
  • Antwort auf #1 von timpa354
  • Deutschland war noch nie modern.

    Schön finde ich, dass es keine homophobe Welle gibt wie im Mutterland der Bürgerlichen Revolution.

    Aber manchmal wachsen die Schüler über die Köpfe der Lehrer hinaus. Auch wenn sie kleine Länder sind.
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