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Die Marienkirche ist die die älteste noch sakral genutzte städtische Pfarrkirche in der Hauptstadt (Bild: Jorge Lascar / flickr / by-sa 2.0)

Zum Hauptstadt-CSD lädt der Evangelische Kirchenkreis Berlin Stadtmitte zu einem jüdisch-christlichen Gottesdienst in die St. Marienkirche am Alexanderplatz ein.

Die Veranstaltung findet einen Tag vor der CSD-Parade am 21. Juni um 18 Uhr in Kooperation mit den Potsdamer Rabinerseminar Abraham-Geiger-Kolleg und dem LSVD Berlin-Brandenburg statt. Den Gottesdienst gestalten unter anderem die evangelische Generalsuperintendantin Ulrike Trautwein und Rabbiner Prof. Dr. Walter Homolka. Auch Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) und Senator Mario Czaja (CDU) haben sich angekündigt. Die musikalische Begleitung übernehmen The Embassy Singers.

Im Anschluss an den Gottesdienst bittet der Kirchenkreis zu einem Empfang. Die Kollekte ist für ein lesbisch-schwules Projekt in Russland sowie das gegenüber dem Bundeskanzleramt geplante Denkmal für die erste homosexuelle Emanzipationsbewegung bestimmt.

Die Jüdische Gemeinde zu Berlin und die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz sind bisher die einzigen Religionsgemeinschaften im Bündnis gegen Homophobie, das im Auftrag der Landesantidiskriminierungsstelle vom LSVD Berlin-Brandenburg koordiniert wird. Insgesamt gehören dem Bündnis über 80 Unternehmen, Organisationen und Verbände an (queer.de berichtete). (pm/dk)

Jüdisch-christlicher CSD-Gottesdienst

Freitag, 21. Juni 2013, 18.00 Uhr, St. Marienkirche, Karl-Liebknecht-Str. 8, Berlin-Mitte, S- und U- Alexanderplatz.


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#1 Geert
#2 timpa354Ehemaliges Profil
  • 07.05.2013, 16:01h
  • Sieh hin katholische Kirche, es geht auch anders!
    Und besser als das was ihr liefert und wodurch sich immer mehr Menschen von euch abwenden!
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
#4 bastapapsta
  • 07.05.2013, 16:22h
  • Ich finde es natürlich nicht schlecht, dass Teile der evangelischen Kirche sich inpunkto Toleranz in Bewegung bringen.

    Auf der anderen Seite, gibt es leider Tatsachen, die man allerdigns aber hierbei nicht vergessen sollte. Als beispiel ist hier zu nennen, dass sich Fürsten der evangelischen Kirche im Namen der EKD 2008 hinter das sogenannte "Christival" setllten, als dies in berechtigte Kritik geraten ist.

    Zum einen wegen eines Ex Gay Seminares, welches auf dem "Chritival" geplant war, sowie der Gesichtspunkt, dass des weiteren ein Seminar stattfand, welches frauen, die abtreiben feindlich gegenüberstand und dass der Chritival Chef Roland Werner sich in einer Ansprche während dieses "Kongresses" für die Judenmissionierung aussprach. Vor diesem Hintergrund ist es sehr ärgerlich, dass kirchenfürsten sich im Namen der EKD in einer Stellungnahme hinter dieses Festival und seiner aus meiner Sicht antisemitischen Veranstalter gestellt hat. Ebenso ärgelich ist es, dass Nikolaus Schneider einmal verkündete, es sei dafür zu sorgen, dass keine Moschee höher als der Turm einer chr. Kirche sein dürfe.

    Diese Tatsachen sind leider auch heute noch die Realität.
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#5 FoXXXynessEhemaliges Profil
#6 Aus Bad HomburgAnonym
  • 07.05.2013, 16:53h
  • Antwort auf #1 von Geert
  • Danke für die Information, aber ich befürchte, das wird nur sehr wenigen interessant sein. Das Publikum hier ist so schrecklich und hoffnungslos durch den Nachlass von 1968 wohl für immer verdorben, da kann die arme Kirche so schwulenfreundlich sein wie sie nur kann, das ist den meisten völlig egal. Noch mehr, aus ihrer Sicht (auch wenn nicht alle das offen zugeben), eigentlich nicht in der Schwulenfeindlichkeit- bzw. freundlichkeit der Kirche(n) liegt das eigentliche Problem, sondern in der Tatsache ihres simplen Existierens, und da kann schon wirklich niemand helfen (gleich so, wie auch die meisten Gegner der Homo-Ehe vor allem gegen das simple Existieren der Homosexualität und schwuler Männer sind, deshalb ist jede beliebige Diskussion mit ihnen um "Kindeswohl und Homo-Eltern" sowohl scheinheilig als auch sinnlos). Wäre die (katholische) Kirche bereits jetzt für die eing. Partnerschaft (und das wird in der absehbaren Zukunft bestimmt passieren, die Zeichen sind sehr positiv: sieh die Erklärung des Kardinals Paglia im Februar bei der UN-Konferenz zum Thema Menschenrechte in New York oder die des höchsten Zeremoniellmeisters des Vatikans, des Erzbischofs Silvestrini in Costa Rica im letzten Monat bei der Versammlung der lateinamerikanischen Bischofskonferenz), dann wäre der Vorwurf, warum sie nicht für die volle Homo-Ehe ist, wäre sie letzendllich auch dafür, dann würden alle verlangen, daß mindestens ein Drittel oder noch besser die Hälfte ("gleiche Rechte"!) der Kardinäle offen schwul wären und am besten jeden zweiten Tag über ihre Sexualität in den Medien sprechen (der jetzige Medienzirkus um mythische "schwule Fußbaler" lässt eben das vermuten) usw. Man muss wohl nur einfach auswarten, bis alle 68-er letzendlich aussterben, und eine neue Homo-Generation den Ton zu den schwullesbischen Fragen gibt, auch bei den Beziehungen mit der Kirche und der Einstellung zum Glauben im generellen. Geduld ist Tugend.
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#7 KathiGr
  • 07.05.2013, 20:48h
  • Gottesanbeter können mir gestohlen bleiben. Nur Bekloppte brauchen imaginäre Freunde.
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#8 Päpstin JohannaAnonym
  • 07.05.2013, 21:31h
  • Antwort auf #6 von Aus Bad Homburg
  • Da kann man dir nur zustimmen!
    Die Leuten bei queer.de werden nicht ruhen bis es eine schwarze, alleinerziehende Lesbe als Päpstin gibt. Und selbst dann werden sie noch an der katholischen Kirche etwas auszusetzen haben.
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#9 timpa354Ehemaliges Profil
#10 TheDadProfil