Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
  • 10.05.2013           11      Teilen:   |

Absichtserklärung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes unterzeichnet

Erstes CDU-geführte Land tritt Koalition gegen Diskriminierung bei

Artikelbild
Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht hofft, mit ihrer Antidiskriminierungspolitik "ein Stück mehr Menschlichkeit in der Welt" zu erreichen (Bild: CDU Thüringen)

Mit Thüringen ist das erste CDU-geführte Bundesland Mitglied der "Offensive für eine diskriminierungsfreie Gesellschaft".

Die thüringische Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht hat am Mittwoch eine Absichtserklärung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes unterzeichnet, in der sie sich verpflichtet, von Ungleichbehandlung betroffene Menschen zu unterstützen. Die Unterzeichner versprechen unter anderem, dem Thema Diskriminierung "mehr Aufmerksamkeit" zu widmen und es als Querschnittsaufgabe vor Ort politisch zu verankern. In dem Text heißt es unter anderem, dass die Diskriminierung aufgrund der sexuellen Identität "nicht hinnehmbar" sei.

Lieberknecht erklärte, es gehe bei der Frage der Gleichbehandlung "um den Zusammenhalt in der Gesellschaft, um Teilhabe aller am wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Leben, um faire Bedingungen in der Arbeitswelt, kurzum um ein Stück mehr Menschlichkeit in der Welt".

Thüringen ist nach Berlin, Hamburg, Brandenburg, Bremen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein das siebte Bundesland, das der Koalition beitritt. Zum ersten Mal hat mit Lieberknecht ein CDU-Regierungschef die Absichtserklärung unterschrieben. Die vorherigen sechs Unterzeichner gehörten ausnahmslos der SPD an.

Fortsetzung nach Anzeige


Erstmals Ansprechpartner für Antidiskriminierung in Thüringen

Zeitgleich mit der Unterzeichnung übernahm Michael Panse sein neues Amt als zentraler Ansprechpartner für Antidiskriminierung. Damit ist Thüringen das vierte Bundesland, das eine eigene Landesstelle für Antidiskriminierung hat.

Der Lesben- und Schwulenverband hat die Teilnahme des Freistaates begrüßt. Lieberknecht bekräftige damit "das Diskriminierungsverbot in der Landesverfassung und den Willen, auch gegen die Benachteiligung aufgrund der sexuellen Identität einzutreten", sagte Conrad Gliem vom Vorstand des LSVD Thüringen.

Um alle Vorhaben der Absichtserklärung umzusetzen, fordert der LSVD einen landesweiten gesamtgesellschaftlichen Aktionsplan für Vielfalt. Vorschläge könnten am Runden Tisch zum Thema sexuelle Vielfalt erarbeitet werden, der im letzten Jahr erstmals zusammengekommen war. Teilnehmer von 16 LGBT-Gruppen sowie Vertreter der Landesregierung hatten sich im Oktober zu einem Gespräch in der Staatskanzlei getroffen (queer.de berichtete). Der LSVD schlägt nun vor, das ursprünglich für März 2013 geplante zweite Treffen "unverzüglich einzuberufen". (dk)

Links zum Thema:
» Absichtserklärung (PDF)
» Antidiskriminierungsstelle des Bundes
Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 11 Kommentare | FB-Debatte
Teilen: 91             4     
Service: | pdf | mailen
Tags: antidiskriminierungsstelle, christine lieberknecht, thüringen
Schwerpunkt:
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

loading...

Reaktionen zu "Erstes CDU-geführte Land tritt Koalition gegen Diskriminierung bei"


 11 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
10.05.2013
14:42:02


(+8, 10 Votes)

Von fink


...und der wolf ist jetzt mitglied im geißleinschutzbund.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#2
10.05.2013
15:02:51


(0, 4 Votes)

Von Timm Johannes


Dann sollte Thüringen erstmal sein Landesrecht an die Eingetragene Partnerschaft anpassen, denn das ist dort immer noch nicht geschehen; nur die Landesbeamten wurden gleichgestellt, aber das Landesrecht wurde nicht vollständig angepasst.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#3
10.05.2013
15:07:53


(+5, 7 Votes)

Von Finn


Solange dem keine Taten folgen, ist das wieder mal nur Wahlkampfpropaganda...


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#4
10.05.2013
15:08:24


(-4, 6 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Es geht doch!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#5
10.05.2013
18:54:32


(+3, 5 Votes)

Von goddamn liberal
Antwort zu Kommentar #3 von Finn


Wahlkampftrara gibt es v.a. da, wo viele Wähler sind. Und da kann man mit dem Tempolimit mehr reißen. Der ADAC ist mächtiger als der LSVD.

Nein, ich denke, in den pastörlichen Köpfen der Thüringer Koaltion kämpfen zwei Seelen miteinander. Die eine ist evangelikal und will vernichten, die andere will die Schäfchen vor den reißenden Wölfen schützen.

Ein Horrorfilm, der leider real ist und in dem wir eine für uns ungünstige Rolle spielen.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#6
11.05.2013
08:25:50


(0, 4 Votes)

Von Ralfilein
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #5 von goddamn liberal


Warum ist der ADAC mächtiger als der LSVD?....
.... weil wir gerne seine Errungenschaften genießen aber ungern dafür bezahlen weil man die Hilfe ja umsonst bekommt ..... Bürgerrechte sind etwas wichtiges... gerade für uns... deswegen sollten wir statt den ADAC, den LSVD mit unserer Mitgliedschaft unterstützen... dann wird er auch mächtiger.... es liegt also an uns Schwulen und Lesben...Hier ein kleiner Aufruf!
Leute tretet den LSVD bei und gebt Eure Mitgliedschaft bei Gayromeo im Profil bekannt damit andere Schwule auch darauf Aufmerksam werden......


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#7
11.05.2013
08:51:48


(+5, 5 Votes)

Von goddamn liberal
Antwort zu Kommentar #6 von Ralfilein


"deswegen sollten wir statt den ADAC, den LSVD mit unserer Mitgliedschaft unterstützen"

Tu ich schon seit Jahren.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#8
11.05.2013
09:17:50
Via Handy


(+4, 4 Votes)

Von Lesben


Na dann soll diese Frau mit Lesben über Homoehen reden. Lesbisches Museum in Berlin.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#9
11.05.2013
15:07:23


(+3, 3 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Damit fällt dann hoffentlich ein weiteres Bundesland als Veranstaltungsort für die Homo-Heiler der Evangelikalen Faschisten, von "APIS" und "Wüstenstrom", des "Gnadauer Gemeinschaftsverbandes" und für "Prochrist" aus..


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#10
11.05.2013
16:02:02


(+2, 4 Votes)

Von fink
Antwort zu Kommentar #9 von TheDad


unwahrscheinlich. lieberknecht hat erst neulich noch den gnadauer verband mit ihrer anwesenheit beehrt und wird sich davon sicherlich auch künftig nicht abhalten lassen. was ist schon eine unterschrift auf einem papier?


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
« zurück  12  vor »


 POLITIK - DEUTSCHLAND

Top-Links (Werbung)

 POLITIK



Anderswo
Bild des Tages
Aktuell auf queer.de
Volker Beck: "Ich bin noch lange nicht weg" Leander Haußmann will Merkel wählen – wenn sie die Ehe öffnet Bis zum Jahr 2000 durften Schwule keine Berufssoldaten werden Volker Beck: Der Beste wurde kaltherzig abserviert
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt