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Die New Yorker Polizei veröffentlichte diese Bilder Edin Sol und seinem Begleiter nach dem Übergriff

In Manhattan gibt es vermehrt Meldungen über homophobe Übergriffe auf Schwule. Zuletzt haben fünf Männer Pornostar Edin Sol und einen Begleiter krankenhausreif geschlagen.

Zwei 21-jährige Männer sind am Freitagmorgen in New York City festgenommen worden, weil sie an einer U-Bahn-Station zwei Schwule zusammengeschlagen haben. Drei weitere Mittäter werden noch gesucht. Bei einem der Opfer handelt es sich um den Pornostar Edin Sol, der für Lucas Entertainment in Filmen wie "Lucky Fuck" mitgewirkt hat.

Am Sonntag erklärte Sol gegenüber "Queerty", dass er noch lange an den Folgen des Übergriff leiden wird: "Ich kann das einfach nicht abschütteln und es ist schlimm, dass so etwas immer noch passiert. Beim Ausgehen fühle ich mich nicht mehr sicher."

Sol und sein Begleiter waren um 5 Uhr morgens an der 33. Straße unterwegs, als sie von fünf Männern homophob beleidigt wurden. Diese verfolgten ihre Opfer zum Eingang einer U-Bahn-Haltestelle und schlugen dort auf sie ein. Glücklicherweise griffen zwei Polizisten ein, die mit dem Auto zufällig an der Haltestelle vorbeifuhren. Beide Opfer wurden am Gesicht verletzt und mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Sol musste sich zusätzlich einer Operation am Auge unterziehen.

Anklage wegen Hassverbrechens


Edin Sol bei der Arbeit

Die Polizisten konnten vor Ort zwei der fünf Täter verhaften. Die Männer wurden bereits wegen schwerer Körperverletzung angeklagt. Den beiden droht eine mehrjährige Haftstrafe. Die Staatsanwaltschaft strebt zudem die Verurteilung wegen eines Hassverbrechens an, wodurch das Strafmaß deutlich erhöht werden könnte.

In den letzten Wochen machten mehrere Übergriffe auf schwule Männer in New York City Schlagzeilen in den Lokalmedien. Für Aufsehen sorgte insbesondere der Übergriff von Fans des Baseballteams New York Mets auf ein schwules Paar, das unweit des Madison Square Gardens am 5. Mai zusammengeschlagen wurde. Christine Quinn, die Präsidentin des New Yorker Stadtrats, hatte die Attacke einen "Angriff auf uns alle" genannt und erklärt, dass die Täter hart bestraft werden müssten. (cw)



#1 Heide-LindeAnonym
  • 13.05.2013, 13:45h
  • Offen ausgelebte Homosexualität wird IMMER Gegenreaktionen hervor rufen. Damit werden wir uns abfinden müssen, denn wir sind eine verschwindend kleine Minderheit.
    Man kann noch so viel Aufklärung betreiben, damit wird man agressive junge Männer, die evtl. eigene homosexuelle Gefühle verdrängen, nicht erreichen. Solche Reaktionen kommen meistens spontan und sind bauchgesteuert.
    In der Öffentlichkeit werden wir uns auch noch in 100 Jahren vorsichtig verhalten müssen, das gilt für New York genau so wie für Berlin.
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 13.05.2013, 13:50h
  • Die Täter sollten so hart wie möglich - und da sie vorbestraft sind - bestraft werden! Beiden Opfern wünsche ich baldige Genesung!
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#3 Tim_ChrisProfil
  • 13.05.2013, 14:07hBremen
  • Ich finde es immer wieder erschreckend, solche Berichte zu lesen und kann diesen homophoben Hass, der in solchen Hirnen wüten muss, einfach nicht nachvollziehen.

    Schuld sind natürlich auch hier wieder die jahrelange, gesellschaftliche und religiöse homophobe Indoktrination, die Ablehnung Homosexueller von den Kirchen und die noch immer verbreitete Diskriminierung von Seiten der Regierungen, die sich noch immer schwer tun mit den Gleichstellungen und der Akzeptanz der Homo- und auch Trans-/Intersexualität als etwas völlig normales und nicht anders zu bewertendes als Heterosexualität.
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#4 MeineFresseAnonym
  • 13.05.2013, 14:10h
  • Antwort auf #1 von Heide-Linde
  • Wenn jungen Männern bereits als Kindern eine entsprechende Erziehung und Sozialisation angedacht wird, dann nicht.
    Weil dann die Angst vor möglichen homosexuellen Gefühlen und die Angst vor offener Homosexualität sich einfach garnicht entwickelt.
    So wie man auch generell an gewalttätigem Verhalten und Respekt vor anderen Menschen arbeiten kann.
    Dabei muss man die Jungs nicht krampfhaft zu "Klischee-Sozialpädagogen" erziehen, aber man kann ihnen beibringen wie man Aggressionen und Kraft anders kanalisieren kann.

    Sind in den USA nicht Schusswaffen erlaubt? Das wäre doch mal eine Situation wo so ein lockeres Waffengesetz nützlich sein könnte.
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#5 timpa354Ehemaliges Profil
  • 13.05.2013, 14:16h
  • Ohne die Polizisten hätten wir wohl zwei Todesfälle zu beklagen. Ich werde das Gefühl nicht los, dass in New York ganz gezielt eine homophobe Organisation dahinter steckt, denn vor einigen Wochen wurde auch früh morgens ein stadtbekannter Homoaktivist umgebracht.
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#6 Tim_ChrisProfil
  • 13.05.2013, 14:20hBremen
  • Antwort auf #1 von Heide-Linde
  • "Damit werden wir uns abfinden müssen, denn wir sind eine verschwindend kleine Minderheit."

    Falsch. Wir machen uns nur selbst klein, indem wir uns im Schrank verstecken, zumindest noch immer viel zu viele von uns. Aus Angst vor Nachstellung oder negativen Reaktionen. Hätten die, die sich noch immer im Schrank verstecken endlich den Mut, daraus hervor zu kommen, dann würde die geglaubte Heteronorm-Mehrheit einsehen müssen, dass wir keinesfalls eine "verschwindend kleine Minderheit" sind, sondern viel mehr, als sie glauben und sie viel weniger sind, als sie es gerne hätten.

    Wenn wir uns damit abfinden, dann werden wir immer die Verlierer sein und haben es nicht besser verdient.
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#7 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 13.05.2013, 14:33h
  • Antwort auf #1 von Heide-Linde
  • Na klar, besonders in Manhattan oder Berlin sind Schwule, Bisexuelle, Trans* u.a. Queers ja eine so "verschwindend geringe Minderheit..."
    Natürlich wird homophob motivierte Gewalt im Zuge einer weiteren Liberalisierung abnehmen. Leider stehen dem noch Widerstände entgegen, etwa dein dummes Gewäsch, das Gebrabbel eines feigen, angsterfüllten Menschens ohne Moral und Anstand, oder ist es einfach nur das provakant gemeinte Geseier eines miesen Internet-Trolls? Egal, was dich antreibt: Verpiss Dich!
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#8 MeinHirnAnonym
#9 MeineFresseAnonym
  • 13.05.2013, 14:43h
  • Antwort auf #6 von Tim_Chris
  • Man könnte sowieso mal aufhören, Menschen in immer noch kleinere gruppen aufzusplitten und sie in verschiedene "Gehege" zu setzen und dass sie sich ganz besonders extrem voneinander unterscheiden und was völlig anderes sind.
    Die meisten die mit Schwulen und Lesben mal "normal" zu tun haben, wundern sich hinterher wie "normal" (nicht im Sinne von angepasst, sondern einfach menschlich normal. Ganz normale Menschen mit denen man normal interagieren und reden kann) das alles im Grunde ist.
    Also Schubladen und Etiketten sind völlig ok, aber so zu tun, dass das Label "schwul" aus einem plötzlich was völlig anderes macht als der Rest der Welt, ist einfach Quatsch.

    Man könnte nämlich auch ienfach sagen: "Wir sind alles Männer und Frauen". Dann wäre da keiner ne Midnerheit.

    Es wird schliesslich auch nicht darüber diskutiert ob Männer mit einer Körpergröße von 1,58m (auch die gibt es) eine verschwindend kleine Minderheit sind oder ob Männer mit einer Größe über 2,10m eine irrelevante Minderheit sind und deshalb nicht die gleichen Rechte wie "normal wüchsige" Männer haben dürfen.
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#10 Steve GAnonym
  • 13.05.2013, 14:45h
  • also komisch das es einen Gay- Pornostar erwischt..Woher weiss denn der Täter das der Mann in Pornos mitspielt? Wahrscheinlich hat er ihn sich beim masturbieren gemerkt und dann wieder erkannt..Klarer Fall das ist kein Hassverbrechen das ist ein kranker Täter der mit sich selber nicht klar kommt und auf Männer steht das nicht akzeptiert und dies in Gewalt projeziert die er an anderen auslässt..eingesperrt für immer ich hoffe dem Pornostar gehts bald wieder besser
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