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Die ehemalige britische Kolonie Hongkong gehört seit 1997 zur Volksrepublik China, hat aber als Sonderverwaltungszone weitgehende Autonomie (Bild: sanfamedia.com / flickr / by-nd 2.0)

In einem überraschenden Urteil hat der oberste Gerichtshof von Hongkong am Montag einer transsexuellen Frau erlaubt, ihren Freund zu heiraten.

Die Klägerin hatte sich vor fünf Jahren einer Geschlechtsanpassung unterzogen, durfte aber nach Ansicht der Stadtverwaltung ihren Freund nicht heiraten, weil sie laut ihrer Geburtsurkunde ein Mann sei. Mit vier zu einer Stimme hat das höchste Berufungsgericht der halbautnomen chinesischen Stadt entschieden, dass die Frau dadurch in ihrem Recht auf Ehe eingeschränkt worden ist. Die Stadt hat nun zwölf Monate Zeit, die Gesetze entsprechend zu ändern.

Die Richter hatten auch argumentiert, dass in den meisten Ländern der asiatisch-pazifischen Region solche Ehen erlaubt seien. Die chinesische Regierung hatte bereits 2003 klargestellt, dass Trans-Frauen Männer und Trans-Männer Frauen heiraten dürfen.

Gleichgeschlechtliche Eheschließungen sind allerdings bislang in ganz Asien verboten.

Auch in Deutschland gibt es Auseinandersetzungen über die Rechte von Transgendern. So hatte das Bundesverfassungsgericht zuletzt 2011 Teile des drei Jahrzehnte zuvor erlassenen Transsexuellengesetzes für verfassungswidrig erklärt (queer.de berichtete). Die schwarz-gelbe Bundesregierung hat aber bis heute das Gesetz nicht geändert, obwohl CDU/CSU und FDP das im Koalitionsvertrag vereinbart hatten (queer.de berichtete). (dk)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 NajaAnonym
  • 13.05.2013, 21:31h

  • Ist ja auch hetero.
    Schwule und Lesben dürfen weiter nicht heiraten.
    Zwar schön für das Pärchen, aber mit echter Gleichberechtigung hat das nichts zutun.
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