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Am 17. Mai wollen die Jugendorganisationen der fünf großen Parteien in NRW gegen Homosexuellenfeindlichkeit demonstrieren (Bild: Thomas Kohler / flickr / by-sa 2.0)

In Köln haben die Jugendorganisationen aller im nordrhein-westfälischen Landtag vertretenen Parteien zum Kampf gegen Homosexuellenfeindlichkeit aufgerufen.

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homophobie am 17. Mai wollen die Landesverbände der Jungen Union, der Jusos, der Grünen Jugend, der Julis und der Jungen Piraten gemeinsam für Akzeptanz und Toleranz demonstrieren. Sie haben daher ab 19 Uhr eine Aktion auf der Kölner Domplatte geplant. Neben dem symbolischen Tanzen gegen Homophobie wird es Redebeiträge der einzelnen Jugendorganisationen geben.

In der gemeinsamen Erklärung der Jugendverbände heißt es: "Es ist erschreckend, dass Menschen heute nach wie vor wegen ihrer sexuellen Orientierung und Identität diskriminiert werden". Man wolle sich dafür einsetzen, "dass auch nicht-heterosexuelle Liebe und Leben akzeptiert werden". Zu der Veranstaltung sei jeder eingeladen, "egal ob ihr heterosexuell, homosexuell oder nichts von beidem seid".

Der Internationale Tag gegen Homophobie wird jedes Jahr am selben Tag begangen. Hintergrund ist, dass am 17. Mai 1992 Homosexualität von der Internationalen Gesundheitsorganisation von der Liste der Krankheiten gestrichen wurde. (pm/dk)



#1 FelixAnonym
  • 13.05.2013, 20:27h
  • Und wieso hat vor nicht mal einem Jahr ein Mitglied der Jungen Union in NRW eine Hassrede gegen Schwule gehalten, dass man die auf keinen Fall gleichstellen dürfe und dass eine Gefahr für Sitte und Moral sei?

    Achja, die Wahlen rücken näher. Da haben die dann plötzlich alle Kreide gefressen.
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#2 anomeAnonym
  • 13.05.2013, 22:26h
  • Antwort auf #1 von Felix
  • Man kann die Position einer Partei nicht an den Ansichten eines einzelnen Mitglieds festmachen. Wenn man lang genug sucht, findet man in allen Parteien und Oragnisationen Leute, die schwulenfeindlich sind. Ich finde es gut, dass die JU hier ein Zeichen gesetzt hat.
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 14.05.2013, 00:24h
  • Eine beispielhafte und gute Aktion! Ob da der eine oder andere Politiker noch ein Grußwort verfaßt?
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#4 chybrainProfil
  • 14.05.2013, 01:06hMünchen
  • Na also, geht doch.
    Vielleicht sind die Jungen ja eher in der Lage, Sachpolitik statt Parteipolitik zu machen,oder zumindest konstruktiv miteinander zu reden.
    Weg mit den alten Scheuklappen-Zombies und her mit vernunft- und vielleicht auch liebesbegabten Menschen in der Politik.
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#5 RaffaelAnonym
  • 14.05.2013, 09:58h
  • Antwort auf #2 von anome
  • Nur, dass die Junge Union nicht nur vereinzelte Homohasser in ihren Reihen akzeptiert (was schon schlimm genug ist), sondern diesen Positionen mehrheitlich zustimmt.

    Auf der letzten Versammlung der Jungen Union wurden die Eheöffnung, Gleichstellung im Adoptionsrecht, etc. mit deutlicher Mehrheit abgelehnt!!

    Das sind also keine Einzelpositionen, sondern die Diskriminierung von Schwulen und Lesben ist Mehrheitsmeinung in der Jungen Union.

    Aber vor Wahlen haben selbst die (wie immer) Kreide gefressen. Das kennen wir zu Genüge. Was wirklich zählt sieht man nicht im Wahlkampf, sondern außerhalb dieser Zeiten. Und da sehen wir immer wieder wie die Union und auch die Junge Union tickt.
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#6 antifaschistAnonym
  • 14.05.2013, 10:20h
  • Interessant finde ich das man ganz offensichtlich die LINKEN wiedereinmal von Vornherein ausschließt..
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#7 SebiAnonym
  • 14.05.2013, 10:22h
  • Antwort auf #5 von Raffael
  • Richtig, wie oft haben wir in den letzten Monaten hier auf queer.de nicht Artikel gelesen, wo sich immer weider gezeigt hat, dass die Junge Union genauso homophob ist wie der Rest der CDU/CSU.

    Dass die das ausgerechnet in Köln nicht offen zeigen, sondern vor allem im Wahlkampf einen auf total liberal machen, wundert doch wohl niemanden... Wer kann auf sowas noch reinfallen?!
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#8 Tobi CologneAnonym
  • 14.05.2013, 12:29h
  • Im Wahlkampf verstellen sich alle. Und gerade in Köln wird keine Homohasser-Partei die Wahrheit sagen.

    Aber die letzten Monate haben eine komplett andere Junge Union gezeigt. Und ich glaube nicht, dass sich deren Jungvolk von einem Tag auf den anderen ändert.
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#9 TheDadProfil
#10 KMBonnProfil