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  • 15.05.2013               Teilen:   |

Him: "Tears on Tape"

Him wurde 1995 gegründet; das neue Album ist ihr achtes Studio-Werk - Quelle: Universal Music
Him wurde 1995 gegründet; das neue Album ist ihr achtes Studio-Werk (Bild: Universal Music)

Die düstere, finnische Rockgruppe rund um Ville Valo präsentiert ihr erstes Studioalbum seit 2010.

Him verstehen sich nicht nur als Schöpfer des eigens ins Leben gerufenen Musikgenres Love Metal, sondern auch als dessen größte Supporter schlechthin. Auch mit ihrem mittlerweile achten Studioalbum "Tears On Tape" verhexen Him einmal mehr die Welt. Melancholischer geht's nicht – komponiert als Akustikversionen, die später zur vollen Breitwand elektrifiziert wurden, haben Him auf "Tears On Tape" vor allem eines geschaffen: Klassiker für die Ewigkeit! "Stell dir einen Folksänger vor, der es mit einer Metalband treibt", beschreibt Frontmann Ville Valo den neu definierten Sound. "Das neue Zeug klingt wie eine höllische Version dieser schmutzigen Liaison!"

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Songs mit Hau-Drauf-Riffs und Emotionen

Ville Valo (Mitte) und seine Bandkollegen von Him - Quelle: Universal Music
Ville Valo (Mitte) und seine Bandkollegen von Him (Bild: Universal Music)

Mit dem Nachfolger zum 2010er "Screamworks: Love In Theory And Practise" veröffentlichen Him ein 13-Track-Monster von einem Killeralbum. Voll ins Gesicht, voll ins Herz und vielleicht sogar noch eine Etage tiefer. Aufgenommen wurden die brandneuen Songs in Hims finnischer Heimat unter der Ägide ihres bewährten Langzeit-Produzenten Hiili Hiilesmaa, der bereits für frühere Erfolgsalben wie "Greatest Lovesongs Vol. 666" oder "Love Metal" verantwortlich zeichnet. Gemixt wurde in den Londoner Assault And Battery Studios von Tim Palmer (Ozzy Osbourne, U2, Pearl Jam). Ville über "Tears On Tape": "Das Album ist das Produkt der Arbeit mit langjährigen Freunden, die uns ermöglicht haben, uns auf das Wesentliche zu konzentrieren: Gute Songs so gut wie möglich klingen zu lassen und sie in etwas wirklich Massives zu verwandeln."

"Wir wollten eine gewisse Heavyness, ohne aber auf eine gewisse Sentimentalität verzichten zu müssen", erklärt Valo weiter. "Eine Mischung aus 'Rambo' und 'Der englische Patient'. Das trifft es ganz gut. Das Zeug hat diese massiven Hau-Drauf-Riffs, aber gleichzeitig auch viel Emotion dahinter." Angefangen bei den einfachen Keyboard-schwangeren Melodien von "All Lips Go Blue" bis hin zum Tommy Iommi-Riff-inspirierte "Hearts At War" präsentieren sich Him auf "Tears On Tape" von ihrer bisher härtesten, aber auch gefühlvollsten Seite. Momentan arbeiten Him übrigens an neuen Tourdaten für 2013, inklusive einem Auftritt auf dem renommierten britischen Download-Festival! (cw/pm)

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Tags: him, rock, metal
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