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London Britische Behörden haben einem Reggae-Sänger die Einreise für eine Konzerttour verwehrt. Dem Jamaikaner Sizzla verweigerten Immigrationsbeamte den Zutritt nach seiner Landung im Londoner Flughafen Heathrow. Zuvor hatte die britische Homoorganisation Outrage auf die homophoben Lyrics Sizzlas hingewiesen, der in mehreren Songs zum Mord an Schwulen aufgerufen hatte. Am Wochenende waren in London bei Übefällen von vier Teenagern auf einige Schwule ein Mann getötet und fünf weitere verletzt worden. (nb)



29 Kommentare

#1 NormanAnonym
  • 03.11.2004, 10:42h
  • Die Briten steigen wieder einmal in meiner Achtung.
    Das ist ja wie bei Ford: Die tun was! :-))
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#2 MarkusAnonym
#3 wolfAnonym
  • 03.11.2004, 14:51h
  • leider muss man feststellen, dass diese
    homophoben verhaltensweisen auf jamaika "modisch" geworden sind.
    und wenn wir uns nicht weiter wie die kleinen schweinchen am rande der gesellschaft behandeln lassen wollen, ist es höchste zeit darauf zu reagieren.
    siehe die wahl von dabbleyou bush.
    die opferrolle haben wir lange genug genossen, wird höchste zeit uns auch mal
    "militant, mörderisch" zu verhalten, denn die idioten verstehen keine andere sprache!!! nur wir bringen keinen um(müssen die aber nicht wissen)!
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#4 alaskaAnonym
  • 03.11.2004, 16:24h
  • ihr solltet nicht alles glauben, was in der sun steht. dagegen sind die von der bildzeitung waisenknaben. lest lieber die aktuelle riddim-ausgabe, da steht viel wahres zum thema drin
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#5 ItalAnonym
  • 04.11.2004, 01:31h
  • Sizzla ist ein dämlicher Idiot und nicht nur ein Schwulenhasser,sondern ein Rassist.Ich habe über viele Jahre hinweg in Jamaica gelebt um beurteilen zu können,daß er mit seinen Antischwulenparolen in seinen Songs selbst die dortige Kommunity aufwiegelt.Aber er steht nicht alleine,leider.Andere Sänger tun es ihm gleich.Aber betreffend der Musik : verwechselt Reggae nicht mit seinem lahmen Dancehallmist
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#6 ReggaeLoverAnonym
  • 04.11.2004, 09:53h
  • Hab mich lange nich gemeldet...leider muss ich feststellen, daß immer noch alle Welt gegen Reggaesänger hetzt, ich finde das einfach nur traurig und UNGERECHT. Wie Alaska schon sagte, bitte lest die aktuelle Ausgabe der Reggaezeitschrift Riddim, in der - zwar subjektiv - aber gut recherchiert und informativ über Homophobie in Jamaika berichtet wird, mit viel Hintergrundinformationen. Aber ihr habt ja immer mehr Erfolg mit euren Aktionen, aber ich kann euch versichern, daß das unter den Reggaeleuten nur mehr Antisymphatie gegen Schwule verursacht, aber das ist euch wahrscheinlich egal, solange es keiner offen sagt. Aber ihr habt bereits einen bekannten Sänger zum umdenken bewogen:

    www.jamaica-star.com/thestar/20041029/ent/ent5.html
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#7 wolfAnonym
  • 04.11.2004, 10:24h
  • die geschichte hat doch mit der musik überhaupt nichts zu tun und wenn sich einige künstler so massiv rassistisch und homophob äussern, müssen sie sich über gegenwind nicht wundern.
    jetzt wo die schwulen reagieren, nehmen das die künstler übel ?????
    und reagieren auch mit antiphatie schwulen gegenüber. bei solchen hetzgeschichten trifft es leider auch immer unschuldige. aber so riesig ist die musikbranche nicht auf jamaika, da könnte man schon erstmal vor der eigenen tür kehren und für toleranz sorgen, die sie selbst voraussetzen.
    aber im moment schmerzen die abgesagten auftritte sehr, denn das geht an den eigenen geldbeutel und dahört bekanntlich die freundschaft auf.
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#8 ReggaeLoverAnonym
  • 04.11.2004, 12:23h
  • ich glaube auch, daß ein Hauptproblem darin besteht, daß die Texte hier wörtlich übersetzt und wörtlich interpretiert werden. Ich kenne keinen Reggae Star, der tatsächlich Mord und Totschlag gutheisst (ich höre seit 8 Jahren Reggae). Eher im gegenteil, ich habe schon von einigen z.B. Beenie Man auf Jamaika vor heimischen Publikum gehört, und zwar vor Jahren, wo diese Debatte noch gar nicht so groß aufgekommen war, daß dieses ganze Gerede über Töten usw nicht wörtlich gemeint ist und das er strikt gegen physische Gewalt ist. Mir will es einfach nicht in den Kopf, warum Texte wie "burn battybwoy" mit "Schwule verbrennen" übersetzt werden. "Burn" ist eine Redewendung in Jamaika und man möchte damit seine Missbilligung ausdrücken oder etwas verurteilen, das hat nix mit tatsächlichem Feuer zu tun. Genauso ist es mit "Tek gunshot" und ähnlichem. In sog. SoundClashes wo Soundsystems gegeneinander Musik spielen und um die Gunst des Publikums eifern, geht es verbal genauso zur sache "Kill dat soundbwoy, tek gunshot" usw. Das sind alles Redewendungen, die hier von den Organisationen wörtlich interpretiert werden wollen. Und ich finde es auch ziemlich geschmacklos wenn in gewissen Artikeln zum Thema, Reggae Musik und die Ermordung des Barmanns in England, was eine ganz schlimme Sache ist, nebeneinander genannt werden, so daß der Eindruck entsteht, diese Lyrics wären teilweise daran schuld.
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#9 laurentAnonym
  • 04.11.2004, 12:36h
  • Lieber Reggaelover,

    burn battyboy burn ist also nicht wörtlich zu nehmen?
    Nie vergesse ich eine Abend letztes Jahr in einem Dancehall-Ragga-Club in London . Als "burn.." über die fette Anlage erschallte, zückten Hunderte begeisterter Clubbers ihre Feuerzeuge, hielten sie über ihre Köpfe und grinsten breit und dämlich.
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#10 gerdAnonym
  • 04.11.2004, 13:29h
  • Richtig so...

    Ich denke, dass es gerade in der Musikbranche an der Zeit ist, dass wir gegen solche Texte von Liedermacher (egal welche Musikrichtung) uns wehren.

    Dies ist genauso wie bei den Nazibands; die wir schließlich auch an den Pranger stellen und die unter Beobachtung des Verfassungschutzes stehen.

    Selbst der gut Ruf von Reggae ansonsten, darf nicht davor schützen, dass sich hinter dieser Musikrichtung einzelne Musiker verstecken, die homophobe Musik machen und zum Hass anstacheln.
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