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Im Rahmen der Berliner Pride Week werden der Förderverein Teddy e.V. und die Hirschfeld-Eddy-Stiftung den Kammermusikabend "Freundschaftsküsse" im Konzerthaus am Gendarmenmarkt veranstalten, der gegängelten St. Petersburger Homo-Gruppen zugute kommt.

Zehn professionelle klassische Musiker und Sänger werden sich in der diesjährigen CSD-Woche für den Schutz und die Stärkung der Zivilgesellschaft in Russland einsetzen. Das Programm am Abend des 18. Juni wird ausschließlich aus Werken russischer Komponisten bestehen. Die musikalischen Leiter, die Pianistin Elena Welker und der Klarinettist Vladimir Miller, haben ihre (musikalischen) Wurzeln in der Sowjetunion.

Der Ertrag des Benefizkonzertes geht zu gleichen Teilen an die St. Petersburger Initiativen LGBTnetwork und das Side-by-Side Queer Filmfestival. Hintergrund für die Aktion sind Pläne des russischen Parlaments, das Gesetz gegen homosexuelle "Propaganda", das in St. Petersburg schon wirksam ist, auf das ganze Land auszuweiten (queer.de berichtete). "So soll die noch junge LGBT-Bewegung mundtot gemacht und eingeschüchtert werden. Die Gesetzesinitiative ist ein Anschlag auf die Menschenrechte", kommentierten die Organisatoren.

Die russische Regierung macht außerdem Druck auf viele Nichtregierungsorganisationen, indem sie diese zu "ausländischen Agenten" erklärt. Dadurch werden auch Homo-Gruppen verfolgt. So wurde erst vor kurzem das Side-by-Side-Filmfestival als "ausländischer Agent" eingestuft (queer.de berichtete). (dk)

Freundschaftsküsse – Benefizkonzert für queer Russland

Dienstag, 18. Juni 2013, Konzerthaus am Gendarmenmarkt – Kleiner Saal. Werke von Sergej Rachmaninow, Michail Glinka, Pjotr Tschaikowsky u.a. Mitwirkende: Russisches Klassik-Trio Berlin, Leitung Elena Welker; Trio D'Anches mit Jan Tilman Schade, Leitung Vladimir Miller; Minjou von Blomberg, Sopran; Mads Elung-Jensen, Tenor. Karten 24 und 29 Euro, erhältlich bei konzerthaus.de und Buchhandlung Eisenherz, Lietzenburger Str. 9a, Tel. 313 99 36.


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#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 userer
  • 22.05.2013, 12:52h
  • Da dürfte endlich mal ein Geldbetrag zusammenkommen, mit dem die Gruppen auch echt was stemmen können - und nicht nur diese lächerlichen, im Grunde verhöhnenden 750 Euro, die die Operettenkostümbrüder vom Berliner Rogate-"Kloster" großtuerisch und gönnerhaft zusammengeschustert haben (siehe
    www.queer.de/detail.php?article_id=19058).
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