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Brüssel Bei einem Treffen der EU-Außenminister in Brüssel hat die Slowakei einseitig erklärt, sie werde Homo-Rechte bei der geplanten Harmonisierung des Familienrechts nicht anerkennen. Außenminister Eduard Kukan sagte, sein Land brauche aus moralischen Gründen eine Garantie, dass in anderen EU-Ländern geschlossene Eingetragene Partnerschaften oder schwul-lesbische Ehen in der Slowakei nicht anerkannt werden müssten. "Wegen unserer einseitigen Erklärung haben wir eine 100-prozentige Sicherheit, dass wir homosexuelle Verbindungen nicht staatlich sanktionieren, nicht einmal indirekt", so Kukan laut Radio Slovakia International. Die anderen 24 EU-Länder unterstützen die Harmonisierung des Familienrechts und wollen den Antrag voraussichtlich in den nächsten Tagen unterzeichnen. (dk)



20 Kommentare

#1 UweAnonym
#2 wolfAnonym
  • 04.11.2004, 17:53h
  • kann mich meinem vorredner nur anschliessen.
    offensichtlich sind wir, trotz des gleichheitgebotes in den meisten EU- ländern nur perverse, assoziale, kinderschänder und ähnliches !!!
    kann mir bitte jemand erklären, warum jeder normale "heteromensch"so eine angst vor homos entwickelt ?
    das ist nicht normal !!!
    zumal in jedem land , dass die rechte legalisiert hat, überhaupt keine probleme aufgetaucht sind.
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#3 JürgenAnonym
  • 04.11.2004, 18:25h
  • Mit der Osterweiterung wurde/wird uns ein ganz dickes, erzkatholisches Ei ins europäische Nest gelegt: Die Wirtschaftsförderung nimmt man gerne, aber Menschenrechte und Toleranz sollen bitte draußen bleiben. Bündnisse geht man stattdessen lieber mit dem texanischen Volltrottel ein. Da müssen wir schwer aufpassen, auch in Polenpaules Heimatland muß man sich als Schwuler ja vom christlichen Mob mit Steinen beschmeißen lassen.
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#4 ralfAnonym
  • 04.11.2004, 19:06h
  • wie kriegt man die osterweiterung und ihre folgen mit der wahl in amerika unter einen hut?
    beides bedeutet die abkehr von den liberalen grundsätzen ,welche eine folge der in europa begonnenen aufklärung sind.
    so lange menschen sich christlich definieren und damit meinen :anders denkende menschen zu unterdrücken.
    solange sind diese menschen/staaten allenfalls fundamentalisten in christlich westlichen gewand,aber keine wegbereiter für die moderne. es warten andere aufgaben auf die menschheit ,als immer fort andere zu unterdrücken. freiheit ist die einzig wahre religion und gerade die freiheit des anderen.
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#5 rogerAnonym
  • 04.11.2004, 20:43h
  • die wollten in die eu, jetzt sind´se in der eu!
    die hatten nur ihre vorteile im auge, da haben die ganz übersehen, das es auch noch andere sachen gibt, die sie gesetzlich umsetzen müssen! und jetzt ist das zähne klappern groß, nachdem sie das kleingedruckte gelesen haben! wenn sie angst vor uns schwulen und unseren rechten-oder sollte ich sagen MENSCHENRECHTEN?- haben, dann sollten sie aus der eu gefälligst wieder austreten! und zwar ohne vorher noch einen kräftigen griff in den eu topf genommen zu haben!!!
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#6 MatteoAnonym
  • 05.11.2004, 01:23h
  • Schwul-lesbische Emanzipation kommt nicht von heute auf morgen. Auch in Deutschland war bzw. ist das ein steiniger (und vor allem langwieriger) Weg.

    Wir helfen nicht einem einzigen Schwulen und keiner Lesbe "da drüben", wenn wir jetzt die ganze Osterweiterung in Frage stellen. Diese Länder stehen am Anfang einer Entwicklung, und man sollte ihnen die Zeit zugestehen, die auch Westeuropa gebraucht hat, um sich auf den heutigen Stand zu entwickeln.

    Das bedeutet nicht, dass man das Gepolter aus der Slowakei und anderen EU-Staaten ignorieren oder verharmlosen sollte. Aber das Thema ist zu wertvoll, um es als Grundlage für anti(-ost-)europäische Ressentiments zu missbrauchen.

    Matteo
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#7 wolfAnonym
  • 05.11.2004, 11:18h
  • die richtlinien der eu waren vor dem beitritt bekannt, ausserdem geht es hier um menschenrechte, die keinem wehtun oder benachteiligen.
    der spruch mit der gesellschaftlichen entwicklung, wird ja auch hier in deutschland gern "genommen", ist doch absoluter schwachsinn, kommt noch vor dem "abstandsgebot".
    aber unsere christlichen fundamentalisten sind ja kräftig dabei den leuten weiszumachen schwul ist ansteckend.

    aber sie haben es weit gebracht, unter 30jährige bekommen das grausen wenn sie fkk-baden sollen, auch schwule. die schönen diskussionen : was unterscheidet den mann von einer frau und die entsprechenden "witzchen" sind sogar wieder in den medien angesagt, wo sind wir gelandet ? anfang der 70ziger jahre waren wir gesellschaftlich weiter.
    soll heissen, wir dürfen den dumpfbacken nicht kommentarlos das feld überlassen.

    man führe sich nur vor augen wie weit die gesellschaft in sachen toleranz in den 30ger jahren war. und wie schnell sich das ins gegenteil verkehrte, dank adolf.
    1917 tanzte josephine baker nackt auf einem silbernen tablett im romanischen cafe in berlin. 1951 kippte die nation aus den latschen weil hildegard knef ihren nackten rücken "sekundenlang" im film zeigte.
    will damit zum ausdruck bringen, wir sind auch "die gesellschaft" und die simplen "rechte" die wir uns schwer erkämpft haben, müssen wir mit allen mitteln verteidigen.
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#8 HannahAnonym
  • 05.11.2004, 16:35h
  • Das ist genau das, was ich befürchtet hatte. Wie kann man nur ständig neue Mitglieder in die EU aufnehmen, ohne erst mal solche grundsätzlichen Dinge zu regeln. Jetzt muss man auf diese Mitglieder hören, hätte man erst diese Menschenrechtsfragen festgelegt, könnte jeder Kandidat entscheiden, ob er diese Dinge akzeptiert und beitritt oder ob er sie nicht akzeptiert und dann eben nicht beitritt.

    So muss man jetzt auf vieles verzichten oder die Zustimmung durch "Subventionen" erkaufen.

    Die EU wird sich noch selbst ruinieren, wenn das so weitergeht.
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#9 martinAnonym
#10 DavidAnonym
  • 06.11.2004, 00:02h
  • Mit dem Argument könnte die CSU am meisten gegen den Beitritt punkten.
    Aber nein, sie ist ja auch gegen die Besserstellung.
    Tja, vorher überlegen was schlimmer oder wichtiger ist.
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