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  • 30.05.2013           29      Teilen:   |

Online-Petition fordert Löschung

Homoheiler-App bei Apple und Google

Artikelbild
Innerhalb von zwei Monaten kann man sich von den "Fesseln der Homosexualität" befreien...

Die Gratis-App "Setting Captives Free" will Lesben und Schwule in 60 Tagen umpolen – trotz Protesten wurde sie nicht aus den Stores entfernt.

Zu Update springen: Apple hat App gelöscht (31.05., 07:45h)

Eigentlich haben sowohl Apple als auch Google strikte Regeln gegen homophobe Apps, doch wieder einmal hat ein Prüfer offensichtlich beide Augen zugedrückt. Die neue Gratis-Application "Setting Captives Free" verspricht die "Heilung" von Homosexualität innerhalb von 60 Tagen. Nicht einmal nach offiziellen Beschwerden wurde sie aus den Stores der beiden Unternehmen entfernt.

Teilweise sogar auf Deutsch und in vielen anderen Sprachen soll man mit der christlichen App den vermeintlichen "Weg zur Reinheit" finden. "Egal, was Sie anderswo gehört haben, es gibt weder 'Homosexuellen-Gen' noch wurden Sie auf diese Weise ohne Hoffnung auf Freiheit geboren. Durch die Kraft von Jesus Christus und des Kreuzes können Sie sich von den Fesseln der Homosexualität befreien", heißt es im Kapitel "Door of Hope". Zuletzt aktualisiert wurde die App im App-Store von Apple am 23. März 2013, freigegeben wurde sie ab 12 Jahren.

Fortsetzung nach Anzeige


Online-Petition fordert die Löschung der App

Die US-amerikanische LGBT-Gruppe "All Out" hat am Mittwoch nach erfolglosen Beschwerden eine Online-Petition gestartet, die Google und Apple zum Entfernen der homophoben App auffordert.

"Es gibt keine Heilung von Homosexualität, erklärte "All Out"-Geschäftsführer Andre Banks. Entsprechende Versuche seien "absurd und gefährlich" und sogar illegal in einigen Bundesstaaten und Ländern. "Es ist lächerlich zu glauben, jemand könnte mit einem iPhone oder Android-Handy seine sexuelle Orientierung ändern." Man könnte darüber lachen, so Banks, wenn es nicht auch anfällige Menschen gäbe, die auf solche Scharlatanerie hereinfielen. Die Apps müssten deshalb gelöscht werden. "Wir erwarten mehr von den beiden Weltmarken Apple und Google, die in der Vergangenheit für gleiche Rechte standen."

Am Donnerstagabend hatten bereits über 7.500 Menschen die Petition unterzeichnet. Als Ziel nannte "All Out" 10.000 Unterschriften. (cw)

 Update  31.05., 07:45h: Apple hat App gelöscht
Die Proteste haben gewirkt: In der Nacht zum Freitag hat zumindest Apple die App kommentarlos gelöscht, bei Google ist sie noch verfügbar. Die Online-Petition wurde bereits von über 50.000 Menschen unterschrieben,

Links zum Thema:
» Die Online-Petition unterzeichnen
Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 29 Kommentare | FB-Debatte
Teilen: 669             8     
Service: | pdf | mailen
Tags: setting captives free, app, homoheilung, ex-gay, applee, google
Schwerpunkte:
 Ex-Gay-Bewegung
Unterstützen:
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Reaktionen zu "Homoheiler-App bei Apple und Google"


 29 User-Kommentare
« zurück  123  vor »

Die ersten:   
#1
30.05.2013
19:16:26


(+4, 6 Votes)

Von Petter


Wenn man nur schon einen Mann in Unterwäsche abbildet, wird das unverzüglich von Apple und Google entfernt.

Aber solche menschenverachtenden, homophoben Inhalte, die erwiesenermaßen schwerste psychische Schäden bis hin zum Selbstmord verursachen, sind bei Apple und Google stets willkommen. Da wird nichts entfernt...

FUCK Apple und Google!
Immer dasselbe mit denen...
(Und Facebook, Twitter & Co sind auch nicht besser!)


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#2
30.05.2013
19:21:31


(+3, 5 Votes)

Von Simon H


Apple = Google = Facebook = Twitter = Microsoft

= ZENSUR
= Homohass
= Verzicht auf jeden Datenschutz


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#3
30.05.2013
19:31:07
Via Handy


(+5, 5 Votes)

Von Sukram71
Aus Bonn (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 17.12.2010


Ist ja klasse, die muss ich sofort mal testen. xD
Wenn ich dann immer noch süßen Jungs hinterher gucke und denen den Kopf verdrehe, bekomme ich dann das Geld zurück. aber wenn die was kostet lasse ich es eh. Klar. :D


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#4
30.05.2013
19:45:45


(-1, 7 Votes)

Von ehemaligem User Silverclaw
Antwort zu Kommentar #3 von Sukram71


"süßen Jungs den Kopf verdrehn" Wenn sowas n Kerl von 41 Lenzen schreibt, klingt das iwie pervers...lol
Zu der App : HAHAHAHAHAAHA


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#5
30.05.2013
20:00:26


(+3, 5 Votes)

Von Luca


Sind wir aber auch selbst schuld.

Wieviele von uns lassen sich nicht durch ein nettes Design und ansprechende Werbung verführen und fragen gar nicht mehr nach Zensur und Datenschutz?!

Da werden munter solche Zensur-Geräte von Google, Apple & Co gekauft, private Daten angegeben, die die lückenlose Überwachung erlauben (dagegen war die Stasi ein Kindergartenverein) & massig Apps und mobile Inhalte gekauft, wo die Entwickler und Urheber kaum von leben können, weil Apple, Google & Co unverschämte 30% von allen Verkäufen einbehalten.

Solange wie die Kunden das mitmachen, wären diese Konzerne ja schön blöd, dieses lukrative Geschäft zu ändern. Im Gegenteil: die werden sich immer noch mehr rausnehmen.


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#6
30.05.2013
20:08:06
Via Handy


(+4, 6 Votes)

Von Sukram71
Aus Bonn (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 17.12.2010


Ich habe mal kurz rein geschaut.

Da geht es nicht nur um Homosexualität, sondern um Pornographie, Selbstbefriedigung, Ehebruch, Prostitution, Homosexualität und sonstige Unreinheit.
Mittelalter pur. Aber wenn sich jemand mit frommen Bibel-Zitaten und täglichen Konttollfragen (hast du heute Pornos geguckt? Hadt du gewixt) das Pornogucken und wichsen abgewöhnen will, naja ...

a) Es ist nicht speziell gegen Schwule gerichtet, sondern ganz allgemein gegen "sexuelle Unreinheit".

b) In der App ist nichts, was man nicht auch per Webseite anbieten kann. Wer die App aus dem Store schmeißen will, müsste dann auch für Internetsperren sein. ;)


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#7
30.05.2013
20:11:48


(0, 2 Votes)

Von David Z


Apple, Google, Facebook & Co sind nicht nur homophobe Zensoren, sondern bilden auch ein Überwachungskartell, das ihre Kunden komplett überwacht. Man nennt diese IT-Konzerne nicht ohne Grund Stasi 2.0!


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#8
30.05.2013
20:13:53
Via Handy


(+4, 4 Votes)

Von Sukram71
Aus Bonn (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 17.12.2010


Ist aber wahr. War gestern abend und heute den ganzen Tag mit einem jungen supersüßen Touristen aus Japan zusammen und ich bin immer noch ganz hin und weg. Und der auch. Ich bin pervers und gefährlich. Hehe ^^


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#9
30.05.2013
20:16:34


(+3, 3 Votes)

Von Alex
Antwort zu Kommentar #6 von Sukram71


Das ist ein Unterschied:
im Internet kann man leider Homophobie nicht oder nur schwer verhindern (wobei kreuz.net gezeigt hat, dass es nicht unmöglich ist). Aber dort sind eben auch schwule Inhalte (selbst härteste Pornos) nicht zensierbar...

In den App-Stores, Markets, etc. von Apple, Google, Facebook & Co ist es dagegen so, dass trotz der Kontrollmöglichkeit solche gefährlichen Hass-Inhalte akzeptiert werden, während selbst harmlose schwule Inhalte einseitig zensiert werden! Da genügt schon ein falscher Nickname, ein falsches Wort oder ein nackter Oberkörper und schon schlagen die Zensoren zu...

Das ist ein riesiger Unterschied!!


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#10
30.05.2013
20:23:26
Via Handy


(+7, 7 Votes)

Von Andersrum


Wer macht jetzt ne App welche Männer von den Fesseln der Heterosexualität befreit?

Das dauert dann bestimmt keine 60 Tage!

Es soll "Heten" geben, die brauchen zur Heilung nicht mal ne App, nur nur eine einzige heisse Nacht mit nem scharfen Typen.


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