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Die besonders bei Lesben beliebte Rock-Röhre gibt nicht auf. Trotz Streits mit ihrer Ex-Band geht Jule wieder auf Tour und plant ein neues Album.

Von Jan Gebauer

15 Jahre hatte Jule Neigel (38) mit ihrer Ex-Band zusammengearbeitet. 1988 erlebten sie mit dem Album "Schatten an der Wand" und dem gleichnamigen Hit den großen Durchbruch. Es folgten fünf Studio-Alben, darunter das Top-Ten-Album "Herzlich Willkommen" (1994) mit dem Power-Hit "Sehnsucht". Nach dem letzten Album "Alles" (1998) gab es mit den beiden Band-Mitgliedern Axel Schwarz (Keyboards) und Andreas Schmid-Martelle (Gitarre) Streit um die Urheberrechte der "alten" Songs. Insgesamt geht es um fast 35 Lieder, darunter auch der "Schatten"-Hit, bis heute einzige Top-40-Hit der Gruppe. Die Sängerin nimmt für sich in Anspruch, nicht nur die Texte der Songs geschrieben zu haben, sondern auch einen größeren Teil der Kompositionen, als bei der Rechte-Verwertungsinstitution GEMA eingetragen sind. Mit dem Rechtsstreit erklärte Neigel auch ihre lange Kreativpause: "Ich will auf der Bühne keine Lieder singen, wenn dabei zu Unrecht jemand mitverdient", sagte die Künstlerin im Interview mit dem "Mannheimer Morgen". Es gehe dabei um eine Summe im sechs- bis siebenstelligen Bereich und sie verfüge über Beweise - Bänder, Unterlagen, Zeugenaussagen.

Nun aber hat Jule Neigel mit ihrer aktuellen Band ein neues Album produziert. Dieses klingt laut der Künstlerin wie ein wilder Mix aus Chill Out, Trash-Rock, Pop etc. Da spüre man den Einfluss der zum Teil wesentlich jüngeren neuen Band-Mitglieder. Mit einer speziellen Unplugged-Tour, die sie unter anderem durch Wuppertal, Hamburg und Leipzig führt, startet sie schon vor der Veröffentlichung im nächsten Jahr wieder richtig durch. 2002 war Jule Neigel schon einmal "Unplugged" unterwegs. Für die aktuelle Tour hat sie sich all ihre Lieblingssongs aus ihrer CD-Sammlung ausgewählt. Dadurch gibt es neben ihren eigenen Songs auch Lieder von spanischen, französischen und italienischen Interpreten wie Zucchero. Außerdem schrieb sie unlängst Songs für ihren guten Kumpel Peter Maffay, mit dem sie seit über zehn Jahren befreundet ist. Die neuen Lieder werden auf seinem kommenden Album zu finden sein. Jule Neigels letzter großer Auftritt in der breiten Öffentlichkeit fand letztes Jahr statt, als sie in der Jury der mäßig erfolgreichen ZDF-Casting-Show "Die Deutsche Stimme 2003" saß und neue Talente bewertete.

Tourdaten:

05.11.2004 Lübeck, Schuppen 6
07.11.2004 Bitburg, Halle 300
08.11.2004 Düsseldorf, Savoy Theater
09.11.2004 Wuppertal, Forum Maximum
10.11.2004 Hamburg, Fabrik
12.11.2004 Berlin, Passionskirche
13.11.2004 Hannover, Capitol
14.11.2004 Mannheim, Capitol
15.11.2004 Verden, Stadthalle
16.11.2004 Leipzig, Michaeliskirche

5. November 2004



#1 Jule-FanAnonym
#2 SusanneAnonym
  • 11.11.2004, 11:21h
  • Habe Jule am 09.11. in Wuppertal sehen dürfen!
    ENDLICH IST SIE WIEDER DA!!!

    Tolle Stimme, Wahnsinns-Ausstrahlung und Power! TOLLE FRAU!!!

    Schön, dass sie endlich wieder da ist!

    Kann nur jeder und jedem ein Konzert bei dieser unglaublichen Künstlerin mit einem Stimmumpfang von 3 1/2 Oktaven empfehlen - ihr werdet es nicht bereuen!

    Susanne
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