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Tatort Potsdamer Straße: Homophobe Gewalt in der Berliner Innenstadt (Bild: Karl-Ludwig G. Poggemann / flickr / by 2.0)

Offenbar wegen seines "femininen Erscheinungsbildes" wurde ein Mann am Montagabend in Berlin-Tiergarten angegriffen.

Der 27-Jährige war laut Polizeibericht gegen 19 Uhr allein in der Potsdamer Straße unterwegs, als ihm ein Unbekannter, der ihm mit drei weiteren Männern entgegenkam, unvermittelt gegen den Hals schlug. Anschließend amüsierten sich die vier Männer über das Opfer und setzten ihren Weg fort.

Eine ärztliche Behandlung des 27-Jährigen war nicht erforderlich. Ein Fachkommissariat des Polizeilichen Staatsschutzes des Berliner Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Hasskriminalität übernommen. (cw)



#1 SebiAnonym
  • 04.06.2013, 18:59h
  • Das wundert mich nicht:
    wenn die Politik immer erklärt, warum wir nicht gleichgestellt werden dürfen, erzeugt sie damit ein homophobes Klime, das für solche Übergriffe mit verantwortlich ist.

    Erst wenn wir rechtlich voll gleichgestellt sind, kann auch ein gesellschaftlicher Wandel eintreten.
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#2 timpa354Ehemaliges Profil
  • 04.06.2013, 22:32h
  • Mein Gott, warum kann nicht jeder Mensch so sein wie er ist. Leben und Leben lassen, das wünscht sich doch jeder Mensch. Ich hoffe die werden gefasst. Für solche Typen fällt mir nur ein Wort ein :Perverse.
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 04.06.2013, 23:06h
  • Erschreckend und wieder ist es in Berlin passiert! Diese Idioten müssen gefaßt und bestraft werden!
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#4 seb1983
  • 04.06.2013, 23:08h
  • Antwort auf #1 von Sebi
  • Das ist so Schwachsinn.

    99% aller Menschen denken längst dass Schwule gleichgestellt sind. ELP und Sukzessivadoption hat doch kaum ein Mensch je gehört.
    Auch das Rumgesabbel von Kirchenvertretern bekommen die wenigsten mit, und dann ist das so verschwurbelt dass man kaum den Sinn versteht.

    Schuld ist wie in diesem Fall dass sich generell mehr Gewalt breit macht, Gewalt "lustig" ist, sich wieder ein Machobild breit macht. Grade Migranten werden nach dieser Bushidomethode heute aufgezogen und genug Deutsche springen auf den Zug auf, das ist die neue Leitkultur auf den Schulhöfen.
    Wie man hier sieht kann die Polizei nie überall sein, egal wie gleichgestellt du bist.
    Zudem kannst du im Jahresbericht der Polizei lesen wie das staatliche Gewaltmonopol immer weiter erodiert, einzelne Polizisten sehen sich da ganzen Familienclans gegenüber und werden immer öfter selbst Opfer von Gewalt.

    Da Lösungen aufzuzeigen wird enorm schwierig werden, und teuer... ansonsten verlieren aber wir alle!
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#5 sanscapote
  • 05.06.2013, 07:52h
  • Schande ueber Merkel, Reiche, Steinbach, Geis, Westerwelle und den Obermeister in Sachen Ehe in Bayern.
    Schande ueber den Franz in Rom und seine schwulen Schrankschwestern.
    Schande ueber alle Schrankschwestern in der Politik.
    Dieses Verbrechen geht auf euer Konto !!!
    Mit eurer Verweigerung der Gleichstellung heizt ihr latent homophobe Menschen zum Menschenhass auf so wie es FB, Boutin, Copé, Hervard und dasselbe Kirchengesox in Frankreich tun.
    Merkel und Seehofer liessen sich in Passau blicken, die Helfer bei den Arbeiten fuer die Hochwassergeschaedigten stoeren. Ohne dieses haette euch Passau nicht das Schwarze unterm Fingernagel interessiert. Alles nur leere Worte ohne Gefuehl. Wahlkampfgetue.
    Und wo sind die Kirchenunheiligen?
    Haben sie etwa Evakuierte in ihre Prunkraeume aufgenommen?

    In der Bevoelkerung kann erst ein Sinneswandel einsetzen wenn die Gleichstellung offiziell und per Gesetz in der Oeffentlichkeit Tatsache ist.
    Dann koennen auch die Obrigkeitshoerigen umschalten.
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#6 MarekAnonym
  • 05.06.2013, 10:14h
  • Hoffentlich werden wir in Deutschland bald einen Regierungs- und Politikwechsel bekommen, so dass endlich mal etwas gegen die immer zahlreicher werdende Homophobie unternommen wird!!
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#7 PelayoAnonym
  • 05.06.2013, 11:03h
  • Wenn einem auf der Potsdamer Straße ein Rudel von "Jugendlichen" entgegen kommt, dann erreicht man solche Leute nicht mit Gerede über Homophobie usw. Das klappt vielleicht in Zehlendorf oder in Charlottenburg, aber sicher nicht in Neukölln oder an der Potsdamer. Gegenüber solchen Leuten muss man Stärke zeigen. Schwule Männer in einer Stadt wie Berlin sollten sich mehr mit Selbstverteidigung und Nahkampf beschäftigen!
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#8 Tobi CologneAnonym
  • 05.06.2013, 12:39h
  • Schlimm!

    Da muss endlich etwas dagegen getan werden!

    Z.B. durch Bildungs- und Aufklärungsarbeit an Schulen, in Vereinen, Jugendclubs, etc.

    Das lehnt unsere schwarz-gelbe Bundesregierung zwar leider ab, weshalb auch sie Mitschuld tragen, aber dann müssen wir eben dafür sorgen, dass verantwortungsvollere Leute dieses Land regieren und dass Deutschland nicht nochmal 4 Jahre verliert...
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