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Kommentare zu:
KLuST zeigt klare Kante gegen Rechts


#1 Thom_ass1973
  • 05.06.2013, 02:57h
  • . . . mögen die Spiele beginnen!

    Die Risiken sind hinlänglich bekannt, und ein "Gewinner" steht bereits jetzt fest ! ! !
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#2 Martin28a
  • 05.06.2013, 03:24h
  • Das halte ich für einen gaaanz groben Fehler, den sich da KLuST hat einfallen lassen.

    Das wird aus meiner Sicht nie was werden und für KLuST eine recht dicke Watschen geben.
    Deutschland ist ein freies Land, da dürfen auch Andersdenkende demonstrieren, wenn der KLuST das nich akzeptiert ist er nicht nur recht dämlich, sondern selbst intolerant...

    Also ich plädiere dafür, sich das lieber nochmals zu überlegen, ich kann jetzt schon sagen, dass das nix wird und der CSD fällt genaz darauf rein, was Pro Köln hier womögöich hier im Sinn hat: Den CSD entweder kaputt zu machen oder ihn nicht mehr als politische Demonstration zu sehen.

    Wieso schaffen die Veranstalter des CSD nicht ENDLICH mal klare Verhältnisse und schreiben mal einen vernünftigen Slogan oder ein vernünftiges Motto auf ihre Demos !!!
    Dann wäre das doch alles nicht passiert, denn was spricht dagegen, hier eine Demonstration auszusprechen, in der die Homo Ehe oder ähnliches gefordert wird, denn so könnte man Pro Köln ganz schnell unter Druck setzen.
    Übrigens hätten wir dann das Theater mit der CDU in BErlin auch nicht gehabt, denn dann heisst es : Mitmarschieren nur, wenn die CDU die Gleichgeschlechtliche Ehe akzeptiert !!

    Also einen CSD, der demokratische Parteien, wie die in BErlin in lächerlicherweise ausschleisst oder aber sich so verhält wie in Köln, den brauchen wir garantiert nicht und der hilft auch nicht unserer Sache !

    Es geht nich um Geld, sondern um uns Homosexuelle !
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#3 timpa354Ehemaliges Profil
#4 adamaProfil
  • 05.06.2013, 07:49hKöln
  • Das ist ein sehr guter und sehr wichtiger Schritt!
    Ich werde extrem Intollerant wenn es um Faschisten wie die Pro-Leute geht. Ich will niemals sagen müssen, das wir nicht alle juristischen Mittel ausgeschöpft haben um dieses Rechte Pack von unserer Demo fern zu halten!

    Alleine die überlegung, sich "umzudrehen" oder sie zu ignorieren erinnert stark an 33. Da wurde auch weggeguckt...

    Ich bin Stolz auf diesen Beschluß!
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#5 kjhgtAnonym
#7 HerbertAnonym
  • 05.06.2013, 08:37h
  • Demokratisch legitimierte Parteien und Gruppen, die sich für ihre Rechte stark machen sollen und müssen dafür demonstrieren dürfen.

    Das Recht auf Demonstration ist eines der höchsten Rechtsgüter, die unsere "Verfassung" vorsieht.

    Diese Ausübung von Grundrechten findet aber immer dort ihr Ende wenn andere im gleichen Zug in ihren Grundrechten beschränkt werden. Dies wäre eindeutig der Fall da diese braune Suppe in krassestem Gegensatz zu den Prinzipien des CSD steht.

    Dieses Prinzip zu perviertieren in dem rechte oder linke Splittergruppen ein grosses Publikum für ihre kranken Zwecke missbrauchen ist ein klarer Missbrauch dieses Rechts und muss auch als solcher gehandhabt werden.

    Sollen die Kloschüsseln der Gesellschaft doch demonstrieren: aber auf ihrer eigenen Demonstration und nicht unter einem kurz mal eben angehängten Mäntelchen anderer !

    Der Ausschluss war völlig in Ordnung, die Chance, damit auch gerichtlich durchzukommen sind keinswegs so gering wie diess einige KommentatorINNEN weiss machen wollen !
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#8 Gleiche RechteAnonym
  • 05.06.2013, 09:24h
  • Leute, ich bin stolz auf Euch!

    Andererseits zeigen die Ereignisse, die erst dazu geführt haben, dass einige Schwule und Lesben sich über Rechtsextremismus und seine "moderne Erscheinungsweise" (erstmals oder auch wieder) informierten - sich also von Relativierungen (Verharmlosungen) nicht ködern ließen, dass ...

    Demokratie, Menschen- und Bürgerrechte keine Selbstverständlichkeit sind, um die man sich nicht mehr zu kümmern braucht.

    Sowie die energische Verteidigung dieser Errungenschaften einschläft, hebt die hässliche Fratze des Faschismus (der immer auch Minderheiten entrechten und letztlich vernichten will) ihr Haupt und bemüht sich durch das Aufgreifen latent vorhandener Ängste salonfähig zu werden.

    Anmerkung:
    Auch uns LGBTs wurde in dieser Beziehung nichts geschenkt, das was wir heute haben wurde in Jahrzehnten erkämpft und mit Hilfe der Solidarität anderer erreicht.

    Wer aber gelegentlich auch in anderen Internt-Foren mitliest oder schreibt, kann dort durchaus auch die Forderung nach der Wiedereinführung des § 175 oder die ersatzlose Streichung des Lebenspartnerschaftsgesetzes lesen - ohne dass dem immer wirklich energisch widersprochen würde ...

    www.heise.de/tp/foren/S-Gibt-man-denen-den-kleinen-Finger/fo
    rum-254732/msg-23463777/read/


    www.heise.de/tp/foren/S-Re-bitte/forum-256795/msg-23590319/r
    ead/


    www.heise.de/tp/foren/S-Re-da-ich-immer-noch-keine/forum-256
    795/msg-23590187/read/


    PS
    Kommentare, wie die 3 Beispiele werden dort durch Betreiber und Administration geduldet, obwohl es den Protest anderer User gab ...
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#9 LorenProfil
  • 05.06.2013, 09:38hGreifswald
  • Antwort auf #2 von Martin28a
  • "... und der CSD fällt genaz darauf rein, was Pro Köln hier womögöich hier im Sinn hat: Den CSD entweder kaputt zu machen oder ihn nicht mehr als politische Demonstration zu sehen."

    Im Gegenteil werden die Kräfte gestärkt, die die originären Ideen des CSD (Emanzipation, Gleichberechtigung, Bekämpfung von Diskriminierung) vertreten. Der CSD in Berlin wie in Köln wird politischer und geht ans Grundsätzliche, was ich sehr begrüße. Diejenigen, die die originären Ziele des CSD nicht teilen, werden in ihre Schranken gewiesen, auch wenn sie schwul/lesbisch (und rechts) sind. Statt Scheinharmonie werden im Sinne der wehrhaften Demokratie wenn nötig auch in der sog. "community" Grenzen des demokratisch und menschenrechtlich Erträglichen eingezogen und signalisiert, dass sich emanzipierte Lesben und Schwule nicht für die menschenfeindlichen Ziele der Rechten instrumentalisieren lassen.
    Dem KLuST ist zu dieser Entscheidung nur zu gratulieren und die Kölner Bürger werden es dankbar registrieren. Der KLuST sollte ggfs. ein Spendenkonto einrichten (das queer.de verlinken könnte), um einen Teil der zu erwartenden Prozesskosten aufzufangen. Ich würde dafür gern spenden.
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#10 FelixAnonym
  • 05.06.2013, 09:42h
  • Bravo! Und vielen Dank für das deutliche Signal!

    Wenn Faschisten den CSD für ihre Zwecke missbraucht hätten, wäre das fatal gewesen. Ersten widersprechen deren Positionen allen Überzeugungen des CSD! Rassismus und Homophobie (beides ist bei Pro Köln gegeben) haben nichts mit dem CSD zu tun!

    Und zweitens hätte uns deren Teilnahme massiv geschadet, weil unser Bild in der Öffentlichkeit dahin gewesen wäre. Die breiten Massen fragen nicht nach Hintergründen oder juristischen Spitzfindigkeiten. Die hätten nur wahrgenommen, dass Schwule Hand in Hand mit Faschisten demonstrieren. Von unschönen Medien-Bildern wie Gegendemos, Blockaden und evtl. sogar Gewalt mal ganz zu schweigen...

    Sollen die Faschos doch klagen (wenn sie das überhaupt machen). Darauf müssen wir es ankommen lassen! Das ist ein Kampf, den wir (notfalls bis zur letzten Instanz) führen müssen!
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#11 Gleiche RechteAnonym
  • 05.06.2013, 09:43h
  • Antwort auf #2 von Martin28a
  • (...) Deutschland ist ein freies Land, da dürfen auch Andersdenkende demonstrieren ...

    Jemand, der anderen in letzter Konsequenz aberkennt gleichberechtigte Bürger/innen (also mit allen Rechten und Pflichten) zu sein, macht sich lächerlich, wenn ausgerechnet derjenige sich auf demokratische Grundrechte (wie das Demonstrationsrecht) bezieht, da er die Demokratie verachtet und - sobald er an der Macht ist - abschaffen möchte.

    Daher keine Toleranz für Intolerante!

    (...) Also einen CSD, der demokratische Parteien, wie die in BErlin in lächerlicherweise ausschleisst oder aber sich so verhält wie in Köln, den brauchen wir garantiert nicht ...

    Ich verwahre mich gegen deine Vereinnahmung, denn was "wir" brauchen, hast du nicht zu bestimmen, oder hast du vorher eine repräsentative Umfrage durchgeführt?

    PS
    Zur Berliner Debatte über die (Nicht-)Teilnahme der CDU: Wie verlogen und hinterhältig ist es für eine "demokratische" Partei, wenn sie sich regelmäßig vom Bundesverfassungsgericht ihre verfassungswidrige Regierungspolitik um die Ohren hauen lässt? Und auch erst dann nur, mit großer Zeitverzögerung und merklicher Unlust, Diskriminierungen beseitigt? Was haben bitte solche Schwulen- und Lesbenfeinde auf einem CSD verloren, auf dem es (immer noch) auch um die Rechte von LGBTs geht?
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#12 reiserobbyEhemaliges Profil
#13 SebiAnonym
  • 05.06.2013, 09:46h
  • Da kann ich mich nur anschließen!

    Erinnern wir uns an die Wurzeln des CSD, wo in der New Yorker Christopher Street keiner juristische Analysen gemacht hat. Die haben einfach nach ihren Überzeugungen gehandelt ohne nach juristischen Konsequenzen zu fragen. Und haben damit eine Entwicklung angestoßen, die die Welt verändert...
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#14 Martin28a
  • 05.06.2013, 09:46h
  • Antwort auf #9 von Loren
  • Sorry das is totaler Unsinn und widerspricht sich auch ..

    Du redest hier von politischer Demo, dass is es ja grade NICHT, wenn man unliebsame Mitstreiter im demokratischen Spektrum - wie jetzt geschehen - aussschliesst .

    Der CSD soll politisch sein ?
    Wieso is ers dann nicht, es ist überhaupt kein Problem, hier klare Vorgaben zu machen, was der CSD will.
    Nur ich denke das will man aus finanziellen Gründen eben nicht tun, daher ist der CSD für mich gestorben.
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#15 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 05.06.2013, 09:49h
  • Wer wohl die beiden Abweichler waren? Der Tertz um die Teilnahme von Pro Köln ist aber noch nicht beendet, wahrscheinlich werden die sich nämlich die Teilnahme an der CSD-Parade auf juristischem Weg einklagen und was dann?
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#16 Martin28a
  • 05.06.2013, 09:51h
  • Antwort auf #11 von Gleiche Rechte
  • Die, die das nicht einsehen wollen, werden sehr bald eines Besseren belehrt.
    Es ist nicht so, dass man Andersdenkende ausschliessen kann, nur weil sie z.b gegen die Homoehe sind, dass ist überhaupt kein GRund.
    Sogar die NPD hat das Recht zu demonstrieren, dass hat das Bundesverfassungsgericht immer wieder bestätigt.

    Die Grundrechte als Solche hat ja jeder gleich, es geht hier nur darum, ob Homosexuelle noch neue Grundrechte hinzubekommen.

    Und nur weil PRo Köln gegen so was ist, darf man sie noch lange nicht ausschliessen !

    Die NPD hat mal die Todesstrafe für Kinderschänder gefordert, obwohl die Todesstrafe lt. GG abgeschafft ist, durften sie demonstreirren und das fordern !
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#17 ZeitfensterAnonym
  • 05.06.2013, 09:58h
  • Ich finde diese Entscheidung sehr gut! Und es war richtig, dass der KLuST-Vorstand sich dafür das Votum der Mitgliederversammlung geholt hat, um diesen Beschluss zu untermauern und ihn auf eine breite Basis zu stellen. Immerhin muss nun damit gerechnet werden, dass "pro Köln" den Weg der Klage beschreitet. Da ist es gut, wenn die MV eine so deutliche Entscheidung getroffen hat.

    Unverständlich sind mir in dem Zusammenhang die beiden Enthaltungen bei der Abstimmung. Ent-Haltung bedeutet ja auch, dass man keine Haltung in dieser Frage hat. Das kann ich persönlich nicht nachvollziehen und finde es beschämend für die betreffenden Personen.

    Persönlich glaube ich, dass die Rechten gar nicht vor Gericht ziehen werden. Die Aktion hat doch ihre Wirkung erzielt, die Provokation ist gelungen, tagelang war man in aller Munde. Sich selbst kann man als Opfer inszenieren und die bösen Schwulen als intolerantes Völkchen darstellen. Das ist doch die bekannte Masche des braunen Gesindels, die aber mittlerweile viele Leute durchschauen.

    Und wenn das braune Pack doch seine Teilnahme juristisch erzwingt, dann ist es an uns, den Rechten zu zeigen, was wir von ihnen halten. Das politische Signal hat der KLuST jetzt vorgegeben!
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#18 Dennis
  • 05.06.2013, 10:03h
  • Der "Ausschluß von Pro Köln" war die einzige weil richtige Lösung. Die Teilnahme eine jeden rechtsextremen Wählervereinigung wie "Pro Köln" am CSD ist ein absoluts No Go.

    Was mögliche teure Gerichtsverfahren betrifft in der Absicht das "Pro Köln" die Teilnahme am CSD über ein Gerichtsurteil zu beabsichtigen erzwingt, das bleibt abzuwarten. Aber auch hier wird es Lösungen geben die was eine mögliche Finanzierung solcher Prozesse u.a. der Solidarität Vieler bedarf.

    Vielleicht ist dies sogar ein Signal wo sich bis dato große Teile der "Community" gewahr werden bzw fragen was und ob die " Community i.e. den Schwulen, Lesben, Bi, Transgender-identischen Menschen, MigrantenInnen, Menschen weiblich wie männlich die HIV + sind" ihnen bedeutet, um was es geht und was ihnen der CSD - die Community wert ist.

    Bei aller Diversität und unterschiedlichen Meinungen und Sichtweisen der div Gruppierungen innerhalb der Community die ihre Berechtigung haben es gibt sehr viel was uns alle verbindet. Dieses Verbindende ist unsere Stärke nach außen wie auch nach innen. Sich zu streiten ist "normal" aber ein Streit darf - sollte niemals so weit gehen das man sich entfremdet bzw das die Community zerbricht. Einigkeit macht stark. Nach innen wie nach außen. Uneinigkeit stärkt das Außen i.e. die Gesellschaft, bestärkt Gruppierungen in ihrem Handeln wie Pro Köln, Parteien wie die CDU,FDP etc.

    Was den Vorstand von KLUST betrifft der die Teilnahme von Pro Köln am CSD entschieden hat wie auch die MV von KLUST der den Vorstand gewählt hat, beide müssen sich Fragen gefallen lassen. Eitel Sonnenschein wäre jetzt das falsche Signal. Ein Vorstand eines jeden Vereines sollte eine klare Linie fahren. Und das geht nur über eine rege Beteiligung ihrer Mitglieder bei den entsprechenden MV´s wenn Vorstandswahlen anstehen. JedeR der in einen Vorstand gewählt werden will muß sich meines Wissens vorstellen und seine Haltung zu bestimmten Sachverhalten zum Ausdruck bringen. Da muß Klartext geredet werden. Er muß sich Fragen zu bestimmten Sachverhalten gefallen lassen. Ein Abnicken weil man jemand sympathisch findet und ihn/sie in den Vorstand zu wählen oder die Anwesenheit von "Fans" ist alles andere als eine gute Basis. Ebenso müssen sich die Verantwortlichen was die Organisation - Entscheidung des CSD/Teilnehmer am CSD betrifft einige Fragen gefallen lassen. Die nächste reguläre MV wäre da imo der richtige Zeitpunkt dazu. Und dies setzt die Teilnahme vieler Mitglieder voraus. Insofern müssen sich auch die Mitglieder der MV Fragen stellen und gefallen lassen.

    Was den CSD generell betrifft . . . . Es wurde ne ganze Menge hier bei uns in Deutschland politisch erreicht. Das darf man in all seiner Buntheit, Schrillsein freudig zum Ausdruck bringen. Und da es noch eine ganze Menge gibt was im argen liegt, darf man auch Politisch sein.

    Ein nur "Party CSD" ist genauso "neber de Kapp" wie man in Frankfurt sagt wie ein "Nur politischer CSD". Die Mischung machts.
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#19 XX1XXAnonym
  • 05.06.2013, 10:05h
  • Die können ja auch demonstrieren, das Recht spricht den Braunen niemand ab, aber eben nicht beim CSD.
    Beim CSD werden Werte und Rechte gefordert, die denen der Braunen gänzliche entgegenlaufen.

    Das wäre ja so, als wenn man Anhänger der NPD bei öffentlichen jüdischen Gedenkfeiern gestatten würde eine Rede zu halten.

    Die dürfen demonstrieren, aber nicht zusammen mit uns auch dem CSD, solange die sich gegen unsere völlige Gleichstellung aussprechen. Punkt!
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#20 RuhrGayAnonym
  • 05.06.2013, 10:12h

  • Absolut deutliches und wohl bedachtes Zeichen - Nichts anderes habe ich erwartet!!!
    Der Cologne Pride war immer schön politisch, allein mit der Forderung nach rechtlicher Gleichstellung in Deutschland und Akzeptanz schwul-lesbischer Lebensweisen in Europa und der Welt!

    Wer nur zum Fun und für die Partys zum CSD fährt,hat die Veranstaltung nicht verstanden!

    Wenn homofeindliche Parteien/Gruppen auf der Demo(Parade) mitfahren und rechte Ziele propagieren wollen,muss dem unbedingt etwas entgegen gesetzt werden! Das hat der Klust nun getan...nicht als Schnellschuss,sondern nach langer Überlegung und nach teils peinlicher Berichterstattung in Homo-Medien!

    Parteien/Gruppen,die meine Lebensweise radikal ablehnen,müssen sich nicht wundern,wenn ich sie ablehne! Erinnern wir uns eines Mottos des Cologne Pride: "Null Toleranz für Intoleranz!" Damals demonstrierten Hunderttausende mit. Wenn DAS kein Zeichen war...

    Und wer Probleme mit Erinnerungen an die deutsche Geschichte der Jahre 1933-1945 hat,googelt jetzt mal nach dem "Rosa Winkel" und denkt dann vielleicht noch einmal über angebliche "Toleranz" gegenüber Rechten nach.....
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#21 YannickAnonym
  • 05.06.2013, 10:17h
  • Ich finde es schon etwas schade, dass das so lange gedauert hat und man sich nicht gleich von Beginn an so positioniert hat (wie es Berlin z.B. gemacht hat)!

    Es mussten erst Drohungen kommen, den CSD komplett zu blockieren und zu verhindern, ehe die sich deutlich dagegen ausgesprochen haben!

    Aber besser spät als nie...

    Jetzt müssen wir den CSD auch nutzen, um ein klares und deutliches Zeichen gegen Rechts zu setzen!

    Und klar machen, dass wir Faschisten NIE auf dem CSD tolerieren werden!!!
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#22 David77Anonym
  • 05.06.2013, 10:28h
  • Antwort auf #16 von Martin28a

  • Wo wird denn das demonstrationsrecht beschnitten? Prok steht es doch frei einen eigenen csd zu gestalten oder am csd woanders zu marschieren, nur nicht innerhalb des csds. Der npd-vergleich passt nicht, warum laufen die denn nicht gemeinsam mit der antifa hand in hand, sondern müssen von der polizei abgesperrt werden?? Bei fußballspielen laufen die fangruppen auch von der polizei getrennt, da beschwert sich auch keiner dies sei undemokratisch!! Wenn sich prok angeblich für unseren schutz vor gewalt einsetzt, wo bleibt dann der protest über moskau, split, kjew oder neulich paris? Man fordert einen csd in istanbul, warum aber nicht in moskau? Ach, sind ja keine moslems.
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#23 LorenProfil
  • 05.06.2013, 10:30hGreifswald
  • Antwort auf #14 von Martin28a
  • Rechtsextremisten befinden sich außerhalb des politischen Spektrums. Und wie ich schon schrieb: So findet auch ein Prozess der Grenzziehung innerhalb des queeren Spektrums statt. Wenn du dich nicht mehr auf dem CSD vertreten siehst wegen dieser richtigen Entscheidung im Sinne der wehrhaften Demokratie, so weine ich dir kein Träne nach.
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#24 aetnaAnonym
  • 05.06.2013, 10:30h
  • Antwort auf #21 von Yannick
  • Der CSD ist dazu da, um Rechte für Homosexuelle einzufordern und darf nicht für einen demokratisch äußerst fragwürdigen "Kampf gegen Rechts" mißbraucht werden.

    Ansonsten wäre ein "Kampf gegen Extremismus" treffender und würde alle Formen des Extremismus umfassen.
    Denn die Gefahr für den Rechtsstaat droht nicht nur von Rechts.
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#25 aetnaAnonym
  • 05.06.2013, 10:32h
  • Antwort auf #20 von RuhrGay
  • Und wer Probleme mit Erinnerungen an die deutsche Geschichte der Jahre 1933-1945 hat,googelt jetzt mal nach dem "Rosa Winkel" und denkt dann vielleicht noch einmal über angebliche "Toleranz" gegenüber Rechten nach....

    Wieder werden Rechte mit Nazis gleichgesetzt.
    Nicht jeder Rechte ist ein Nazi, aber alle Nazis sind Rechte.
    Genauso ist nicht jeder Linke gleich ein Stalinist.
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#26 LorenProfil
  • 05.06.2013, 10:37hGreifswald
  • Antwort auf #16 von Martin28a
  • "Die Grundrechte als Solche hat ja jeder gleich, es geht hier nur darum, ob Homosexuelle noch neue Grundrechte hinzubekommen."

    Räum mal in deinem Kopf auf. Lesben und Schwule kämpfen nicht um neue Grundrechte, sondern dafür, dass ihnen die bestehenden Grundrechte gemäß GG Art. 3 endlich eingeräumt werden und eine offensichtlich nicht verfassungsgemäße Politik und Rechtssetzung (für die auch Pro Köln steht, wie auf der letzten Pressekonferenz dieser Partei zu vernehmen war) beendet werden.

    Pro Köln steht es frei, einen eigenen CSD zu organisieren. Die erwartbaren Gegendemonstrationen, die diese Partei hier in Köln von Seiten der Kölner Bürger immer wieder erlebt, werden dann ebenso erfolgen. Ganz demokratisch.
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#27 Mister_Jackpot
  • 05.06.2013, 10:44h
  • Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wie hier einige schreiben können, dass es Pro Köln erlaubt sein soll auf UNSEREM CSD mizulaufen und ihre kruden Thesen unter unserem Schirm zu verbreiten. Einige Leute haben hier anscheinend Symapthien für diese rechten Rattenfänger. Und wer diese Entscheidung nicht als endlich mal eine politische Entscheidung betrachtet, hat von Politik (sorry) KEINE Ahnung! Es ging bei dieser Entscheidung um ein stark politisches Zeichen und hier spielt es keine Rolle ob die nun am Ende ihre Teilnahme erzwingen oder nicht. Der Öffentlichkeit soll hierdurch klar gemacht werden, dass wir Schwule und Lesben die Ideologie und menschenfeindliche Propaganda dieser Organisation ablehnen und dass sie NICHT zu uns gehören! Das war sehr sehr wichtig, da wir uns sonst lächerlich gemacht hätten! Daher gute Entscheidung vom Klust wie es auch die überwätigende Mehrheit sieht. Für den Fall einer gerichtlich erzwungenen Teilnahme, die bis kurz vor Glocke passieren kann, empfehle ich die Wagenposition Pro Kölns ans Ende zu setzen. Das kann Pro Köln nämlich nicht beeinflussen und die Wagenpositionen sollten jetzt schon im Eilverfahren ausgelost werden, damit Pro Köln sich nirgendwo mehr zwischenschieben kann, sondern nur noch die Endposition überig bleibt. So können zwischen Paradezug und der nicht dazu gehörenden rechten Grupperung z.B. Sitzblockaden eingerichtet werden und der der CSD selbst kann ganz normal weiterlaufen, während die Rechten feststecken. Eine zweite Möglichkeit wäre auf Warnschildern am Ende der Parade darauf aufmerksam zu machen, dass jetzt Leute kommen, die nicht dazu gehören, da sie entgegen unseren Zielen der vollständigen Gleichberechtigung stehen....so gehen die Zuschauer einfach weg, wenn die kommen und Pro Köln hat nicht einmal Publikum. Das wärs doch. Auf jeden Fall hat der Klust jetzt sehr schlau den Ball an Pro Köln zurückgespielt und die werden jetzt damit umgehen und reagieren müssen. Ich prophezeie die werden sich nun lächerlich machen und ihr wahres Gesicht zeigen, während der Klust (egal was passiert) sagen kann, dass er rechtlich alles getan hat um Rechtsextremisten fernzuhalten. Das einzige was ich hoffe ist, dass es nicht zu Gewalt kommt. Für nächstes Jahr sollte man daraus lernen und von vorneherein durch das Motto allein solche Menschen ausschliessen, da sie uns im Grunde ja für "pervers" halten und daran hat sich auch nichts verändert. Wenn die sich jetzt als Opfer hinstellen lache ich jedenfalls darüber. Wir Schwulen müssen endlich zeigen, dass wir keine Opfer mehr sind!!!
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#28 RobinAnonym
  • 05.06.2013, 10:46h
  • Endlich!

    Dieser Beschluss war längst überfällig. Das Warten und Zögern hat bereits genug Schaden angerichtet.
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#29 RobinAnonym
  • 05.06.2013, 10:52h
  • Antwort auf #16 von Martin28a
  • "Sogar die NPD hat das Recht zu demonstrieren, dass hat das Bundesverfassungsgericht immer wieder bestätigt. "

    Ja. Aber niemand kann uns zwingen, mit denen gemeinsam zu demonstrieren.

    Und das gleiche gilt für Pro Köln und Pro NRW: auch die dürfen für ihre kruden Vorstellungen demonstrieren. Aber auch da kann uns niemand in Geiselhaft nehmen, dass wir (falls wir demonstrieren wollen) zwangsweise mit denen gemeinsam demonstrieren müssen.

    Man darf in einer Demokratie sogar gegen die Gleichstellung von GLBT demonstrieren. Pro Köln ist ja auch gegen Gleichstellung, die wollten den CSD ja für ganz andere Sachen missbrauchen, die mit Homorechten gar nichts zu tun haben. Aber eine Demo für Homophobie hat halt auf einer Demo für Homorechte nichts zu suchen!!
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#30 HinnerkAnonym
  • 05.06.2013, 10:55h
  • Antwort auf #2 von Martin28a
  • "Es geht nich um Geld, sondern um uns Homosexuelle !"

    Genau deshalb haben Parteien wie Pro Köln auf einem CSD nichts zu suchen:
    die wollen nicht für unsere Rechte kämpfen, sondern lehnen unsere Gleichstellung sogar ab. Die wollen den CSD und unser Ansehen nur missbrauchen, um ihr faschistisches Weltbild einer breiten Öffentlichkeit nahezubringen. Und das dann auch noch mit hanebüchenen Verklärungen rechtfertigen.
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#31 YannickAnonym
  • 05.06.2013, 10:58h
  • Antwort auf #24 von aetna
  • "Der CSD ist dazu da, um Rechte für Homosexuelle einzufordern und darf nicht für einen demokratisch äußerst fragwürdigen "Kampf gegen Rechts" mißbraucht werden."

    Der CSD ist aber nicht dafür da, um als Kampf gegen Migranten, Hautfarben, etc. missbraucht zu werden!

    Denn genau das wollte Pro Köln ja. Und nicht Rechte für Homosexuelle - das lehnen die ja sogar ab. Deswegen ist Deine Argumentation das beste Argument für den Ausschluss von Pro Köln!

    (Mal ganz abgesehen davon, dass die unserem Bild in der Öffentlichkeit extrem geschadet hätten.)
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#32 David77Anonym
  • 05.06.2013, 11:01h
  • Antwort auf #24 von aetna

  • Noch ein prok maulwurf. Für welche unserer rechte will denn prok auf dem csd mitmarschieren??! Nenn die mal!!
    die sagen doch selber dass sie gegen unsere rechte sind!!! Der csd richtet sich gegen homophobie + wenn das gegen rechts sein soll ist das deren problem!! Keiner zwingt die homophob zu sein oder plötzlich schwulenfreundlich. Wenn ein klassenrowdy seine mitschüler mobbt darf er sich dann nicht wundern wenn ihn keiner zum kindergeburtstag einlädt!! Ist das eine überraschung?? So verhalten sich aber wenige kommentatoren. Prok ist in der bringschuld, nicht wir!
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#33 LorenProfil
#34 NicoAnonym
  • 05.06.2013, 11:09h
  • Spätestens als ProKöln Kritikern wie Volker Beck offen mit Gewalt gedroht hat, sollte auch dem letzten klar geworden sein, dass es denen nicht um Homorechte geht (was sie ja sogar offen zugeben), sondern dass diese totalitären Schwachmaten alle andersdenkenden vernichten wollen.
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#35 aetnaAnonym
#36 LorenProfil
  • 05.06.2013, 11:26hGreifswald
  • Antwort auf #35 von aetna
  • Wirf deine Nebelkerzen bitte woanders (PI?, freiheitlich.me?). Die genannten Parteien stehen programmatisch für alle Bürgerrechte der Lesben und Schwulen und damit in Übereinstimmung mit den Zielen des CSD. Pro Köln und andere Rechtsausleger nicht. Unter anderem daher sind sie dort nicht willkommen, wie der KLuST nun richtigerweise beschlossen hat.
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#37 Mister_Jackpot
  • 05.06.2013, 11:31h
  • Antwort auf #35 von aetna
  • Bei der Linken kann das vielleicht sogar stimmen...NUR der Unterschied ist, dass die Linke (man mag von ihr halten was man will!) für unsere VOLLSTÄNDIGE Gleichstellung ist und Pro Köln dagegen wie sie es selbst ausgesagt haben im Queer.de Interview! Also ist allein Pro Köln nicht CSD konform und gegen uns. Und die Grünen jetzt in eine linksextremistische Ecke zu stellen entbehrt jeder Grundlage, ist eine Verleumdung und ansich lächerlich! Aber das weisst du in Wahrheit ja selbst! Aber gut Pro Köln Maulwürfe muss es halt auch im Queer.de Forum geben gelle "aetna"?! LOL Die Grünen sind eigentlich die Partei, der die Bewegung am meisten zu verdanken hat und wenn eine Partei zum CSD gehört dann sind es sogar an erster Stelle die Grünen. Dass manche undankbare schwule Schrankschwuchtel das anders sieht, weil sie (die Schrankschwuchtel) nur mit sich selbst nicht klar kommt, ändert nichts an den Tatsachen...und das sage ich als SPD Wähler....
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#38 SophieAnonym
#39 Thom_ass1973
  • 05.06.2013, 11:57h
  • Der Beschluss der außerordentlichen Mitgliederversammlung des KluST war (und ist) selbstverständlich, erwartbar, konsequent und schon alleine aufgrund der Vereinsatzung notwendig,
    ABER

    es ist erst der Anfang, Ende offen - es bleibt spannend und ProKöln kann weiterhin mit gratis PR vom Feinsten rechnen

    und die Antwort auf die Frage warum der KLuST solange für diesen Schritt gebraucht hat ist auch schnell erklärt - lt. Satzung sind gewisse Formen und Fristen für die Einberufung der Mitgliederversammlung einfach zwingend einzuhalten, hier wollte man nicht noch mehr Munition liefern !
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#40 finkAnonym
  • 05.06.2013, 12:00h
  • Antwort auf #18 von Dennis
  • danke für deinen beitrag.

    ich möchte mich vor allem deiner hoffnung anschließen, dass dieses ganzes theater zumindest den positiven nebeneffekt hat, dass transsexuelle, schwule, transgender, lesben, intersexuelle, bisexuelle und jede_r andere, die_der interesse an einer pluralistischen und freien (nicht "freiheitlichen") gesellschaft hat, zu mehr solidarität miteinander finden.

    alles andere wurde ja schon in den vielen guten beiträgen hier gesagt.

    es geht nicht darum, irgendwem das demonstrationsrecht wegzunehmen, sondern darum, unsere eigene demonstration als solche zu schützen. diese demonstration ist eben kein stuhlkreis, in dem man alle perspektiven schön gleichberechtigt akzeptieren muss, und sie ist auch kein öffentliches forum, in dem jede_r das mikro in die hand bekommen soll, sondern sie selbstverständlich eine EINSEITIGE veranstaltung, in der es darum geht, FÜR unsere rechte und FÜR solidarität einzutreten, und nicht gleichzeitig auch dagegen.

    was denn bitte sonst?

    kann mir jemand irgendeine andere demonstration nennen, bei der die veranstalter_innen auch die gegner_innen ihrere zentralen forderungen einladen?

    nach all meiner kritik am klust nun mal ein lob: es war gut und wichtig, diese entscheidung in der MV treffen zu lassen und sich die solidarität der basis dafür zu sichern.

    trotzdem noch mal nachgehakt: was ist denn nun mit den absprachen mit den örtlichen behörden? davon lese ich immer noch nichts. kann es sein, dass da keine gespräche stattfinden? kann es sein, dass die kölner polizei usw. sich noch gar nicht in die debatte einmischt?
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#41 finkAnonym
  • 05.06.2013, 12:07h
  • Antwort auf #24 von aetna
  • der csd ist aus meiner sicht in erster linie einmal dazu da, gegen JEDE form von diskriminierungen, vorurteilen und gruppenbezogenen menschenfeindlichkeiten zu protestieren.

    pro kölns hauptinteresse ist es dagegen, vorurteile und pauschalen hass ganz gezielt zu schüren und diskriminierungen sogar in gesetze zu schreiben.

    wer das beides als angeblich gemeinsames ziel zusammenbringen will, der muss schon einige knoten in die politische abteilung seines hirns winden.
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#42 finkAnonym
  • 05.06.2013, 12:09h
  • und noch was: ich hätte es nur konsequent gefunden, cdu und fdp gleichzeitig auch rauszuschmeißen.

    noch besser: alle parteien. wir können auch ohne die demonstrieren.
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#43 Martin28a
#44 aetnaAnonym
  • 05.06.2013, 12:23h
  • Ich finde, dass die Methode des Ausschlusses per Beschluss falsch ist.
    Wie ich schon mal schrieb, wäre ein anderes geeignetes Motto besser gewesen, etwa:
    JA zur Homoehe

    Dann wäre Pro Köln in eine Zwickmühle geraten.
    Sagen sie selbst ab, dann offenbaren sie damit ganz deutlich ihre Ablehnung gleichgeschlechtlicher Lebensweisen.
    Sagen Sie immer noch zu, dann legen sie sich parteiintern mit den "Christen" an, die Ehen nur zwischen Mann und Frau geschlossen sehen möchten.

    Mit den Grünen habt ihr doch recht.
    Wir haben ihnen wirklich viel zu verdanken.
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#45 Tobi CologneAnonym
  • 05.06.2013, 12:44h
  • Das war längst fällig!

    Man muss den Rechten zeigen, dass sie bei uns nicht erwünscht sind.

    Die sind nicht nur rassistisch und demokratiefeindlich, sondern auch homophob.

    Die wollten uns ausnutzen, um was ganz anderes zu erreichen. Um unseren Schutz ging es denen noch nie.

    In einer Demokratie muss man vielleicht auch solche Meinungen aushalten; aber man muss das nicht auch noch unterstützen, indem man gemeinsam mit denen auf die Straße geht!

    CSD geht nur ohne Nazis!
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#46 Dennis
  • 05.06.2013, 12:45h
  • Antwort auf #40 von fink
  • @fink, . . .

    was deine letzten fragen betreffen: diese fragen sollten gestellt und auch beantwortet werden.

    ich schließe mich deinem lob ebenso an. fehler zu machen ist eine sache, sich fehler einzugestehen und neu zu entscheiden (obwohl es ja ein unterschied ist zwischen dem annehmen eines abstimmungsergebnis oder dem eingeständnis etwas falsch gemacht zu haben ;) ) eine andere. aus eigener erfahrung weiß ich - wohl jeder wie schwer das ist . . . . ;)
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#47 RuhrGayAnonym
  • 05.06.2013, 12:47h
  • Antwort auf #25 von aetna

  • Da hast Du recht. Differenzieren ist manchmal angebracht. Nur...ungeachtet dessen, sehe ich persönlich aber meine Lebensweise extrem bedroht, würden Rechte ihre politischen Ziele umsetzen können. Und, ob Du es willst oder nicht, das Extrembeispiel war eben der Rosa Winkel! Und wenn ich lese, welche Meinung die Gruppe ProKöln in Sachen Homosexuell vertritt, ist mein Vergleich ganz sicher nicht unpassend!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #25 springen »
#48 TimonAnonym
  • 05.06.2013, 13:05h

  • Endlich ein klarer Ausschluss.

    Deren Teilnahme wäre eine Verhöhnung und Pervertierung des CSD-Gedankens gewesen. Das hätte große Schäden verursacht und unseren Zielen extrem geschadet.
  • Antworten » | Direktlink »
#49 ALexAnonym
  • 05.06.2013, 13:10h

  • Dieses Pack wird niemand vermissen.

    Es kann doch nicht sein, dass man für eigene Rechte in Kauf nehmen muss, dass Leute teilnehmen, die den eigenen Zielen, Werten und Einstellungen komplett entgegenstehen.
  • Antworten » | Direktlink »
#50 pölokijuhztAnonym
  • 05.06.2013, 14:43h
  • Antwort auf #7 von Herbert
  • Das haben wir am WE in FFM gesehen, wie sehr das Demonstrationsrecht geachtet wird.

    Und man sieht es daran das gegen einen Jugendpfarrer der sich wie viele tausend andere den Nazis in Dresden in den Weg stellte, ein Verfahren geführt wird um das Demonstrationsrecht der antifaschisten zu kriminalisieren.

    Also hör bitte auf mit dem Demonstrationsrecht.

    Das wird nämlich immer so ausgelegt das es den herrschenden passt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #7 springen »
#51 o0likjuhzgtfrAnonym
#52 XX1XXAnonym
  • 05.06.2013, 14:55h
  • Ist das jetzt grade nicht egal ob Verfassung oder Grundgesetz?

    Wir haben einen wichtigen Schritt getan und der Welt gezeigt, dass wir uns nicht mit Rassisten und Rechtsradikalen in eine Reihe stellen wollen.

    Sollte man vor Gericht verlieren, dann mit Stolz.
    Aber man überlegt ja auch darüber hinaus, sollte es dazu kommen.

    Auch wenn ich nicht an Gott glaube, aber der Spruch: "vor Gerichts und auf hoher See ist man in Gottes Hand" gilt hier auf für die Braunen.

    Also abwarten und nicht in Panik und Hysterie verfallen!
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#53 aetnaAnonym
#54 -hw-Anonym
  • 05.06.2013, 15:05h
  • "Als ehemaliger Polizeibeamter ist er aber auch Experte in Sachen Versammlungsrecht. Und plädiert trotz aller Bedenken wegen möglicher teurer Gerichtsverfahren für ein eindeutiges politisches Signal. Sein überzeugendstes Argument "Hätten im Stonewall Inn 1969 erst einmal alle überlegt und sich juristisch beraten lassen, würden wir heute nicht hier sitzen."

    "We, the people, declare today that the most evident of truths - that all of us are created equal - is the star that guides us still; just as it guided our forebears through Seneca Falls, and Selma, and Stonewall; just as it guided all those men and women, sung and unsung, who left footprints along this great Mall, to hear a preacher say that we cannot walk alone; to hear a King proclaim that our individual freedom is inextricably bound to the freedom of every soul on Earth. (Applause.) "

    www.whitehouse.gov/the-press-office/2013/01/21/inaugural-add
    ress-president-barack-obama
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#55 right wing watchAnonym
#56 KenjiAnonym
  • 05.06.2013, 20:56h
  • Drei Wochen hat es gedauert! Warum sind jetzt alle so glücklich und klopfen sich selbst auf die Schulter?
    Drei Wochen mussten wir (homo+Migrationshintergrund) darauf warten, gesagt zu bekommen: "Ja, wir finden rechts doof und werden alles daran setzen, dass Pro Köln nicht mitmarschieren darf". Und was passiert? Ein entwürdigendes Hin und Her, das überlegt hat, ob der Islam in sich schwulenfeindlich ist oder nicht.
    Es wurde offensichtlich, dass die erpresserische Rhetorik von Pro Köln einen wunden Punkt traf, der vor allem weiße, männlicher Zweifler aus der Reserve gelockt hat. Es gibt in der Kölner Community einen latenten Rassismus und keinen Grund zum Jubeln!
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#57 smallAnonym
  • 05.06.2013, 23:25h
  • Absolut richtige Entscheidung Klust!

    Aber, was einige Kommentare hier angeht, da muss man echt schlucken!

    Statt CSD Besuch rate ich besonders 2 Kommentatoren (wenn sie nicht sogar ein und derselbe sind) vielleicht einen Besinnungsaufenthalt und ein gewisses Reflektieren und Hinterfragen an einem Ort der Besinnung, z.B die Gedenkstätte in Ausschwitz.
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#58 herve64Profil
  • 06.06.2013, 15:51hMünchen
  • Na, das wurde aber auch höchste Zeit! Ich möchte der KLuST auch nichts anderes geraten haben.
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#59 herve64Profil
  • 06.06.2013, 16:21hMünchen
  • Im Grunde genommen muss man sich dennoch bei ProKöln bedanken: durch ihre Bewerbung zum CSD ist endlich mal wieder eine Diskussion über Sinn und Zweck dieser Veranstaltung gekommen, und das ist auch gleichzeitig das einzig Gute, was ich diesem gesamten Geeiere abgewinnen kann. Bleibt zu hoffen, dass eine Besinnung auf die eigentlichen Ziele von einst wieder in Gang kommt und ausnahmslos JEDE LGBT-Person sie auch verkopft.
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