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  • 05.06.2013           26      Teilen:   |
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Happy End beim Cologne Pride

Danke schön, "Pro Köln"!

Micha Schulze bedankt sich bei der rechtsextremen Wählervereinigung: Mit ihrer CSD-Anmeldung hat sie die Community am Ende geeint und sich selbst bloßgestellt.

Werte Herrschaften von "Pro Köln"!

Ich möchte mich bei Ihnen bedanken. Mit Ihrer CSD-Anmeldung haben Sie es geschafft, die Kölner Community – trotz anfänglicher Verwirrung – am Ende zu einen und sich selbst dabei komplett bloßzustellen.

Jetzt weiß auch der letzte schwule Stammtisch, dass es sich bei "Pro Köln" um einen rassistischen und homophoben Haufen von Dumpfbacken handelt, der Hass verbreitet, mit hanebüchenen "Statistiken" operiert und im Kölner Stadtrat einen Istanbuler CSD fordert, den es seit vielen Jahren gibt. Auf Ihrer Pressekonferenz haben Sie netterweise auch klargestellt, dass Sie Schwule und Lesben bewusst diskriminieren wollen.

"Pro Köln" gehört auf keinen CSD! Das haben die Mitglieder der Kölner Lesben- und Schwulentages mit keiner Gegenstimme und nur zwei Enthaltungen beschlossen – und damit genau das richtige Signal gesetzt. Rechtsextremismus und Rassismus bekämpft man nicht mit dem Versammlungsrecht, sondern politisch. Ihr Versuch, die Szene zu spalten, ist damit komplett nach hinten losgegangen!

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Aidshilfe Köln tritt Bündnis "Köln stellt sich quer" bei

Auch Kölns queere Community steht nun im Kampf gegen Rechts zusammen
Auch Kölns queere Community steht nun im Kampf gegen Rechts zusammen

Während Sie sich nun erwartungsgemäß in die Opferrolle begeben, Ihre Wunden lecken und Ihre Anwälte beschäftigen, steht Kölns queere Community im Kampf gegen Rechtsextremismus enger zusammen denn je. Als Reaktion auf Ihre CSD-Provokation kündigte heute beispielsweise die Aidshilfe Köln an, die Charta der Vielfalt zu unterzeichnen und sich dem Bündnis "Köln stellt sich quer" anzuschließen. Mögen viele diesem guten Beispiel folgen!

Dank "Pro Köln" wird beim CSD nun nicht nur die rechtliche Gleichstellung von Lesben und Schwulen im Vordergrund stehen, sondern auch das Engagement gegen Rassismus und Nationalismus, für Demokratie und für ein friedliches Zusammenleben der Kulturen. Ironie Ihrer viel zu kurz gedachten Provokation: Nun wird der Kölner CSD tatsächlich ein Stück weit zu seinen Wurzeln zurückgeführt.

Noch nie habe ich mich auf den Cologne Pride so sehr gefreut wie dieses Jahr!

Mit freundlichen Grüßen
Micha Schulze

Micha Schulze, Jahrgang 1967, ist Geschäftsführer von queer.de und seit 25 Jahren in schwul-lesbischen Medien zu Hause. Normalerweise schreibt er vor allem Konzepte, Angebote, Rechnungen und Mahnungen, in dieser Kolumne aber immer wieder auch Emails an Leute und Organisationen, über die er einfach nur den Kopf schütteln kann.
» Mehr Kolumnen: Message von Micha
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Tags: pro köln, csd köln, cologne pride, kampf gegen rechts
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 CSD Köln
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Reaktionen zu "Danke schön, "Pro Köln"!"


 26 User-Kommentare
« zurück  123  vor »

Die ersten:   
#1
05.06.2013
15:15:45


(+11, 13 Votes)

Von Zeitfenster


Klasse! Dem ist nichts hinzuzufügen!


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#2
05.06.2013
15:21:16


(+9, 11 Votes)
 
#3
05.06.2013
15:36:36


(+9, 11 Votes)

Von freshness
Antwort zu Kommentar #2 von *ai*


es musste mal gesagt werden:

Link zu www.queer.de


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#4
05.06.2013
16:36:58


(-1, 1 Vote)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Gern geschehen!


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#5
05.06.2013
17:18:03


(+6, 8 Votes)

Von m123


Also ich bin vorbereitet um, falls "Pro Köln" es wagen sollte auf dem CSD zu erscheinen, diese Rechtsextremen gebührend zu empfangen. Haha!

Sollen sie nur kommen, sie werden sich soooooooo unendlich blamieren. :D


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#6
05.06.2013
17:42:56


(+6, 8 Votes)

Von Fennek


Da kann ich mich nur anschließen:
das Ziel von Pro Köln war, einen Keil in die Community zu treiben und uns damit zu schwächen.

Aber die haben uns unterschätzt. In Wirklichkeit hat uns das geeint und uns viel fester zusammengebracht.

Und es hat dafür gesorgt, dass Pro Köln noch viel mehr Gegner als vorher hat.

Wenn die jetzt wirklich klagen, werden die damit nur noch mehr Feinde bekommen.


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#7
05.06.2013
18:12:33


(-12, 14 Votes)

Von Gayreporter


Aha so wie die Community, auch queer.de, das Zwangsouting von Altmaier ok fand, aber doch eine Bruchlandung vor dem Presserat hinlegte? Weiter so.


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#8
05.06.2013
18:23:01


(+2, 4 Votes)

Von Finn
Antwort zu Kommentar #7 von Gayreporter


Erstens gab es da unterschiedliche Stimmen. Zweitens hat der Presserat nicht die Tatsachen an sich untersucht. Und drittens ist Altmaier Teil einer homophoben Partei. Da sind dann viele der Meinung, dass in dem Fall Zwangsoutings okay sind.

Kann man unterschiedlicher Meinung zu sein, hat aber auch mit dem Ausschluss von Pro Köln rein gar nichts zu tun!


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#9
05.06.2013
19:01:30


(-4, 4 Votes)
 
#10
05.06.2013
20:25:45


(-10, 10 Votes)

Von Gayreporter
Antwort zu Kommentar #8 von Finn


Tatsachen an sich? Wir sind ja Gott sei Dank nicht mehr in einem Schnüffelstaat. Dass mit der homophoben Partei ist ja auch so ne Sache: So hat z.B. die CDU 1994 den berühmten Paragraphen abgeschafft, die SPD schwadroniert mitunter von Schwesterwelle, wer ist jetzt homophober?

Wetten übrigens, dass die CDU eines Tages den ersten schwulen Kanzler stellt?


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