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Kommentare zu:
Danke schön, "Pro Köln"!


#11 smallAnonym
  • 05.06.2013, 20:51h
  • Antwort auf #9 von FoXXXyness
  • Die einzig richtige Entscheidung, super dass man sich am Ende doch so einig ist.

    Die Debatte hat mich und offensichtlich auch viele Andere, zur Auseinandersetzung mit Pro bewogen.
    Ich wusste, es gibt die, das war es aber auch schon fast.
    Handfester Faschismus pur, das ist Pro!!!
    Das Wort Faschismus hatten Sie in Ihrem ansonsten überzeugendem Statement noch vergessen Herr Schulz!

    Dagegen stellen, scheiss auf die juristischen Spitzfindigkeiten (Das bedeutet dann ja, das Antifas das Recht auf Teilnahme in Neonazidemos haben und umgekehrt... irgendwie verstehe ich die Welt nicht mehr...), die einzig denkbare Entscheidung. Es wird doch schon seit Jahren die Entpolitisierung des CSD beklagt.
    Da ist viel zurück gewonnen worden! Respekt!

    Lasst sie klagen und wenn sie was gewinnen, dann steht da halt ein Wagen von denen rum, ich bin sicher, der wird sich keinen Millimeter bewegen, aber alle LGBTs und auch der Klust hat ganz klar Zeichen gesetzt, wir wollen die nicht!!!
    Das hat was von back to Stonewall....

    Ach ja, was die Stellungnahme von Herrn Danuser angeht, die Hälfte verstehe ich angesichts der verquerten Sprache nicht, ansonsten Bullshit.
    Es wirkt wie: Eine alternde Diva zickt rum... Das der Man über Jahre den CSD repräsentiert hat... Unglaublich....
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#12 nundochfanAnonym
  • 05.06.2013, 22:55h
  • danke queer.de
    ihr seit mir was wert und ich zahle gerne.
    weiter so bitte. habe meinen jahresbeitrag überwiesen.
    alb-werbeträume bringen uns nicht weiter.
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#13 finkAnonym
  • 05.06.2013, 23:01h
  • Antwort auf #10 von Gayreporter
  • >"So hat z.B. die CDU 1994 den berühmten Paragraphen abgeschafft"

    dann erzähl mal auch die ganze wahrheit: die damalige regierung hat ihn abgeschafft, weil das im zuge der rechtsangleichung mit den neuen bundesländern (in denen es keinen entsprechenden paragrafen mehr gab) praktisch unausweichlich war. und auch das hat sie bis zum letztmöglichen termin hinausgeschoben.
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#14 TheDadProfil
  • 06.06.2013, 00:26hHannover
  • Antwort auf #10 von Gayreporter
  • ""So hat z.B. die CDU 1994 den berühmten Paragraphen abgeschafft""..

    Die CDU hat WAS ?

    Die CDU wollte bereits 1990 den alten Paragraphen der alten Bundesländer den neuen Bundesländern "überstülpen"..
    Das scheiterte an den Absprachen aus dem Einigungsvertrag den Schäuble damals verhandelt hatte, und der vorsah unterschiedliche Rechtsvorschriften in den einzelnen Bundesländern durch neue gemeinsame zu ersetzen..

    Nun hat aber kurz vor dem Mauerfall die DDR-Regierung den DDR-Paragraphen ersatzlos gestrichen..

    Nach den Vorschriften der EU DURFTE die CDU-Regierung nicht einfach altes Strafrecht in den neuen Bundesländern "neu" etablieren, und wurde so quasi über die EU und den Einigungsvertrag GEZWUNGEN den Paragraphen auch in den alten Bundesländern abzuschaffen und das Sexualstrafrecht völlig neu zu gestalten..

    Gegen die Abschafung des Paragraphen fomierte sich massiver Widerstand innerhalb der CDU/CSU und auch in der beteiligten FDP..

    Wer etwas anderes behauptes verklärt die Geschichte..
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#15 odobenusProfil
  • 06.06.2013, 02:14hDüsseldorf
  • Antwort auf #10 von Gayreporter
  • Die CDU hat ihn aufgrund des Einigungsvertrages abschaffen MÜSSEN. Sie hat die Abschaffung bis zum LETZTMÖGLICHEN Termin hinausgeschoben. Ansonsten wäre auf dem Gebiet der vormaligen DDR die von den Kommunisten abgeschaffte Schwulenverfolgung wieder eingeführt worden. Das wäre aufgrund der Westbindung und EU-Bindung auch der reaktionären CDU nicht möglich gewesen, oder?
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#16 Martin28a
  • 06.06.2013, 06:39h
  • Ich seh das ganz anders, ganz im Gegenteil jetzt erst ist Pro Köln gestärkt und der CSD nachhaltig geschödigt
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#17 Betamoro
  • 06.06.2013, 07:52h
  • Bei aller Euphorie, bin ich noch immer etwas geschockt, wie viele aus der Community mit Pro Köln oder ihren Zielen sympathisieren.

    Sich den Sieg einfach zu nehmen ist eine gute Idee, denn die Diskussion hat auch gezeigt, dass der größte Teil der Community bereit ist für ihre Sache zu kämpfen und das ohne andere Minderheiten dafür zu opfern.

    Mit dem Beschluss des KLuST, ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Polizei Pro Köln die Teilnahme nicht gestattet, nun sehr hoch - aber hätte der KLuST diese Haltung von Anfang an vertreten, wäre es für die Polizei eindeutiger gewesen und es wäre vielleicht erst gar nicht zu dieser, meiner Meinung nach, verzichtbaren "einenden" Diskussion gekommen.
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#18 David77Anonym
  • 06.06.2013, 08:21h
  • Antwort auf #10 von Gayreporter

  • Wer hätte das denn 1994 machen können? Die opposition? Und wie lange war sie da an der macht? 12 jahre!! 16 jahre gab es nur kohl! Wann hatte die spd den 175er entschärft? Im selben jahr als sie die wahl gewann!! Wie lang hatte die cdu bis dato regiert? 20 jahre, in denen sie am 175er festhielt! Und als die cdu wieder regierte? Kiesling, ignoranz der aids-thematik, etc... Ja, die cdu hat sich ja toll um uns bemüht! Die historischen verdienste sind ja zahlreich.
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#19 David77Anonym
  • 06.06.2013, 08:43h
  • Antwort auf #16 von Martin28a

  • Nochmal: WER soll sich denn am ausschluss stören?! Juristisch mag es einen schaden geben, aber MORALISCH eben nicht! Wie gross wäre der schaden, wenn man dem klust vorwürfe NICHTS versucht zu haben?! Sogar die stadt köln hätte einen schaden - seht her, in köln machen auch die rechten beim csd mit. Erschreckend wie naiv manche sind. wenn die rechten sich durchsetzen, dann gerade WEIL man keinen widerstand zeigt - das ist nämlich ein wichtiges zeichen. Es einfach so hinnehmen ist es sicher nicht und schädigt erst recht den ruf!
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#20 XDASAnonym
  • 06.06.2013, 08:46h
  • ProKöln wollte tausende Schwule, Lesben, Bi- und Transsexuelle in Geiselhaft nehmen und durch eine gemeinsame Demo so tun, als hätten sie ganz viele Anhänger.

    Stattdessen haben sie jetzt die größte Gegendemo, die man sich nur vorstellen kann.

    Sollen sie ruhig klagen, das wird ihnen dann noch mehr Schaden zufügen.

    Und das beste: die kapieren nicht mal, wie sie sich momentan selbst demontieren und dass sie sich einen etwas zu großen Gegner ausgesucht haben.
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