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  • 10.06.2013           11      Teilen:   |

"Homoerotischer" Protest

Homo-Gegner stören die French Open

Artikelbild
Sicherheitskräfte führen den Homo-Gegner ab, während der spätere Sieger Rafael Nadal verdutzt die Szene verfolgt

Oberkörperfrei demonstrierten mehrere Männer beim Finale des Tennisturniers French Open gegen die Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben im Eherecht.

Ein Mann hat am Samstag beim Grand-Slam-Turnier in Roland Garros bei einer Protestaktion gegen die Ehe-Öffnung versucht, das Finalspiel zwischen den Spaniern David Ferrer und Rafael Nadal zu unterbrechen. Der maskierte Homo-Gegner stürmte mit einer bengalischen Fackel auf den Platz.

In der internationalen Presse wurde die Aktion wiederholt als homoerotisch bezeichnet, weil der Mann seinen Protest oberkörperfrei durchführte – bereits in den letzten Monaten hatte es mehrfach Proteste von halbnackten jungen Männern gegen die Ehe-Öffnung gegeben, die "Hommes" sehen sich als eine Art Gegenbewegung zu Frauenbewegung "Femen", die mit nackten Brüsten weltweit gegen Diskriminierung und Sexismus ankämpfen (queer.de berichtete).

Der Mann wurde nach wenigen Sekunden von Sicherheitspersonal überwältigt, so dass das Tennisspiel sofort weitergehen konnte. Kurz vor dieser Unterbrechung hatten zwei weitere Männer von der Zuschauertribüne aus gegen die Ehe-Öffnung protestiert. Die Männer zogen ihre Hemden aus und zeigten auf ihrem Körper die Aufschrift "Kinderrechte". Damit protestierten sie gegen das Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare. Weitere Homo-Gegner forderten während des Turniers in Sprechchören den Rücktritt von Präsident François Hollande.

Youtube | Das Tennisspiel wurde in vielen Ländern live übertragen
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Aufgeheizte Atmossphäre

In Frankreich dürfen Schwule und Lesben seit dem 18. Mai diesen Jahres heiraten. Die regierenden Sozialisten hatten zuvor gegen den Widerstand der konservativen Opposition und der katholischen Kirche die Öffnung der Ehe durchgesetzt. Dabei kam es wiederholt zu teilweise gewalttätigen Protestaktionen von Homo-Gegnern. Frankreich ist das 14. Land weltweit, das Schwulen und Lesben im Eherecht gleichgestellt hat.

Schwul-lesbische Organisationen beklagen, dass sich die Zahl der Übergriffe auf sexuelle Minderheiten wegen der homofeindlichen Proteste seit Beginn der Aktionen um rund ein Drittel erhöht habe. Letzte Woche wurde ein junger Linksaktivist von Rechtsradikalen offenbar als Folge der aufgeheizten Atmosphäre zu Tode geprügelt (queer.de berichtete). Frigide Barjot hatte vor wenigen Monaten den Kampf der Regierung für die Ehe-Öffnung mit den Worten kommentiert: "Hollande will Blut, das wird fließen". (dk)

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Tags: tennis, sport, homo-ehe, ehe-öffnung, frankreich
Schwerpunkte:
 Frankreich
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Reaktionen zu "Homo-Gegner stören die French Open"


 11 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
10.06.2013
13:03:37


(+3, 3 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Man stelle sich das mal auf dem "heiligen Rasen" in Wimbledon vor - diese Homogegener schrecken ja auch vor solchen Sportereignissen nicht zurück! Da bin ich mir sicher, daß da wieder diese Meschpoke um Trümmertranse Frigide Barjot dahintersteckt!!!


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#2
10.06.2013
13:04:19
Via Handy


(+5, 5 Votes)

Von Timon


Und das nach dem Mord...

Die Homohasser lernen echt nichts dazu. Bzw. ich glaube eher, die wollen ganz bewusst zu weiterer Gewalt anstacheln.


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#3
10.06.2013
14:24:17


(+4, 4 Votes)

Von ehemaligem User timpa354


Feiges Pack! Mit Maske!


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#4
10.06.2013
14:31:12


(+3, 3 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar


""die "Hommes" sehen sich als eine Art Gegenbewegung zu Frauenbewegung "Femen", die mit nackten Brüsten weltweit gegen Diskriminierung und Sexismus ankämpfen""..

Aha..
Also eine Truppe von Idioten die FÜR Diskriminierung und FÜR Sexismus ist ?

Was für Deppen -tze-


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#5
10.06.2013
17:15:42


(+2, 4 Votes)

Von Fennek


Diese armen Würstchen sind sogar zu feige, um ihr Gesicht zu zeigen. Das müssen sie hinter Masken verstecken...


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#6
10.06.2013
17:33:58


(+4, 4 Votes)

Von Yannick


Das mit den nackten Oberkörpern soll ja an die Femen-Proteste angelehnt sein.

Die vergessen dabei nur was: die Femen-Proteste richten sich gegen Unterdrückung, während diese Homohasser für Unterdrückung kämpfen.

Außerdem ist es nicht gerade ein Zeichen großer Intelligenz, wenn homohassende Hetero-Männer mit nacktem Oberkörper gegen Schwule demonstrieren, um ihnen noch was zum gucken zu geben.


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#7
10.06.2013
20:50:50


(+2, 2 Votes)

Von herve64
Aus München (Bayern)
Mitglied seit 09.12.2008


Wenn es nicht so traurig wäre wäre diese Aktion direkt zum Lachen, so lächerlich ist sie.

Wobei ich immer noch denke, dass es den Gegnern im Grunde genommen gar nicht um die Eheöffnung und das Adoptionsrecht geht, sondern darum, den ungeliebten sozialistischen Präsidenten wegzuputschen. Und da pickt man sich als Vorwand eben ein Thema heraus, dass bisher als unumstoßbar galt und als DAS konservative Flaggschiff par excellence gilt, sprich: die ach-so-heilige Institution "Ehe", deren Öffnung man nur oberflächlich als Quasi-Schändung betrachtet. Und dann nimmt man auch Volksverhetzung und das Verheizen einer Mionderheit billigend in Kauf, um dieses Mittel zu erreichen. Und DAS ist das eigentliche Verbrechen an diesen sog. "Protesten".


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#8
10.06.2013
22:02:47
Via Handy


(+2, 2 Votes)

Von Snoopy


So eine Scheisse. Ich will junge Männer sehen die sich FÜR die Homoehe ausziehen!


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#9
10.06.2013
22:33:47


(+2, 2 Votes)

Von Sveni Mausi


Vor allem müssten sie, um genauso wie die Femen mit ihren Titten provozieren wollen, nicht ihre nackte Männerbrust zeigen, schließlich ist eine entblößte Männerbrust nicht gerade etwas verbotenes, sondern ihre Schwänze in die Kamera halten!

Aber ob die wirklich sehen will ..........


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#10
10.06.2013
23:53:55


(+2, 2 Votes)

Von goddamn liberal
Antwort zu Kommentar #7 von herve64


"Wobei ich immer noch denke, dass es den Gegnern im Grunde genommen gar nicht um die Eheöffnung und das Adoptionsrecht geht, sondern darum, den ungeliebten sozialistischen Präsidenten wegzuputschen."

"Der Antisemitismus ist der Sozialismus des dummen Kerls" (August Bebel) Will sagen: Wir sind nicht die einzigen polit. Sündenböcke.

Ich wiederum ärgere mich über mich selbst, dass ich dieses nachhaltige Hasspotenzial bei meinen vielen Frankreichaufenthalten nicht gesehen habe oder nicht sehen wollte.


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