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  • 13.06.2013           1      Teilen:   |

Gay & grey

Anders altern in Siegen

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Zur Diskussion stand die Forderung nach einer lesben- und schwulenrespektierenden Alterspolitik in Siegen

Die Siegener Regiestelle "Leben im Alter" lud am Mittwoch zu einer Talk- und Infoveranstaltung in die Siegerlandhalle.

Der Hüttensaal in der Siegerlandhalle hätte noch ein paar Leute mehr fassen können, aber die Diskussion hatte es in sich! Ältere Lesben und Schwule in Siegen: Wo kommen sie vor? Was brauchen sie? Was tut die städtische Seniorenarbeit?

In Kooperation mit der Schwulen Initiative Siegen e.V. und der Landeskoordination für Ältere Lesben und Schwule in NRW hatte die Siegener Regiestelle "Leben im Alter" am 12. Juni zur Podiumsdiskussion eingeladen. Deborah Cambell und Aurora Morgenroth stimmten die Gäste musikalisch ein. Nach einem Vortrag von Uta Lode, die das lesbisch-schwule SeniorInnenkonzept der AWO Düsseldorf vorstellte, stand die Forderung nach einer lesben- und schwulenrespektierenden Alterspolitik in Siegen zur Diskussion.

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"Siegen zu neuen und anderen Ufern"

Die Charta der Vielfalt, die die Landesregierung soeben unterzeichnet hat, sei Motor für Veränderung, so Ministeriumsvertreter Dr. Claus Eppe. Es gehe darum, die Verantwortlichen der kommunalen Seniorenpolitik in die Pflicht zu nehmen und eine "konsensorientierte Diversity-Strategie" zu entwickeln. Ziel sei es, Lesben und Schwule in die Angebote der Kommunen einzubeziehen.

Siegen ist keine Homo-Metropole, mahnt SPD-Rats- und Landtagsmitglied Tanja Wagener. Dass es einen Ratsbeschluss zur Beachtung gleichgeschlechtlicher Lebensformen im Alter gäbe, sei vielen Ratsmitgliedern vermutlich gar nicht aufgefallen. Astrid Schneider, sehr engagiert in ihrer Rolle als Seniorenbeauftragte, verwies hingegen auf die Signalwirkung: Ein Ratsbeschluss öffne Türen in Politik und Verwaltung.

Die Landeskoordinatorin für lesbische SeniorInnenarbeit, Carolina Brauckmann, lenkte den Blick auf die notwendige Modernisierung des Bereiches: Die Begegnungszentren der Zukunft würden von der älter werdenden Community nur genutzt, wenn sich dort die lesbisch-schwule Lebenswelt abbildet: Medienangebote, Kulturevents, Gleichgesinnte. Den Wunsch, unter Gleichen zu sein, betonte auch Ansgar Cziba, Vorstand von "Schwule in Siegen e.V.". Zum Teil kämen die älteren Schwulen aus weit entfernten Regionen, um im "andersroom" an der Gruppe 40 plus (Schwule zwischen Ende 40 und Ende 70 ) teilzunehmen.

Mit einer engagierten Stellungnahme meldete sich der 1. Vorsitzende des Seniorenbeirates aus dem Publikum heraus zu Worte. Er wolle sich dafür einsetzen, dass das Thema auf der Tagesordnung bleibt, und prägte dafür auch gleich die passende Formel: "Siegen zu neuen und anderen Ufern". Diese Wendung griff Georg Roth, der als Landeskoordinator für schwule Seniorenarbeit in die Rolle des Moderators geschlüpft war, gerne auf. (cb)

Links zum Thema:
» Projekt "immer dabei - ältere Lesben und Schwule in NRW
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Tags: siegen, ältere schwule
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Reaktionen zu "Anders altern in Siegen"


 1 User-Kommentar
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Die ersten:   
#1
14.06.2013
16:21:54


(0, 0 Vote)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Mehr Projekte, es gibt viel zu wenige davon!


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