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  • 09. November 2004, noch kein Kommentar

London Nach dem schweren Zugunglück in England vom Wochenende konzentrieren sich die Ermittler auf Selbstmord als mögliche Ursache. Britischen Zeitungsberichten zufolge war der Fahrer, dessen Auto durch Stehenbleiben auf den Gleisen das Unglück mit sieben Toten und weiteren Verletzen auslöste, schwul. Der 48-jährige Koch Brian Drysdale habe eine Beziehung zu einem Kellner gehabt, seine Homosexualität selbstbewusst gelebt. Trotzdem habe er mit einem Geistlichen über einen möglichen Selbstmord gesprochen, zitiert die Zeitung "The Sun" einen angeblichen Freund Drysdales. Der von der Londoner Station Paddington kommende Great Western Express auf dem Weg nach Plymouth war am Samstagabend mit 300 Passagieren besetzt, als er mit einer Geschwindigkeit von etwa 160 Kilometern pro Stunde bei Reading westlich von London auf dem beschrankten Bahnübergang mit einem Auto zusammenstieß und entgleiste. Acht Waggons stürzten um und wurden teils aufgeschlitzt. Dabei wurden auch 150 Menschen verletzt, von denen sich am Montag noch 10 im Krankenhaus befanden. Ein Polizist hatte den Wagen kurz vor dem Unglück gesehen, konnte es aber nicht mehr verhindern. Laut "Sun" habe der Polizist angegeben, Drysdale sei nackt in seinem Wagen gewesen. In anderen Zeitungen kam die Familie Drysdales zu Wort, die nicht an die Selbstmord-Theorie glauben. (nb)