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Fünf Jahre vor 9/11 bedrohten böse Ufos New York - patriotische Amerikaner konnten dank Roland Emmerichs Drehbuch die Aliens aber nach vielen Scharmützeln zurückschlagen...

Der deutsche Regisseur und Drehbuch-Autor von "Independence Day" hat angekündigt, dass in der Fortsetzung auch ein Schwuler oder eine Lesbe mit von der Partie sein wird.

Roland Emmerich hat in einer Pressekonferenz erklärt, dass bei "Independence Day 2" eine homosexuelle Figur vorkommen wird. Der 57-jährige gebürtige Schwabe gab in einem Interview mit der "Huffington Post" keine weiteren Details bekannt. Er sagte lediglich: "Im nächsten 'Independence Day' wird eine Gay-Figur dabei sein". Nicht beantworten konnte Emmerich die Frage, ob er wieder das Weiße Haus in die Luft jagen wird.

Die Fortsetzung des Blockbusters aus dem Jahr 1996 soll 2015 in die Kinos kommen. Im ersten Teil spielten Will Smith, Jeff Goldblum und Bill Pullman die Hauptrollen. Emmerich erklärte, dass Pullman wieder dabei sein werde, Smith aber inzwischen zu teuer sei. Will Smith ist unter Homo-Aktivisten unbeliebt, weil er seinen Fans keine Schwulenszenen zumuten will. So hatte er sich im Jahr 1993 geweigert, im Film "Six Degrees of Separation" ("Das Leben – ein Sechserpack") einen Mann zu küssen. 2008 wurde sein Film "Hancock" kritisiert, weil seine Figur – immerhin der Held des Filmes – abschätzige Bemerkungen über Schwule macht (queer.de berichtete).


Roland Emmerich hat genug von lauter Heteros in seinen Filmen

Roland Emmerich gehört mit Filmen wie "Universal Soldier", "Der Patriot", "The Day After Tomorrow" und "2012" zu den erfolgreichsten Action-Regisseuren in Hollywood. Er hat sich aber erst in den letzten Jahren dazu durchgerungen, offen über seine Homosexualität zu sprechen. So sagte er 2011 in einem Interview mit dem "Focus": "Früher hat keiner gewusst, dass ich schwul bin, heute ist mir das wurscht. Ich finde es wichtig, dass man zu politischen Themen wie der Homosexuellen-Ehe Stellung bezieht" (queer.de berichtete).

In den USA ist er auch politisch aktiv: 2007 hielt er beispielsweise im Namen der schwul-lesbische Community eine Spendenaktion für die damalige demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton ab – in seinem eigenen Haus in Los Angeles. (dk)



#1 TheDad
  • 27.06.2013, 15:39h
  • Wieso ?

    Auch im 1.Teil gab es mit Harvey Fierstein als "Marty Gilbert" eine hervorragend besetzte hysterische schwule Figur, der "unbedingt seine Mutter anrufen" mußte..

    Natürlich wäre es zu begrüßen wenn es Emmerich schafft einer schwulen Figur wenigstens einmal die Rolle eines Helden zuzuschreiben..

    Mann darf gespannt sein..

    Fierstein ist einer der aktivsten schwulen Künstler in den USA der weltweit tätig ist, und fast auschließlich als Schwuler in Filmen auftritt..

    Daneben arbeitet er als Drehbuchautor, Theater-Autor und Musical-Autor..

    So verfasste er unter anderem das Script für die Musical-Adaption von "La Cage aux Folles" am Brodway..

    Mein Lieblingsfilm bleibt allerdings der auf seinem Theaterstück "Torch Song Trilogie´s" basierende Film "Das Kuckucksei", in dem er als Damen-Imitator (Arnold) mit seinem Freund (Alan), einem Modell, gespielt von Matthew Broderick, einen Sohn "adoptiert", und das im New York des Jahres 1980 ( ! ) herum..
    Wunderbar dabei auch die unvergessene Anne Bancroft als Arnold´s redegewaltige jüdische Mutter..

    de.wikipedia.org/wiki/Harvey_Fierstein

    de.wikipedia.org/wiki/Das_Kuckucksei
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#2 TimonAnonym
  • 27.06.2013, 16:03h

  • Wenn das nicht der Bösewicht oder eine peinliche Witzfigur ist, sondern positiv und selbstverständlich dargestellt wird, kann uns das nur recht sein.

    Alles, was das Thema alltägliche macht nützt uns.
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 27.06.2013, 17:14h
  • Ist schon einmal positiv. Ich hoffe, daß die Rolle im zweiten Teil auf der Seite des Guten steht. Homos als Bösewichte gab es schon genug! Wie wäre es da mit George Clooney? Der hat noch nie einen Homo gespielt.
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#4 WaldorfAnonym
  • 27.06.2013, 17:45h
  • Wenn ich mir in Erinngerung rufe, wie abziehbildartig und klischeebeladen ALLE figuren in den bisherigen Filmen waren, dann hoffe ich eigentlich eher, dass Emmerich die Finger von schwulen Rollen lässt. Kommt nix Gutes bei rum, glaubt mir.
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#5 GerhardAnonym
#6 chillandAnonym
  • 27.06.2013, 20:09h
  • Antwort auf #4 von Waldorf
  • Stimmt. Klischeebeladener nationalistischer US- Kitsch. In jeder Einstellung die US-Flagge, triefend kitschige Musik und alle 10 min sagt jemand "Daddy ich habe Dich lieb". Aber immerhin Geschmackssache. Ich mag so etwas nicht. Schwule in seinen Filmen? Schwer Vorstellbar. Die Nummer mit dem rosa Raumschiff gabs schon in Deutschland. Hübschen Toy-Boy hat er. Auch knapp 30 Jahre jünger.
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#7 StatlerAnonym
  • 27.06.2013, 21:20h
  • Antwort auf #6 von chilland
  • Wenn ich wetten müsste:
    Es geht um eine dysfunktionale oder sonstwie kaputte Regenbogenfamilie, die am Ende des Films wieder zusammenfindet.
    Natürlich erst, nachdem der "Neue", dem bei aller oberflächlichen Perfektion aber nicht die "wahre Liebe" anzusehen ist, mehr oder weniger heldenhaft sein diese Wiedervereinigung störendes Leben beendet hat, um den Weg freizumachen.
    Die Kinder sind irgendwie psychisch auffällig, eigentlich ja ganz drollig, müssen aber bei jedem einzelnen der gefühlten verzigmilliarden "narrow escapes" des Films enervierend quieken, bis am Ende endlich das erlösende "I love you, Daddy" ertönt, mit Elternkuss, irgendeinem verfickten riesengroßen patriotischen Symbol im Hintergrund und einem anrührenden "family hug".
    Spannend ist eigentlich doch nur die Frage, ob dabei die Sonne gerade auf- oder untergeht.
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#8 Tobi CologneAnonym
#9 MarcelJAnonym
  • 27.06.2013, 22:32h

  • Wohl eher als Filmtitel passen würde "Independence Gay". Was mich aber eher wundert - sind die Aliens wirklich so blöd und kommen noch mal wieder??
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#10 GerhardAnonym