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  • 28.06.2013               Teilen:   |

Deutscher Pop

Das zweite Album von Frida Gold

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Deutscher Pop aus dem Riuhrgebiet: Der Bandname Frida Gold stammt von dem Lied Frida von Axel Bosse. Später wurde „Gold“ hinzugefügt, weil die Band einen Doppelnamen haben wollte und Gold mit „wertig, warm, strahlend, nicht kopierbar und rein“ assoziiert würde

Zwischen Musikhochschule und Punkattitüde: "Liebe ist meine Religion".

Sie lieben den grenzenlosen Rausch der opulenten Sounds und der großen musikalischen Gesten. Sie finden sich währenddessen allzu oft inmitten heruntergebrochener, roher Songs am Piano wieder. Sie lieben die ekstatische Selbstinszenierung so sehr wie die Unmittelbarkeit eines intimen Moments: Frida Gold feiern die Paradoxien. Ohne Szene-Nische, ohne Scheuklappen, ohne Abgrenzungs-Dünkel. Das haben sie mit "Juwel" bewiesen, und mit ihrem zweiten Album "Liebe ist meine Religion" zeigen es Frida Gold erneut.

Trotz völlig unterschiedlicher musikalischer Sozialisation finden vier Musiker im Jahr 2007 zueinander. Julian Cassel, Tommi Holtgreve, Andi Weizel und Alina Süggeler bilden somit seit Jugendtagen eine eingeschworene Band. Ihre musikalische Identität finden sie zwischen Musikhochschule und Punkattitüde. Es ist Pop – so extrovertiert wie aufrichtig. Die Synergie zwischen Andi und Alina kristallisiert sich schnell heraus und wird fortan zum kompositorischen Zentrum der Band.

"Wir hatten Lust auf internationalen Sound, hypnotische Beats, und Emotion. Wenn man Energie nicht aus lauten Gitarren holt, dann aus Grooves, durch Repetition", sagt Andi. "Uns war klar, wir müssen uns auf die einzige Konstante fokussieren, die es gibt, und diese hervorheben: Alinas Stimme."

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Alina als neues Role-Model für junge Frauen

Zwischen Musikhochschule und Punkattitüde: Frida Gold
Zwischen Musikhochschule und Punkattitüde: Frida Gold

Mit der ersten Single "Zeig' mir wie du tanzt" platzieren sie sich 2010 gleich zehn Wochen in den deutschen Charts und etablieren Alina als neues Role-Model für junge Frauen. "Weil die Songs in mir entstehen, hat Frida Gold eine sehr weibliche Färbung. Die Texte beziehen Position zu meinem Frausein. Dahinter stehen aber wir alle", macht Alina klar. Noch vor dem ersten Album touren sie mit Kylie Minogue. Die Single "Wovon sollen wir träumen" wird als Hymne der FIFA Frauenfußballweltmeisterschaft 2011 ausgewählt und verkauft sich bis dato über 250.000 Mal; das erste Album "Juwel" erreicht Gold-Status.

Alina tritt immer prägnanter als Ikone einer postfemininen, selbstbestimmten, durchsetzungsstarken Frauengeneration auf. Sie modelt für Chanel und Diesel Black Gold und sitzt neben Stefan Raab und Thomas D in der Jury der TV-Show "Unser Star für Baku".

Für "Liebe ist meine Religion" ziehen Alina und Andi nach Berlin. Viel wichtiger aber sind ihre Songwriting-Reisen. Beim zweiten Album wollen sie bloß nicht in abgesicherten Formeln erstarren! "Wir mussten uns für ein paar Momente von dem abwenden, was wir hier in den letzten Jahren erleben durften, um uns dem Neuen zuzuwenden; kurz vergessen, um wieder da anzukommen, wo wir vor dem ersten Album standen. Naiv, herausgefordert, hungrig und ein wenig unsicher muss man sein, um Neues zu gebären und über sich hinauszuwachsen. Die zweite Platte ist noch mal 'ne andere Nummer. Wie schaffen wir es, den nächsten Schritt zu gehen und trotzdem bei dem zu bleiben, was wir sind? Wir wollen keinen Komplett-Bruch provozieren, sondern suchen eine Brücke. Um uns neu zu entdecken entscheiden wir, mit international renommierten Leuten zu arbeiten, die uns nicht kennen. Und finden danach ganz liebevoll und selbstbewusst unser neues Ich", erklärt Alina die Herausforderungen von "Liebe ist meine Religion". (cw/pm)

Youtube | Das offizielle Video zu "Liebe ist meine Religion"
Links zum Thema:
» In das Album bei Amazon reinhören
» Homepage von Frida Gold
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Tags: frida gold
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