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Huntsville Im US-Bundesstaat Texas ist am Dienstag der Mörder eines Schwulen hingerichtet worden. Demarco McCullum, der 1994 zusammen mit Kumpels Michael Burzinski vor einer Schwulenbar auflauerte, ihn ausraubte und schließlich erschossen haben soll, starb nach einer Gift-Injektion im Gefängnis von Huntsville. McCullum hatte eine Beteiligung an der Tat zugegeben, jedoch immer bestritten, den Schuss abgegeben und aus schwulenfeindlicher Motivation gehandelt zu haben. Es ist die 21. Exekution in Texas in diesem Jahr, im letzten Monat wurde ein Gefangener hingerichtet, der 1993 einen 23-jährigen Schwulen erschossen haben soll. (nb)



17 Kommentare

#1 ThomasAnonym
  • 10.11.2004, 16:04h
  • Töten ist niemals in Ordnung, auch wenn es der Typ vielleicht verdient hat. Aber das macht das Leben von Schwulen in Texas auch nicht besser.
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#2 GerdAnonym
  • 10.11.2004, 16:05h
  • So schlimm die Tat auch ist, ich bin gegen die Todesstrafe. Jedem Mörder muss es in einer Gesellschaft zugestanden werden, dass er eine lebenslange Freiheitsstrafe verbüßt. (aber lebenslang heisst dann auch lebenslang!!!)
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#3 Karl HeinzAnonym
  • 10.11.2004, 16:24h
  • lebenslang, aber ohne Gnade! Ein Mensch sollte nie anordnen können einen anderen zu töten, das sollte für alle gelten.Auch der ein Todesurteil vollstrecken lässt ist ein Mörder !!
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#4 ParanoikerAnonym
  • 10.11.2004, 16:26h
  • Hoffen wir, dass diese enge Abfolge von Hinrichtungen an Schwulenmördern nicht als Signal genutzt oder gewertet wird nach dem Motto: "Seht, wir schützen sogar die Freiheit von euch Perverslingen, was wollt ihr noch die Homo-Ehe obendrauf."
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#5 MarkusHHProfil
  • 10.11.2004, 16:35hHamburg
  • Kampf der Todesstrafe! Jeder Mensch hat ein Recht auf Reue. Kein Staat hat das Recht, Mord zu legalisieren und ihn dann Todesstrafe zu nennen, weil sich die zuständigen Regierungen nicht über das unzivilisierte Gefühl der Rache hinweg zu setzen vermögen.
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#6 StefanAnonym
  • 10.11.2004, 16:59h
  • Ganz meine Meinung. Steckt sie in eine Zelle und werft den Schlüssel weg, aber Hinrichtung is nicht!
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#7 Victor aus WienAnonym
  • 10.11.2004, 17:36h
  • SCHRECKLICH. Bush & Co haben einen weiteren Menschen auf dem Gewissen und sind auch noch stolz darauf.
    Schon der Satz des Verurteilten
    "Beteiligung an der Tat zugegeben, jedoch immer bestritten, den Schuss abgegeben und aus schwulenfeindlicher Motivation gehandelt zu haben" hätte zu Bedenken geben müssen. Möglicherweise rennt bei dieser Gesetzgebung der wirkliche Mörder immer noch frei herum?
    Das Böse an der Todesstrafe ist, sie ganz leicht missbrauchen zu können. Besonders wenn sie durch Marionetten gutgeheißen wird.
    Weg mit der Todesstrafe. Sie ist genau so ungerecht, wie die Tat, die der angeblich Schuldige dem Opfer angetan hat! Ausserdem hat sich schon oft genug, nach Jahren, herausgestellt, dass ein Unschuldiger verurteilt worden ist.
    Eine irdische Gerechtigkeit gibt es kaum, da es immer beeinflussbare Menschen sind, die über das Schicksal des Angeklagten verfügen. Und wie die Paragrafen durch windige Anwälte herum gedreht werden können, wissen wir auch.
    Deshalb: WEG MIT DER TODESSTRAFE. WELTWEIT!
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#8 JürgenAnonym
  • 10.11.2004, 19:30h
  • Why do we kill poeple who kill people to show that killing people is wrong?
    (Keine Ahnung, wo der Spruch her ist, war wohl mal 'ne Liedzeile... Aber er stimmt!)
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#9 OlafAnonym
#10 ibuensnetAnonym
  • 11.11.2004, 06:15h
  • Gehören die USA noch zu unserem Kulturkreis? Ich finde: Nein, ebensowenig wie Asien. Die USA sind so sehr unter jüdischem Einfluß, daß dort faktisch das vorchristliche Prinzip "Auge um Auge, Zahn um Zahn" Gesetz werden konnte.

    Wir sollten weder in Asien noch Amerika hineinreden, so wie wir uns umgekehrt jedes Hineinreden von Amerikanern oder Asiaten verbitten.

    Was ist barbarischer: Jemanden lebenslänglich einzusperren oder ihn durch ein Todesurteil zu begnadigen? Diese Diskussion hat nur Sinn, wenn es eine so schlechte Justiz gibt, bei der Fehlurteile, Rechtsbeugung, Bestechlichkeit nicht auszuschließen sind.
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