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Bischof Marchel will Schwule und Lesben aus dem öffentlichen Leben verbannen

Regierungspolitiker sollen erst wieder am Abendmahl teilnehmen dürfen, wenn sie ein homofreundliches Gesetz abschaffen.

Die moldawische orthodoxe Kirche hat in einer Pressemitteilung Ende Juni erklärt, dass Politiker der Regierung erst wieder nach der Abschaffung eines Antidiskriminierungsgesetzes mit dem Merkmal sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität Sakramente empfangen dürfen. Im Extremfall könnten Politiker sogar exkommuniziert werden. Die Glaubensgemeinschaft rief ferner zu landesweiten Protesten gegen Homo-Toleranz auf. Das kritisierte Gesetz ist erst am 1. Januar in Kraft getreten (queer.de berichtete). Es schützt Homosexuelle nur im Arbeitsrecht und im Bereich Bildung.

Außerdem rief die Kirche dazu auf, nach russischem Vorbild "Propaganda" für nichtheterosexuelle Minderheiten zu verbieten. Demnach soll ein Gesetz die Werbung für "homosexuelles, lesbisches, transsexuelles, bisexuelles, pädophiles, sodomistisches, inzestuöses und perverses Verhalten" untersagen. Ein halbes Dutzend Städte in Moldawien hat formal bereits "Homo-Propaganda" verboten, allerdings haben sie keine rechtlichen Mittel, bei "Verstößen" Sanktionen auszusprechen.

Der kleine Binnenstaat Moldawien war bis 1991 von der Sowjetunion besetzt und schaffte 1995 das Verbot von Homosexualität ab. Schwule und Lesben leben dort allerdings meist versteckt. Auf CSDs in der Hauptstadt Kischinau kam es in den letzten Jahren wiederholt zu Ausschreitungen, die zu internationaler Kritik führten (queer.de berichtete).

Die homofeindliche orthodoxe Kirche spielt in Moldawien in der Homo-Politik eine Hauptrolle. Der Glaubensgemeinschaft gehören über 90 Prozent der Bevölkerung an. Zuletzt haben Bischöfe immer wieder Stimmung gegen Homo-Rechte gemacht. So erklärte Bischof Marchel unlängst, dass Homosexuelle in der Gesellschaft geächtet werden sollten: "Viele von ihnen sind krank. Sie sollten nicht in Bluttransfusionszentren arbeiten und ich will sie auch nicht auf der Straße oder in Schulen und Kindergärten sehen." Zuvor hatte er behauptet, dass 92 Prozent der Homosexuellen "Aids-Patienten" seien. (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.
#1 SmileyEhemaliges Profil
#2 martinstuchAnonym
  • 04.07.2013, 13:48h
  • 1.) Denn alle Gesetze werden in einem Wort erfüllt, in dem: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst." Galater 5.14

    2.) So ihr das königliche Gesetz erfüllet nach der Schrift: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst," so tut ihr wohl; Jakobus 2.8

    3.) Das andere aber ist ihm gleich: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst." Matthäus 22.39

    4.) ehre Vater und Mutter;" und: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst." Matthäus 19.19

    5.) Und das andere ist ihm gleich: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst." Es ist kein anderes Gebot größer denn diese. Markus 12.31

    6.) Du sollst nicht rachgierig sein noch Zorn halten gegen die Kinder deines Volks. Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst; denn ich bin der HERR. 3. Mose 19.18

    7.) Er antwortete und sprach: "Du sollst Gott, deinen HERRN, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüte und deinen Nächsten als dich selbst." Lukas 10.27

    8.) Denn was da gesagt ist: "Du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht töten; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht falsch Zeugnis geben; dich soll nichts gelüsten", und so ein anderes Gebot mehr ist, das wird in diesen Worten zusammengefaßt: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst." Römer 13.9

    9.) So tue doch, mein Kind, also und errette dich, denn du bist deinem Nächsten in die Hände gekommen: eile, dränge und treibe deinen Nächsten. Sprüche 6.3

    10.) Sie ist lieblich wie die Hinde Hirschkuh und holdselig wie ein Reh. Laß dich ihre Liebe allezeit sättigen und ergötze dich allewege in ihrer Liebe. Sprüche 5.19

    11.) Denn Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung. Römer 13.10

    12.) So spricht der HERR: Siehe, ich will Unglück über dich erwecken aus deinem eigenen Hause und will deine Weiber nehmen vor deinen Augen und will sie deinem Nächsten geben, daß er bei deinen Weibern schlafen soll an der lichten Sonne. 2. Samuel 12.11

    13.) Ihr habt gehört, daß gesagt ist: "Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen." Matthäus 5.43

    14.) Laß dich nicht gelüsten deines Nächsten Weibes. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus, Acker, Knecht, Magd, Ochsen, Esel noch alles, was sein ist. 5. Mose 5.21

    15.) Wie schön ist deine Liebe, meine Schwester, liebe Braut! Deine Liebe ist lieblicher denn Wein, und der Geruch deiner Salben übertrifft alle Würze. Hohelied 4.10

    Auszug aus bibel-online.net

    www.bibel-online.net/suche/?qs=%22Liebe+deinen+N%C3%A4chsten
    +wie+dich+selbst.%22&translation=6
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 04.07.2013, 14:11h
  • Moldawiens Politiker sollten standhaft bleiben und sich nicht vom orthodoxen Kirchenpack erpressen lassen!
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#4 Foxie
  • 04.07.2013, 14:22h
  • Antwort auf #3 von FoXXXyness

  • Genau. Aber ich befürchte, da geht es, genau wie in Russland, zurück in die Finsternis. Den Kirchenfürsten ist jedes Mittel recht, ihre angemasste Macht zu erhalten oder zurückzuerobern.
    Wehret den Anfängen, auch in Deutschland!
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#5 Aus Bad HomburgAnonym
  • 04.07.2013, 14:28h
  • Zuerst: jede Kirche, also auch die orthodoxe, hat das Recht nicht nur neue Mitglieder in ihre Reihen aufzunehmen, sondern auch manche alte auszuschließen, das gehört nun mal zur Glaubensfreiheit, oder noch etwas breiter gesehen, überhaupt zur Justiz, wenn jede Organisation ein gutes Recht hat, gewisse interne Regeln zu haben, die vom Gleichheits- bzw. Nichtdiskriminierungsprinzip bis zum gewissen Grad abweichen dürfen. So z.B. auch die Entscheidung des letzten CSD in Berlin, den CDU-Mitgliedern - anders als allen übrigen - doch nicht erlauben an der Parade mit einem eigenen Wagen und politischer Werbung teilzunehmen. Auch sonst bleibt die ganze Geschichte irgendwie ein Sturm im Glas: denn wieviele homosexuelle Personen gibt es schon in so einem anscheinend tiefgläubigen und erzkonservativen Land wie diese Moldawei (ein Land, dessen Glück höchstwahrscheinlich mit der Auswanderung von Sayn-Wittgensteins zu Ende gegangen ist und nie mehr zurückgekehrt) - die den enormen gesellschaftlichen Druck aushalten, nicht heiraten und sogar politisch motiviert sind ? Ich vermute, nur sehr wenige, wenn überhaupt - ein Gesetz sollte aber immer "gelebt" sein, sonst bleibt es nicht mal das Papier wert, auf dem es geschrieben ist. Paradoxerweise muß das Land schon vergleichsweise schwulenfreundlich sein, damit die Schwule aus so einem Antidiskriminierungsgesetz einen realen Nutzen haben könnten - sonst sind alle Rechte nur eine reine Formalität (und dazu noch ausländischer Herkunft, entstanden unter Druck z.B. aus Brüssel), woran sowieso niemand glaubt. Sogar die Betroffenen selbst.
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#6 Fred i BKKAnonym
  • 04.07.2013, 14:37h
  • also ich habe da kein Problem damit ,
    ich nehme mein Abendmahl meist mit meinem Schatz zusammen in unserer Wohnung ein...
    und das seit nunmehr 36 Jahren
    es besteht kein Bedarf dafuer einen
    Christlichen-Goetzen -Tempel aufzusuchen...
    zumal wir auch gerne beim Abendmahl die Fuesse hoch legen und den Fernseher anschalten...
    soll ja da garnicht moeglich sein.....
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#7 mx5972Profil
  • 04.07.2013, 14:48hKerpen
  • Was mischen sich die schwarzen Krähen und wie sie alle heißen da wieder ein???

    Wann wachen die Menschen eigentlich auf, das diese Sekte schon genug Unheil auf dieser Welt angerichtet hat!!

    Also ich hatte damals eine Flasche Bier zum Abendmahl mitgebracht... Aber ich hatte den Öffner vergessen...
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#8 GerdBerlinAnonym
  • 04.07.2013, 14:52h
  • Die Moldawier sind zwar -wie die Rumänen auch- ein romanisches Volk, aber traditionell blickt man -anders als die Rumänen- nach Russland und Richtung Osten. Ich gehe deshalb davon aus, dass die russischen Gesetze auch so oder ähnlich in Moldawien zur Anwendung kommen werden.
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#9 TheDadProfil
  • 04.07.2013, 15:44hHannover
  • Antwort auf #5 von Aus Bad Homburg
  • Dein Geschwafel muß Mann gar nicht bis zum Ende durchlesen, denn schon im zweitem Halbsatz taucht das grundsätzliche Verständnisproblem Deiner Denkweise auf :

    ""das gehört nun mal zur Glaubensfreiheit""..

    Zur "Glaubensfreiheit" gehört einzig die Möglichkeit jedes Einzelnen an das zu Glauben, an das er/sie selbst glauben will, und es gehört dazu das weder der Staat noch eine in einem Staat vorherschende Glaubensrichtung diesem Individuum dazu Vorschriften macht !

    DAS ist Glaubensfreiheit !

    Es ist keine Glaubensfreiheit wenn ein Staat sagt "wir sind ein orthodox gerprägter Staat"..

    Es ist keine Glaubensfreiheit das ein Staat sagt "wir sind ein katholisch/evangelisch/judaisch/buddhistisch/islamisch/oder sonstwie geprägter Staat..

    Und es ist schon gar nicht das Recht der Religionen festzulegen wie ein Staat zu prägen ist !

    Es ist nicht ihr Recht den Menschen in einem Staat vorzuschreiben an was sie Glauben müssen, es ist einzig ihr Recht den Menschen ein Angebot zu unterbreiten an was sie Glauben können..

    Ansonsten gehören sie nämlich verboten !

    Es ist aber garantiert nicht ein Recht welcher Kirche auch immer die Politiker eines Staates mit und in ihrem Glauben zu erpressen, und damit Politik mit anderen Mitteln zu machen !

    Kirchen machen in den Staaten KEINE Gesetze !

    Diese Zeiten sind vorbei !

    Und Erpressung eines Politiker oder einer Regierung ist in manchen Staaten der Tatbestand des Landes- oder Hochverrates, der mit langjährigen Haftstrafen bestraft wird !

    Und das ist die einzig richtige Antwort, die dieser Schwachkopf von Bischof für seine Forderung verdient hat :

    "Halt die Fresse, oder Du endest im Knast !"
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#10 -hw-Anonym