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In drei Wochen findet die Preisverleihung statt

Im Rahmen der offiziellen Eröffnungsgala des CSD Hamburg, der "Pride Night", wird am 27. Juli zum dritten Mal der Hamburg-Pride-Award verliehen. Nominiert sind die Ärztin Annette Güldenring, die Historiker Ulf Bollmannn und Gottfried Lorenz sowie das Projekt Youthwork.

Mit dem Award werden Personen, Vereine, Institutionen oder Projekte für einen überdurchschnittlichen Einsatz für Homo-, Bi-, Trans- und Intersexuelle in Hamburg ausgezeichnet. Im März und April reichte die Hamburger Community Vorschläge für Nominierungen bei Hamburg Pride e.V. ein, aus denen eine Jury dann drei Kandidaten ausgewählt hat. Jetzt sind die Vereinsmitglieder von Hamburg Pride e.V. dran und stimmen bis zum 18. Juli ab, wer die Auszeichnung erhält.

Annette Güldenring, eine Ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, wurde nominiert, weil sie sich seit Anfang der 1980er Jahre für die Belange von transgeschlechtlichen Menschen eingesetzt hat. Sie arbeitet unter anderem in der "Interdisziplinären Arbeitsgruppe Geschlechtsidentitätsstörungen im Kindes- und Jugendalter" sowie im Referat "Sexuelle Orientierung" der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) mit und wirkt durch Publikationen in Fachzeitschriften aus psychiatrischer Sicht der Pathologisierung von Transidentität entgegen.

Die Historiker Ulf Bollmannn und Gottfried Lorenz widmen sich seit vielen Jahren ehrenamtlich der Aufarbeitung der Geschichte Homosexueller und insbesondere ihrer Verfolgung in Hamburg. Ihre Arbeit leistet einen wertvollen Beitrag zur Sichtbarmachung homosexuellen Lebens sowie zur Erinnerung an die homosexuellen NS-Opfer und ist darüber hinaus Teil der öffentlichen Erinnerungskultur geworden.

Auch nominiert ist das Jugendpräventionsprojekt Youthwork der Aids-Hilfe Hamburg, das in seiner Laufzeit seit 2010 in je halbjährigen Kursen mehrere hundert junge Menschen ab 15 Jahren zu Präventionsbotschaftern über sexuell übertragbare Krankheiten, insbesondere HIV/Aids, ausgebildet hat.

Der Hamburg-Pride-Award wird in diesem Jahr zum dritten Mal verliehen. Im vergangenen Jahr wurde Wanja Kilber ausgezeichnet (queer.de berichtete). (pm/dk)



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#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 sperlingAnonym
  • 05.07.2013, 12:50h
  • schön, von diesen menschen und projekten zu lesen.

    mich freut es besonders, dass in letzter zeit die bedürfnisse von trans* und von jugendlichen häufiger aufmerksamkeit bekommen als noch vor ein paar jahren - das ist zumindest mein eindruck.
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