Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?19587

Regenbogenfest am kommenden Samstag

Neumünster: CSD-Schirmherr gegen Ehe-Öffnung


Übernahm "gern" die Schirmherrschaft für das erste "Regenbogenfest": Philipp Murmann (CDU). Vor vier Jahren erzielte er das Direktmandat im Wahlkreis Plön – Neumünster – Segeberg Nord

Für den ersten CSD am 13. Juli in Neumünster hat der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Philipp Murmann die Schirmherrschaft übernommen, obwohl er die Öffnung der Ehe für Lesben und Schwule ablehnt.

"Ich finde die Arbeit der Veranstalter unterstützenswert und habe zugesagt", erklärte der Ehemann und Vater von vier Kindern sein Engagement gegenüber dem "Holsteinischen Courier". Mit dem Motto des "Regenbogenfests" ("Neumünster – die Mitte ist bunt. Vielfalt heißt gleiche Rechte für alle") kann sich Murmann jedoch nur bedingt identifizieren. "Die Ehe zwischen Mann und Frau ist grundgesetzlich geschützt. Dieses Thema muss noch gesamtgesellschaftlich diskutiert werden", sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete dem Lokalblatt.

Veranstalter des ersten Christopher Street Days in der viertgrößten Stadt Schleswig-Holsteins sind die Homosexuellen-Initiative Neumünster (HIN) sowie die lokale Aids-Hilfe. Neben einer Demonstration ab 12 Uhr sind Podiumsdiskussionen und ein Open-Air-Gottesdienst geplant. Auch Propst Kurt Riecke soll ein Grußwort sprechen. (cw)



Petition gegen "Propaganda"-Gesetz in Moldawien

Der CSD Stuttgart hat gemeinsam mit der MCC-Kirche Stuttgart eine Petition gegen ein Verbot von Homo-"Propaganda" in Moldawien gestartet.
Hamburg: Weitere homo- und transphobe Übergriffe

In der Hansestadt erschüttern mehrere Gewalt-Attacken die Szene: Eine Transfrau und zwei heterosexuelle Männer, die offenbar für schwul gehalten wurden, sind Opfer brutaler Schläger geworden.
Merkel, Putin und Mugabe beim Hamburg Pride

Zwischenfall beim Hamburg Pride am Samstag: Bekannte Politiker aus dem In- und Ausland blockierten den Start der CSD-Parade in der Langen Reihe.
#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 08.07.2013, 12:37h
  • CSD-Schirmherr und Homoehegegner gehen schon einmal gar nicht! Dr. Murmann, geben Sie bitte die Schirmherrschaft zurück!
  • Antworten » | Direktlink »
#2 sveni mausiAnonym
  • 08.07.2013, 13:30h
  • Ein CSD-Schirmherr der gegen das CSD-Motto ist?
    Mein Gott, ist ja noch schlimmer als in Köln.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 TheDadProfil
  • 08.07.2013, 15:29hHannover
  • "" Mit dem Motto des "Regenbogenfests" ("Neumünster die Mitte ist bunt. Vielfalt heißt gleiche Rechte für alle") kann sich Murmann jedoch nur bedingt identifizieren. "Die Ehe zwischen Mann und Frau ist grundgesetzlich geschützt. Dieses Thema muss noch gesamtgesellschaftlich diskutiert werden""..

    Was will der Mann dort ?

    Und viel wichtiger :
    Was wollen die Veranstalter mit einem solchem Menschen der solche Positionen vertritt ?

    ""Die Ehe zwischen Mann und Frau ist grundgesetzlich geschützt.""..

    Wo steht das Hr. Murmann ?

    Unser GG ist da in seiner Formulierung Genderneutral..

    Also leiten Sie dieses Argument mal wieder aus ihrer "privaten Sozialisation" ab, nicht wahr ?

    ""Neumünster die Mitte ist bunt. Vielfalt heißt gleiche Rechte für alle" kann sich Murmann jedoch nur bedingt identifizieren""..

    Aha..
    Gleiche Rechte für ALLE sind für Sie ein Problem ?

    Können Sie das auch irgendwie begründen warum es in ihren Augen für manche Menschen Einschränkungen in den Bürgerrechten geben muß ?

    Oder leiten Sie auch diese Haltung aus Ihrer privaten Haltung als evangelischer Christ und Vater von 4 Kindern ab ?

    Was wenn eines Ihrer 4 Kinder von diesen "Einschränkungen" betroffen ist ?

    Sind Sie dann immer noch dafür ?

    Wir werden es diskutieren wenn es so weit ist..
    Bis dahin geben Sie die Schirmherrschaft lieber wieder ab..
  • Antworten » | Direktlink »
#4 SebiAnonym
  • 08.07.2013, 16:15h
  • Wenn wir solche Leute, die uns weiterhin wie Menschen 2. Klasse behandeln wollen, sogar als Schirmherren nehmen, dürfen wir uns nicht wundern, wenn diese Partei in Umfragen über 40% liegt und uns wohl weitere 4 Jahre laufend diskriminieren wird.

    Wie soll man den breiten Massen klar machen, was die Union anrichtet, wenn wir selbst uns sogar bei der Union anbiedern und uns brav unserem Schicksal hingeben, dass die uns weiter diskriminieren wollen?!
  • Antworten » | Direktlink »
#5 Aus Bad HomburgAnonym
  • 08.07.2013, 17:08h
  • Anstatt sich zu freuen, daß ein CDU-Politiker die Schirmherrschaft für den CSD gerne übernimmt (was leider auch heute keine Selbstverständlichkeit ist), regt man sich hier ganz offensichtlich über eine formalistische Frage (sprich: "Ehe" oder doch "nur" Gleichstellung) auf, die sowieso zumindest in diesem Jahrzehnt keine realistischen Chancen auf politischen Erfolg im Bundestag haben wird (und wenn doch, dann nur weil solche Politiker wie Bürgermeister von Neumünster ihre Meinung geändert haben). Leute wie Dr. Murmann sind unsere Alliierten, deren Bedeutung für uns alle in kommenden Jahren nur größer wird - weil sie eben Mitglieder der CDU sind.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 goddamn liberalAnonym
  • 08.07.2013, 17:37h
  • Antwort auf #5 von Aus Bad Homburg
  • " Dieses Thema muss noch gesamtgesellschaftlich diskutiert werden"

    Vor knapp 25 Jahren wurde die Lebenspartnerschaft im Königreich Dänemark eingeführt. Die 'Aktion Standesamt' ist über 20 Jahre her. Vor über 10 Jahren haben die Niederlande die Ehe geöffnet.

    Es war genug Zeit zur Diskussion. Das drängt sich ein Verdacht auf: Das ist nur noch die Ausrede derjenigen, die unbedingt einen Untermenschen unter sich brauchen.

    Es gibt Zeitgenossen, die nun mal resistent für die Gleichheit aller sind:

    "Sie täuschen sich, wenn Sie glauben, daß man da überhaupt mit Vernunft etwas machen kann. Ich habe das früher auch gemeint und immer wieder gegen die ungeheure Schmach protestiert, welche Antisemitismus heißt. Aber es nutzt nichts. Es ist alles umsonst. Was ich Ihnen sagen könnte, was man überhaupt in dieser Sache sagen kann, das sind doch immer nur Gründe, logische und sittliche Argumente. Darauf hört doch kein Antisemit. Die hören nur auf den eigenen Haß und den eigenen Neid, auf die schändlichen Instinkte. Alles andere ist ihnen gleich." ( Nobelpreisträger Theodor Mommsen 1894)
  • Antworten » | Direktlink »
#7 MaggoAnonym
  • 08.07.2013, 20:04h
  • Antwort auf #2 von sveni mausi

  • Tja, herzlich Willkommen in der wunderschönen Stadt Neumünster! :D
    Ich glaube ja sowieso, dass das hier in unserer Stadt mit dem CSD ein totaler Reinfall wird...
    10 Demonstranten und ein Haufen wenig gebildeter Jugendlicher, die mit Glück nur laut gröhlen...
  • Antworten » | Direktlink »
#8 TheDadProfil
  • 08.07.2013, 20:32hHannover
  • Antwort auf #5 von Aus Bad Homburg
  • "" Leute wie Dr. Murmann sind unsere Alliierten, deren Bedeutung für uns alle in kommenden Jahren nur größer wird - weil sie eben Mitglieder der CDU sind""..

    Wer solche Leute als Alliierte hat, braucht keine Feinde !

    Das gleiche gilt für die Community so lange Zweifler wie Du an der Gleichstellung mitwirken..
  • Antworten » | Direktlink »
#9 HeinieAnonym
  • 08.07.2013, 20:41h
  • Ein "CSD" in einem Kaff wie Neumünster kann doch nur ein peinlicher Reinfall werden.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 turbo_gandhi
  • 08.07.2013, 21:17h
  • Was für ein widersprüchlicher Biedermann.
    Er findet die Arbeit unterstützenswert ... aber er kann sich damit nicht identifizieren, und gleiche Rechte für alle ist für ihn offenbar problematisch.
    Da hätte ich mich doch an seiner Stelle garnicht so weit vor gewagt.

    Oder macht er hier einen auf Mitleid mit den verirrten Seelen? Ich glaube darauf sollten Homosexuelle grundsätzlich verzichten. Denn wo Mitleid ist, gibt es keine Gleichheit, sondern ein Oben und ein Unten.

    Die Ehe zwischen Mann und Frau ist gesetzlich schützenswert. Deshalb will man sie nicht für Schwule öffnen, weil wir in einer nicht schützenswerten Position bleiben sollen.
    So habe ich das verstanden.
    Als Kanonenfutter für Wahlkämpfe sind wir gut. Als gleichberechtigte Individuen nicht.

    Vielen Dank nach ganz oben, *Stinkefinger*
    Und ihre heuchlerischen Gottesdienste können sie sich irgendwo hin schieben. Das wäre das Tüpfelchen auf dem i . Erst Diskriminierung vom Schirmherrn, dann noch von der Kirche, und am Ende schämt man sich, überhaupt da hin gegangen zu sein.
    Nee, oder?

    Den CSD-Schirmherrn kann man wohl auf die Schnelle nicht mehr loswerden. Aber ich würde das Motto des CSD um einen Satz erweitern:
    N E I N zur Heuchelei.
  • Antworten » | Direktlink »