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Peter M. wird voraussichtlich den Rest seines Lebens in einem Gefängnis in North Carolina verbringen

Er hatte einen vierjährigen Jungen erschossen, weil er das Kind für schwul gehalten hatte. Für diesen und einen weiteren Mord muss ein Mann in den USA nun lebenslang hinter Gitter.

Der 28-jährige Peter M. ist am Freitag von einem Gericht in Durham (North Carolina) zu zwei Mal lebenslänglich ohne Möglichkeit auf eine vorzeitige Entlassung verurteilt worden. Der Anführer der polygamen Sekte "Black Hebrews" hatte zugegeben, einen vierjährigen Jungen und eine 28 Jahre alte Frau erschossen zu haben. Durch sein Geständnis konnte M. die Todesstrafe vermeiden.

M. gab an, er habe das Kind im Oktober 2010 getötet, weil er es für schwul hielt. Er glaubte, dass der Vater des Kindes homosexuell gewesen sei, weil dieser kurz zuvor seine Frau verlassen hatte. Außerdem habe er gesehen, wie der Vierjährige einem gleichaltrigen Jungen einen Klaps auf den Hintern gegeben hatte.

Die Frau ist von M. ermordet worden, weil sie die Sekte verlassen wollte. Beide Opfer wurden durch Kopfschuss hingerichtet.

Drei weitere Sektenmitglieder wurden wegen Beihilfe zum Mord verurteilt. Sie erhielten Haftstrafen zwischen zwölf und 30 Jahren. Eine der Verurteilten war die Mutter des Vierjährigen, die die Hinrichtung beobachtet haben soll. Sie erhielt bis zu 19 Jahre Haft.

M.s rassistische Sekte basierte auf der Bibel. Die Mitglieder waren davon überzeugt, dass M. ein direkter Nachfahre eines israelitischen Stammes sei und bei einem nahenden Krieg der Rassen als Sieger hervorgehen werde.

Verteidigung: Angeklagter hat bipolare Störung

Die Verteidiger argumentierten, dass M. für seine Taten nicht verantwortlich sei. Er habe eine bipolare Störung, die nicht behandelt worden sei, weil M. seine Krankenversicherung verloren hatte.

In den USA gibt es immer wieder Berichte von Übergriffen auf Kinder, die für homosexuell gehalten werden. So tötete 2010 ein damals 20-jähriger Mann aus dem Bundesstaat New York einen 17 Monate alten Jungen, weil dieser sich zu sehr wie ein Mädchen verhalten habe (queer.de berichtete). Der Mann wurde vergangenes Jahr zu einer Haftstrafe von 16 Jahren bis lebenslänglich verurteilt. (dk)



#1 GurkenhobelAnonym
  • 08.07.2013, 13:20h
  • Unfassbar! Wie kann man einen 4-jährigen umbringen?! Mir fehlen die Worte.

    Ich bin gegen die Todesstrafe, deswegen: lebenslang ohne Möglichkeit der Bewährung absolut das Beste. Möge er im Knast verrotten! Am Besten noch viele Jahre, die er über seine Taten nachdenken kann!
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#2 Foxie
  • 08.07.2013, 13:25h

  • Ich bin entsetzt über diese Untaten!
    Da fehlen mir die Worte!
    Dass solche religiös-fanatischen Ungeheuer Anhänger finden, die ihnen bedingungslos ergeben sind, möglicherweise das "Werk" ihres Meisters" weiterführen wollen, ist genauso schlimm!
    Hoffentlich wurde auch der Rest des Vereins dingfest gemacht!
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#3 Sabelmann
  • 08.07.2013, 14:37h
  • Strafe ok!Aber bei solchen Taten kann man aber schon mal auf andere Gedanken kommen!
    Genauso schlimm finde ich aber dass es Idioten gibt die den Blödsinn dieser Kreatur auch glauben!
    Die Dummheit der Menschen feiert auch im 21.Jahrhundert fröhlichen Kirtag!
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#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 08.07.2013, 15:45h
  • Hervorragend, daß dieses subversive Element den Rest seines erbärmlichen Lebens hinter Gittern im eigenen Saft schmoren und weggesperrt wird!
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#5 FennekAnonym
  • 08.07.2013, 16:11h
  • Richtig so!

    Die Gesellschaft muss vor solchen Wahnsinnigen geschützt werden.

    Das macht leider die von diesem Fanatiker getöteten Menschen nicht wieder lebendig, aber es muss zumindest sichergestellt sein, dass sowas nicht nochmal passiert.
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#6 mx5972Profil
  • 08.07.2013, 18:40hKerpen
  • Also ich bin auch sprachlos!!!

    Und die ""Mutter"" hat zugesehen.... UNFASSBAR!!

    Die Verteidiger argumentierten, dass M. für seine Taten nicht verantwortlich sei. Er habe eine bipolare Störung..........

    Er wird bestimmt auch noch eine schlimme Kindheit gehabt haben...

    Traurig, so etwas in der heutigen Zeit lesen zu müssen!!!
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#7 turbo_gandhi
  • 08.07.2013, 20:11h
  • Ich bin platt - man erschießt einen Vierjährigen weil man ihn für schwul hält? Was für eine anmaßende Selbstjustiz.

    Der Anführer der polygamen Sekte "Black Hebrews" ... lese ich hier. Also, jemand der selber polygam ist und sich für moralisch überlegen hält, nimmt sich das Recht ein Kind zu töten. Und die Kindesmutter war dabei und hat nichtmal versucht es zu verhindern.

    Wegen mir können beide hinter Gittern 120 Jahre alt werden. Im Knast leben viele Menschen, die eine Abneigung gegen Kindesmörder haben, die werden sich kümmern bis die Herrschaften um eine Einzelzelle betteln.

    Wenn ich schon lese, die Sekte basierte auf der Bibel, dann wird mir flau.
    Wie oft habe ich hier in den letzten Tagen von religiösen Fanatikern gelesen, die sich gegen Schwule aussprechen. Den einen sind sie eine Exkommunizierung wert, den andern lebenslänglicher Knast, vielen auch sind sie die Todesstrafe wert. Und auffallend oft im Zusammenhang mit Bibel & Kirche.
    In was für einer Welt leben die denn? Kindermord aus Liebe zur Bibel ? *kotz*

    Und hinterher argumentieren sie mit einer psychischen Störung, na klar. Schwere Jugend, schlechte Eltern, psychisch labil und man hat einen Freibrief um seine Aggressionen hemmungslos auszuleben.
    Ich kann auch oft die Strafverteidiger nicht verstehen, die ihre Mandanten nach einem Mord als unschuldig darstellen. Das ist doch unverantwortlich.

    Das muss sich bei mir erstmal setzen, so ein Thema macht mich agressiv.
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#8 TheDadProfil
  • 08.07.2013, 20:27hHannover
  • Eine Bipolare Störung ist vereinfacht gesagt eine Psychose, eine Erkrankung aus dem manisch-depressiven Formenkreis die Häufig damit einhergeht das die Leute sich oder bedroht verfolgt fühlen..

    Verstärkt werden die Symptome häufig durch Alkoholkonsum oder Drogenkonsum..

    Mann geht davon aus das sowohl wenigstens 90 % aller Amokläufer die erweiterten Suizid begehen als auch Serien-und Massenmörder unter Bipolaren Störungen leiden..

    Gleichzeitig sind etwa nur 30 % aller Menschen die unter einer bipolaren Störung leiden korrekt diagnostiziert..

    Es sind also noch genügend Leute unter uns die als tickende Zeitbomben kurz davor stehen solche Taten zu begehen..

    Was ich an der Sache nicht verstehe :
    Wieso hat die Mutter nur 19 Jahre gekriegt ?

    Die hat die gleiche Strafe verdient wie der Mörder..
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#9 FriderikeAnonym
#10 Roman BolligerAnonym
  • 08.07.2013, 21:17h
  • Glaube versetzt angeblich Berge.

    Vor allem produziert Glaube seit Jahrtausenden Todesopfer noch und noch. Dieser Bibeltreue hat wieder einmal gezeigt, wozu Gläubige fähig sind im Namen der Religion.
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