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Der 22-Jährige will nun vorerst eine Karriere als Pornodarsteller beginnen (Bild: Cocky Boys)

Weil er nebenbei beim Label Cocky Boys unter Vertrag steht, musste ein 22-jähriger Däne seine Ausbildung beim Royal Winnipeg Ballet aufgeben.

Die bekannte kanadische Royal Winnipeg Ballet School soll einen 22-jährigen Dänen von der Schule geworfen haben, nachdem sein Nebenverdienst für das Pornolabel Cocky Boys bekannt wurde. Jeppe Hansen war dort in meheren Clips als Jett Black beim Geschlechtsverkehr mit anderen Männern zu sehen.

Hansen hatte die Schule seit September letzten Jahres durch ein Stipendiat besuchen können, nach Studienaufenthalten in Montreal, New York und Kopenhagen. Nun wirft er der Schulleitung vor, ihm zur Unterschrift unter ein freiwilliges Ausscheiden genötigt zu haben.

"Zu meiner Identität gehört es, ein Ballett-Tänzer zu sein", sagte Hansen nun dem kanadischen TV-Sender CBC. "Für mich war es eine große Chance, hierhin zu kommen." Nach dem Rausschmiss im März zog er im April nach New York, um eine professionelle Porno-Karriere zu beginnen.

Youtube | Selbst bei Euronews wurde Hansen zum europaweiten Thema

Hansens Körper scheint für beide Karrieren geeignet

Die Schule äußerte sich nicht spezifisch zu dem Vorwurf. In den Richtlinien heißt es, dass Schüler ohne Erlaubnis des Direktors nicht außerhalb der Schule "perfomen" dürfen. Hansen sagt, auch seine Pornoauftritte seien Kunst und sollten künstlerisch, nicht moralisch bewertet werden. Er wünsche sich, später wieder zum Ballett zurückzukehren.

Hansen startete seine Tanzkarriere in Kopenhagen, wo er im Tivoli und beim königlichen Ballett auftrat – dort traf er auch mehrfach auf die dänische Königin Margrethe II. Auch auf deren Schloss perfomte er in Anwesenheit der Königin. "Für sie würde ich gerne wider auftreten", so Hansen, der auch in New York, Montreal und Paris auf der Tanzbühne stand.

Das amerikanische Label Cocky Boys mit Sitz in New York hatte sich in den letzten Jahren einen internationalen Ruf für anspruchsvolle Pornoproduktionen erarbeitet, die auf einen Plot und eine gehobene wie lustvolle Optik setzen. (cw)



#1 GerhardAnonym
#2 mx5972Profil
  • 09.07.2013, 21:36hKerpen
  • Mhhh sabber sabber

    Schade, das Ballet verliert einen guten Mann!!!

    Aber er könnte ja in seinen guten Videos mal einen heißen Tanz hinlegen :-)
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#3 Sabelmann
#4 AndreAnonym
  • 09.07.2013, 21:47h
  • Antwort auf #2 von mx5972
  • Das ist keine schlechte Idee. Man kann nun wirklich nicht sagen, dass Cockyboys keinen Wert auf Kunst und Ästhetik legt.
    Ich hab ein paar Sachen gesehen und schon die Bilder sind von hohem Wert, die haben Fotografen, Regisseure und Kameraleute die sehr professionell sind. Mit Schmuddel hat das garnichts zu tun.
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#5 JohnAnonym
#6 Leo GAnonym
#7 FoXXXynessEhemaliges Profil
#8 stephan
  • 10.07.2013, 00:37h
  • Was für eine prüde Welt!

    Hätte er nebenbei ein bisschen Geld mit Waffenhandel verdient, wäre das bestimmt nicht so weit gekommen!
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#9 m123Anonym
  • 10.07.2013, 02:12h
  • Ich persönlich würde mich nie beim Sex filmen lassen wollen, aber ich finde es auch nicht schlimm, wenn jemand Pornodarsteller ist und auch noch einen anderen Beruf ausübt. Porno kann ja auch Vorbild sein wenn dort ständig Kondome verwendet würden. Ich kann nicht verstehen warum jemand aus seinem bisherigen Beruf rausgeworfen wird nur weil er nebenher in Pornos mitgespielt hat.

    Meine Meinung ist, dass es nur darauf ankommen sollte wie gut man einen Job macht. Etwas anderes ist es, wenn man Straftaten begangen hat, aber Pornos drehen ist ja keine Straftat. Aber offenbar sitzt in den Köpfen der Menschen immer noch sowas Mittelalterliches. Sowas wie "Pornos = schlimm" und "schwule Pornos = tausendmal schlimmer und moralisch genauso abzuwerten wie eine Straftat". Gleichzeitig gucken sich aber die meisten Menschen Pornos an, und nicht wenige homophobe Menschen gucken sich auch schwule Pornos an. Die Welt ist leider immer noch sehr doppelmoralisch und verrückt.
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#10 FelixAnonym
  • 10.07.2013, 10:02h
  • Was soll denn diese hanebüchene Erklärung der Schule? Das Verbot "außerhalb der Schule zu performen" bezieht sich wohl eher darauf, dass man nicht, während man dort noch Schüler ist, an professionellen Ballettaufführungen teilnimmt.

    Denen passt einfach nicht, dass einer ihrer Schüler in schwulen Pornos war. Irgendwie muss er ja auch Geld verdienen. Wäre es besser gewesen, er hätte als Stricher angeschafft, weil er dann nicht "performt" hätte? Dann hätten sie wohl eine andere hanebüchene Erklärung erfunden.

    Besonders tragisch, dass er jetzt wohl seinen Traum, Ballett-Tänzer zu werden, begraben muss und jetzt in New York als Pornodarsteller anfangen muss.
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