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Unsere beiden Lieblings-Pop-Bitches legen eine echte "Vö-Schlacht" hin. Neue DVDs, Alben und Singles sollen auch schwule Fans ködern.

Von Jan Gebauer

Es gibt wahrscheinlich wenige Schwulen-Kneipe, in denen am Wochenende Britney Spears nicht einmal "Oops! ... I Did It Again" vom Band trällert oder Christina Aguilera zum millionsten Mal mit "Lady Marmelade" durchgenudelt wird. Natürlich rotieren auch immer wieder die neuesten Singles in den CD-Playern: Christina steuerte unlängst "Car Wash" (ein Cover des Rose-Royce-Hits von 1977) zum Soundtrack des Zeichentrickfilms "Große Haie – Kleine Fische" bei, während Britney ihr Vorrecht mit "My Prerogative" einklagt. Miss Aguilera landete letzte Woche auf Anhieb auf Platz sechs der deutschen Charts – ihre größte Konkurrentin muss sich wohl noch bis nächste Woche bis zum Chart-Entry gedulden. Eine Atempause gönnen sich die Rivalinnen aber nicht und veröffentlichen diese Woche ein musikalisches Kleeblatt aus zwei DVDs und einem Album. Britneys "Greatest Hits" stellen wir im CD-Special vor, während wir hier die DVDs der beiden Ladys genauer unter die Lupe nehmen:

Britney Spears – "Greatest Hits: My Prerogative"

DVDs gibt es schon einige von Britney Spears, vom Konzert in Las Vegas, bis hin zu Video-Sammlungen ihrer Alben "Britney" oder "In The Zone". Die neueste DVD enthält aber erstmals alle nur vorstellbaren Hits und dazugehörigen Videos der 22-jährigen Pop-Ikone auf einer Disc. Neben brandaktuellen Stücken wie "Toxic" oder "Everytime", darf man Britney mit ihren frühen Superhits wie "Baby One More Time", "Lucky" oder "Born To Make You Happy" bewundern (oder je nach Geschmack auch bemitleiden). Die Veränderung vom zugeknüpften Teenie-Pop-Gör ("Lucky") zum Sex-Vamp, der sich feucht zwischen heißen Männerkörpern räkelt ("I'm a Slave 4 U"), lohnt alleine das Einschalten. Immerhin ist ihr diese Verwandlung in nur fünf Jahren gelungen. Andere Sängerinnen brauchen dafür ihre halbe Karriere (siehe Janet Jackson). Frau Spears will die DVD wohl als Art "Abschiedsgeschenk" verstanden wissen, denn kürzlich kündigte sie an, das Musik-Geschäft auf unbestimmte Zeit zu verlassen (queer.de berichtete). Insgesamt gibt es an der DVD für Fans nichts zu meckern, denn immerhin gibt es zu zehn Liedern noch interessantes Bonus-Material.

Christina Aguilera – "Stripped – Live In The U. K."

Bis Christina Aguilera ihre "Greatest Hits" veröffentlicht, könnte noch etwas Zeit vergehen, denn bisher sind erst zwei reguläre Studio-Alben erschienen. Bei dieser Rechnung lässt man das Weihnachtsalbum, das spanischsprachige Album "Mi reflejo" und die unautorisierte Frühwerk-Sammlung "Just Be Free" außen vor, da diese "nur" als Nebenprojekte liefen. "Stripped - Live In The UK" ist die zweite Live-DVD von Christina Aguilera und dokumentiert ihre ausverkauften Shows in der Londoner Wembley-Arena während ihrer ersten Europa-Tournee. Alle großen Hits sind enthalten, zusätzlich gibt es vielseitiges Bonus-Material mit Hintergründen zur "Stripped"-Tour, Interviews und Backstage-Aufnahmen. Stimmlich ist Christina ihrer Konkurrentin bei Weitem überlegen, was besonders bei den eindringlichen Balladen "Beautiful", "The Voice Within" und Etta James' "At Last" deutlich wird. Nur schade, dass sie ihren besten Song - "Reflection" aus dem Disney-Zeichentrickfilm "Mulan" - nicht zum Besten gibt. Ansonsten erlebt man einen spannenden Konzert-Abend mit einer Sängerin, die ebenso wie Britney Spears nicht mit ihren Reizen geizt.

10. November 2004



Abtanzen mit Britney Spears

Die neue Single "Work Bitch" setzt wieder voll auf Dance- und Electro-Pop. In diesem Stil soll auch das neue Album "Britney Jean" sein.
#1 gerdAnonym
  • 11.11.2004, 16:58h
  • Seitdem die Britney im Wahlkampf massiv Bush unterstützt hat, kann man zwar weiter Ihre Musik gut finde, aber ansonsten ist sie bei homosexuellen Menschen "Out".

    Auf Szenepartys legen bereits mehrere Djs, die ich kenne, Britney nicht mehr auf. Es gibt auch genügend andere Musiker...
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