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  • 14.07.2013           170      Teilen:   |
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Spende an vier Bundestagsabgeordnete

Bruno Gmünder: Warmer Bruder im Kalten Krieg?

Micha Schulze schreibt an den Berliner Verlagsgründer, der zusammen mit Tino Henn und David Berger 20.000 Euro an schwule Politiker von CDU, FDP, SPD und Grüne spendet – die Linke bei seinem "Dankeschön" aber auslässt.

Lieber Bruno Gmünder!

Als Du mich zu Deiner neuen Facebook-Gruppe "Deine Stimme für gleiche Rechte!" eingeladen hast, hatte ich mich erst sehr gewundert: Macht jetzt ausgerechnet der bürgerlichste aller Homo-Verleger und Duzfreund von Peter Altmaier Werbung für Rot-Grün? Jeder weiß schließlich: Zu einer Öffnung der Ehe wird es in der kommenden Legislaturperiode nur dann kommen, wenn die schwarz-gelbe Regierungskoalition ihre Mehrheit verliert.

Doch nein, bei Deiner jüngsten PR-Aktion geht es eher um schwules Geklüngel: Zusammen mit Deinem Nachfolger in der Verlagsleitung Tino Henn und "Männer"-Chefredakteur David Berger hast Du Dir vier homosexuelle Bundestagsabgeordnete herausgepickt und diesen jeweils 5.000 Euro gespendet.

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Verbündete gibt es auch in den Regierungsparteien

Hat im Wahlkampf die Spendierhosen an: Verlags-Gründer Bruno Gmünder - Quelle: Bruno Gmünder Verlag
Hat im Wahlkampf die Spendierhosen an: Verlags-Gründer Bruno Gmünder (Bild: Bruno Gmünder Verlag)

Bei Volker Beck (Grüne), Johannes Kahrs (SPD), Michael Kauch (FDP) und Stefan Kaufmann (CDU) willst Du Dich mit diesem durchaus stattlichen Sümmchen "für deren bisheriges Engagement im Hinblick auf die rechtliche Gleichstellung Homosexueller bedanken und ihren Bundestagswahlkampf unterstützen", heißt es in einer dazu an Freitag vom Verlag verschickten Pressemitteilung. Zugleich rufst Du zu Wahlkampfspenden für diese vier Politiker auf. "Sie stehen stellvertretend für eine größere Gruppe von Bundestagsabgeordneten aus allen Parteien, die sich in den letzten Jahren für LGBTI-Rechte stark gemacht haben."

Vom Grundgedanken her finde ich Deine Aktion durchaus richtig und unterstützenswert, zumal es bislang nicht wirklich nach einem Regierungswechsel ausschaut. Um in Deutschland mittelfristig gleiche Rechte für Lesben und Schwule durchzusetzen, müssen wir nicht nur die Parteien nach ihren Programmen bewerten, sondern auch einzelne Personen. Freunde (und Gegner) einer umfassenden Gleichstellung gibt es schließlich in allen politischen Lagern. Auch in den Regierungsparteien haben wir Verbündete, die es zu unterstützen gilt, wenngleich diese in der Union in der Minderheit und für mein Befinden viel, viel zu still sind.

Barbara Höll besitzt das falsche Parteibuch

Screenshot aus der Facebook-Gruppe: Für Beck, Kahrs, Kauch und Kaufmann schlägt Bruno Gmünder die Spendentrommel
Screenshot aus der Facebook-Gruppe: Für Beck, Kahrs, Kauch und Kaufmann schlägt Bruno Gmünder die Spendentrommel

Doch leider hat Deine großzügige Spendenkampagne einen entscheidenden Schönheitsfehler: Ausgerechnet Barbara Höll von der Linksfraktion ging beim Geldverteilen leer aus. Dabei setzt sich die Leipzigerin seit über zwanzig Jahren im Deutschen Bundestag für LGBT-Rechte und für Menschen mit HIV und Aids ein. Anders als etwa ihr CDU-Kollege Stefan Kaufmann hat sie zahlreiche Gesetzesentwürfe, Anfragen und Debatten zu wichtigen queeren Themen initiiert – und stets für gleiche Rechte und nicht etwa dagegen gestimmt.

Doch offensichtlich besitzt Barbara Höll das falsche Parteibuch – und das entlarvt Dein willkürliches Geldverschenken als Nebelkerze im politischen Streit um gleiche Rechte und als plumpe, nicht mal wirklich durchdachte PR für den Verlag. Ist da etwa der antikommunistische Reflex dreier westdeutscher Unternehmer, die mit der Mauer groß geworden sind, größer als ein wirklich parteiübergreifender und glaubwürdiger Einsatz für LGBT-Rechte? Oder ist für eine engagierte Hetera in Deiner gesponserten Homo-Männer-Kungelrunde kein Platz?

Dein Argument, dass Barbara Höll ja von der sächsischen Linken auf einen unsicheren Listenplatz gesetzt wurde, ist vorgeschoben. Gerade deshalb hätte sie doch in diesem Wahlkampf die besondere Unterstützung der Community verdient!

Wer den Wahlkampf von Barbara Höll finanziell unterstützen möchte, kann auf das folgende Spendenkonto überweisen: Linke Leipzig, Kontonummer 11 2550 4222, Stadtsparkasse Leipzig, BLZ 860 555 92, Betreff: Wahlkampf B. Höll. Die Spendenkonten der anderen Politiker finden sich auf der unten verlinkten Kampagnenseite.

Micha Schulze, Jahrgang 1967, ist Geschäftsführer von queer.de und seit 25 Jahren in schwul-lesbischen Medien zu Hause. Normalerweise schreibt er vor allem Konzepte, Angebote, Rechnungen und Mahnungen, in dieser Kolumne aber immer wieder auch Emails an Leute und Organisationen, über die er einfach nur den Kopf schütteln kann.
» Mehr Kolumnen: Message von Micha
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» Facebook-Gruppe "Deine Stimme für gleiche Rechte"
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Tags: bruno gmünder, stefan kaufmann, volker beck, michael kauch, johannes kahrs, barbara höll
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 Bundestagswahl 2013
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Reaktionen zu "Bruno Gmünder: Warmer Bruder im Kalten Krieg?"


 170 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
14.07.2013
10:27:55


(+14, 16 Votes)

Von Sebi


Natürlich ist es jedem selbst überlassen, was er mit seinem Geld macht und wem er Geld spendet.

Aber ich finde es auch sehr sonderbar, wenn Bruno Gmünder, Tino Henn und David Berger zwar einem Unionspolitiker, der im Zweifel dann doch eher dem Fraktionszwang als seinem Gewissen folgt und homophobe Beschlüsse abnickt, Geld zukommen lassen, während die Linke, wo nicht nur Einzelpersonen, sondern der Großteil der Partei für Gleichstellung kämpft, leer ausgeht.

Das ist ziemlich unglaubwürdig.


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#2
14.07.2013
10:31:47
Via Handy


(+13, 19 Votes)

Von lilakuh


Ich kenne den Gmünder persönlich und ich halte so rein gar nix von ihm, nach außen spuckt er immer große töne, seine Mitarbeiter werden nach der Optik ausgesucht und auch sehr schlecht bezahlt. Mich ärgert wahnsinnig dass bei der stopp kreuznet kampagne über 26.000 spendengelder gesammelt wurden die nun nicht genutzt werden um die Hintermänner ausfindig zu machen, zb, durch detekteien, anfragen diesbezüglich werden von Gmünder und Berger ignoriert.


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#3
14.07.2013
10:34:35


(+13, 15 Votes)

Von Raffael


Da kann ich nich nur anschließen:
wenn es jemand von der Union verdient hätte, dann höchstens Ronny Pohle, der aus der Union ausgetreten ist, weil auch nach Jahren des Kampfes für einen Wandel in der Union klar wurde, dass das vergebens ist und sich die Union nie ändern wird.

Stefan Kaufmann von der CDU hat nicht von seinem verfassungsmäßigen Recht Gebrauch gemacht, nur sich selbst und seinem Gewissen verantwortlich zu sein und anders als der Rest abzustimmen, sondern hat immer wieder brav die Parteilinie unterstützt. Vermutlich weil ihm klar war, dass er sonst in dieser Partei schnell weg vom Fenster ist.

Wir brauchen aber keine Politiker, die nur rumlabern, aber dann doch ihre Machtgeilheit über ihr Gewissen stellen. Sondern Leute, die sich wirklich für uns einsetzen; die nicht nur labern, sondern auch handeln und entsprechend abstimmen! Und die findet man eben neben den Grünen und einem Teil der SPD vor allem bei der Linkspartei, z.B. in Form von Barbara Höll.


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#4
14.07.2013
10:38:00


(+16, 18 Votes)

Von Hinnerk


"Vom Grundgedanken her finde ich Deine Aktion durchaus richtig und unterstützenswert, zumal es bislang nicht wirklich nach einem Regierungswechsel ausschaut. "

Und wenn Schwule jetzt sogar schon Union und FDP finanziell unterstützen, rückt der Regierungswechsel in immer weitere Ferne und wir bleiben auf unabsehbare Zeit Menschen 2. Klasse, die sich schon freuen müssen, wenn das Bundesverfassungsgericht von über 100 Diskriminierungen wieder mal nach Jahren eine einzelne Detailfrage zu unseren Gunsten entscheidet...

Wir wollen endlich volle Gleichstellung (inkl. Eheöffnung, Volladoption, Art. 3 GG). Das steht uns zu. Almosen und Verarschungen haben wir genug ertragen...


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#5
14.07.2013
10:40:44


(+16, 18 Votes)

Von Felix


Für mich ist die Sache ganz einfach:
wenn Bruno Gmünder meint, Union und FDP finanziell unterstützen zu müssen (was er ja von UNSEREM Geld macht, das er dank uns verdient hat), dann kann ich nichts mehr von Bruno Gmünder und nichts mehr in seinen Shops kaufen...

Ich will nicht, dass mein Geld indirekt über den Gmünder-Umweg bei Union und FDP landet.


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#6
14.07.2013
10:47:44


(+11, 15 Votes)

Von Robin
Antwort zu Kommentar #2 von lilakuh


"Mich ärgert wahnsinnig dass bei der stopp kreuznet kampagne über 26.000 spendengelder gesammelt wurden die nun nicht genutzt werden um die Hintermänner ausfindig zu machen"

Nein, das Geld braucht Herr Gmünder jetzt um Union und FDP zu unterstützen...

Schön dumm, wer dem vertraut hat und dachte, mit dem Geld würde er die Hintermänner von kreuz.net ausfindig machen.

Gerade David Berger ist jetzt auch extrem unglaubwürdig geworden, weil von seiner Sucher nach den Hintermännern von kreuz.net nichts übrig blieb.

Ich verlange nach wie vor, dass endlich die Hintermänner von kreuz.net ausfindig gemacht werden, namentlich genannt werden und strafrechtlich belangt werden! Nur weil kreuz.net jetzt weg ist, ist nicht plötzlich alles vergeben und vergessen...

Sollten Bruno Gmünder, Tino Henn und David Berger die dafür gemachten Spenden unterschlagen oder gar zur Förderung von Schwarz-Gelb missbrauchen, ist das schon fast Betrug!!

Wenn die schon die Spenden nicht für die Suche nach den Hintermännern von kreuz.net verwenden, erwarte ich, dass alle Spender ihr Geld mit Zinsen in voller Höhe zurück bekommen!! Die haben das nicht gespendet und teilweise vom Mund abgespart (im Gegensatz zu Gmünder und Co die genug Kohle haben), um es Union und FDP zukommen zu lassen.


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#7
14.07.2013
10:52:54


(+13, 17 Votes)

Von Enyyo


Da hilft halt nur das Feedback via Portemonnaie!

Bruno Gmünder ist wohl ein sehr guter Geschäftsmann, sonst wäre sein Verlag nicht in diesem Ausmass gewachsen - wie viele Verlage können sich eine so hohe Spende heute überhaupt leisten?

Dennoch waren mir die (wenn auch nur rudimentär) bekannten Praktiken des BG-Verlags schon lange suspekt: teure, z.T. sehr teure Bücher und der Eindruck - wie leider oft in der Szene - dass man die "solidarischen" Schwulen für gleiche oder schlechtere Leistung ruhig etwas abzocken kann, schliesslich ist man ja immerhin "gay".

Natürlich ist ein Verlag kein Sozialinstitut, dennoch haben diese Spenden an Schwarz-Gelb in diesem Fall ein sehr starkes "Geschmäckle" und sind keinesfalls dem Gaypride-Gedanken geschuldet!

Eigentor Herr Gmünder!
Und danke an Queer.de bzw. Micha Schulze für die kritische Darstellung.


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#8
14.07.2013
10:58:36


(+11, 17 Votes)

Von Enttäuschung
Antwort zu Kommentar #2 von lilakuh


Und genau das finde ich den größten Skandal:

wenn Bruno Gmünder, Tino Henn und David Berger meinen, ihr Privatvermögen CDU und FDP zu schenken, damit die weiterhin homophobe Politik machen können (ja, auch die beschenkten sind keine Parteirevolutionäre, sondern folgen dem Fraktionszwang oder bleiben feige der Abstimmung fern) ist das deren Ding.

Aber zuerst Spenden für die Suche der Strippenzieher von kreuz.net (die ja in höchsten Ebenen vermutet werden) zu sammeln und dann nach dem Abschalten von kreuz.net nichts mehr zu tun und irgendwann später dann eine ziemlich ähnliche Summe an Politiker von Union und FDP zu spenden, die bei Abstimmungen dem Fraktionszwang folgen oder feige der Abstimmung fern bleiben, ist eine Dreckigkeit!!

Ich lebe von sehr wenig Geld (übrigens auch dank Union und FDP) und habe für den Kampf gegen homophobe Hetze etwas gespendet, was nicht viel war, was mir aber wirklich weh getan hat. Denn ich habe nicht die Kohle von Herrn Gmünder, Herrn Henn und Herrn Berger. Und relativ zu denen habe ich sicher mehr gespendet als die bei ihren Einkommen.

Wenn es bei dieser dubiosen Aktion bleibt, hoffe ich, dass der Gmünder Verlag (Männer, Spartacus-Guide, etc.), die Brunos-Shops und alle weiteren Aktionen des verlogenen Trios Bruno Gmünder, Tino Henn und David Berger von uns allen boykottiert werden!!


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#9
14.07.2013
10:58:51


(-14, 20 Votes)

Von GibMichRot


Stimmt, völlig unglaubwürdig.

Muss ich demnächst auch Malteser und Johaniter bedenken, wenn ich mich erdreiste, dem Roten Kreuz 20 Euro zu spenden?

Bei der vielen Werbung hier, habt ihr doch bestimmt auch 5000 Euro für Frau Höll übrig! Habt ihr die schon überwiesen? Ach nein, das sollen gefälligst andere tun!

Wenn ihr euren eigenen Spendenaufruf für EUER Projekt starten wollt, geht das auch ohne andere zu verunglimpfen bzw. das Engagement anderer kleinzureden.


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#10
14.07.2013
11:00:00


(+9, 15 Votes)

Von goddamn liberal
Antwort zu Kommentar #1 von Sebi


"Das ist ziemlich unglaubwürdig."

Nö. Das ist vor allem unprofessionell.

Auf andere Weise unprofessionell wie die französischen Aktivisten, die verkennen, dass sie in einem strukturkonservativen Land leben, das man pfleglich behandeln und das man durch progressive Allianzen befrieden muss.

Der größtbürgerliche Unternehmer Berge, dem die Ehe ulkigerweise zu bürgerlich ist und der Leihmütter mit Fabrikarbeitern vergleicht, ist da der falsche Repräsentant.

Das Problem, das Micha Schulze klar benennt, ist ein anderes. Eine sehr deutsche Sehnsucht nach einer falschen Bürgerlichkeit ohne Bürgerrechte und eine Furcht vor roten Gespenstern, die der Zeitgeistfurcht der klerikalen Reaktion in nichts nachsteht.

Die ermüdenden Diskussionen mit der Union zeigen doch: Die sind nicht homophob aus Uninformiertheit oder weil sie Christen sind (siehe EKD-Papier), sondern weil sie sehr gerne homophob sind und einen Untermenschen unter sich brauchen, den man bei Bedarf den Tritten des Pöbels preisgeben kann.

Als Ventil für soziale Probleme. Nach dem Vorbild der UMP und des FN in Frankreich.


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