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Einzelkommentar zu:
Bruno Gmünder: Warmer Bruder im Kalten Krieg?


#10 goddamn liberalAnonym
  • 14.07.2013, 11:00h
  • Antwort auf #1 von Sebi
  • "Das ist ziemlich unglaubwürdig."

    Nö. Das ist vor allem unprofessionell.

    Auf andere Weise unprofessionell wie die französischen Aktivisten, die verkennen, dass sie in einem strukturkonservativen Land leben, das man pfleglich behandeln und das man durch progressive Allianzen befrieden muss.

    Der größtbürgerliche Unternehmer Berge, dem die Ehe ulkigerweise zu bürgerlich ist und der Leihmütter mit Fabrikarbeitern vergleicht, ist da der falsche Repräsentant.

    Das Problem, das Micha Schulze klar benennt, ist ein anderes. Eine sehr deutsche Sehnsucht nach einer falschen Bürgerlichkeit ohne Bürgerrechte und eine Furcht vor roten Gespenstern, die der Zeitgeistfurcht der klerikalen Reaktion in nichts nachsteht.

    Die ermüdenden Diskussionen mit der Union zeigen doch: Die sind nicht homophob aus Uninformiertheit oder weil sie Christen sind (siehe EKD-Papier), sondern weil sie sehr gerne homophob sind und einen Untermenschen unter sich brauchen, den man bei Bedarf den Tritten des Pöbels preisgeben kann.

    Als Ventil für soziale Probleme. Nach dem Vorbild der UMP und des FN in Frankreich.
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