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Homosexuelle gefährden nicht automoatisch das Kindeswohl - die Studie widerspricht damit der Linie von CDU/CSU (Bild: Caitlin Childs / flickr / by-sa 2.0)

Für das Wohlergehen eines Adoptivkindes ist es egal, ob ein Elternpaar homo- oder heterosexuell ist – viel wichtiger ist, wie gut die Eltern harmonieren, so das Ergebnis einer amerikanischen Studie.

Gleichgeschlechtliche Adoptiveltern sind genauso gut geeignet, ein Kind großzuziehen wie traditionelle Eltern. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Psychologinnen Rachel Farr von der University of Massachusetts und Charlotte Patterson von der University of Virgina, die im Fachmagazin "Child Development" veröffentlicht wurde.

Die Forscherinnen hatten 104 Adoptivfamilien untersucht. 25 von ihnen wurden von lesbische Eltern angeführt, 29 von schwulen Eltern und 50 von heterosexuellen Paaren. Die Adoptivkinder lebten seit ihren ersten Lebenswochen bei allen Adoptiveltern und sind jetzt zirka drei Jahre alt. Die Erwachsenen wurden unter anderem nach ihrer Arbeitsteilung befragt, außerdem wurden Videoaufnahmen von der Interaktion von Kind und Eltern ausgewertet.

Das Ergebnis: Homosexuelle Eltern haben Aufgaben meist gleichermaßen untereinander aufgeteilt, während bei heterosexuellen Eltern das traditionelle Familienbild vorherrschte, die Frau also die meisten Aufgaben übernommen hat. Für die Entwicklung der Kinder habe die Art der Aufgabenteilung jedoch keinerlei Auswirkungen, erklärten die Wissenschaftlerinnen: "Statt dessen gab es die wenigsten Verhaltensauffälligkeiten wie aggressives Verhalten bei Kindern, bei denen die Beziehungen der Eltern harmonisch verliefen", erklärte Studienleiterin Rachel Farr. Welches Elternteil welche Aufgaben übernehme, sei also egal, solange die Erwachsenen diese im Konsens erfüllten.

Studien der letzten Jahre bestätigt


Studienleiterin Rachel Farr: Für das Kind macht es keinen Unterschied, ob die Adoptiveltern schwul, lesbisch oder hetero sind (Bild: UMass Amherst)

Bereits in mehreren Studien haben Forscher keine Unterschiede zwischen homo- und heterosexuellen Adoptiveltern beweisen können. So kam eine Untersuchung des Bundesjustizministeriums 2009 zu dem Ergebnis, dass Regenbogenfamilien nicht schlechter für das Kindeswohl sind als andere (queer.de berichtete).

Daher setzen sich inzwischen alle im Bundestag vertretenen Fraktionen mit Ausnahme der Union für eine Gleichstellung im Adoptionsrecht aus. CDU/CSU argumentieren dagegen weiterhin, dass Schwule und Lesben das Kindeswohl gefährdeten. Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier sagte erst im vergangenen Monat, dass er bei der Frage des Adoptionsrechts "ein gewisses Unbehagen" fühle (queer.de berichtete). (dk)



#1 anomeAnonym
  • 15.07.2013, 14:59h
  • Dieses Ergebnis war zu erwarten. Und durch das Recht auf Zweitadoption und Ehegattensplitting steht einer Familiengründung von Schwulen und Lesben auch nichts mehr im Weg.
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 15.07.2013, 15:17h
  • Diese Studie sollte man der Bundesregierung, und zwar hauptsächlich unserer Bundesmutti sowie dat Bayernhorsti und der Bundesköhlerin vorlegen! An Regenbogenfamilien geht kein Weg mehr vorbei!
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#3 TimonAnonym
  • 15.07.2013, 15:22h

  • Alle seriösen Studien kommen immer zu diesem Ergebnis. Dennoch behaupten die ganzen Homohasser weiterhin stur das Gegenteil.

    Und dann sind sie auch noch so verlogen und behaupten es ginge nicht um Homohass, sondern nur ums Kindeswohl. Dabei schaden sie in Wirklichkeit Kindern.

    Die Homohasser instrumentalisieren Kinder um ihren Hass zu verbreiten.
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#4 TheDad
#5 daVinci6667
#6 SebiAnonym
  • 15.07.2013, 16:58h
  • Antwort auf #2 von FoXXXyness
  • Ist sinnlos, solche Studien unserer schwarz-gelben Katastrophenregierung vorzulegen. Die ignorieren das ganz einfach, weil die niemals Fakten akzeptieren werden, die gegen deren hasserfülltes Weltbild sprechen.
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#7 SmileyEhemaliges Profil
  • 15.07.2013, 16:59h
  • Es geht den Rückwärtsorientierten im Lande nicht ums Kindeswohl. Es geht denen darum ein religiös verbrämtes reichlich antiquiertes Familienverständnis aufrechtzuerhalten, rechtlich durchzusetzen und staatlich zu subventionieren. Sie können nicht mehr in die Gesetze hineinschreiben daß die Frau dem Manne untertan zu sein hat und daß der "Haushaltsvorstand" die unbeschränkte soziale und wirtschaftliche Kontrolle ausübt über "die Seinen", mithin einen Besitzanspruch gegen Frau und Kinder geltend machen kann.

    Aber sie wehren sich weiterhin dagegen daß der Begriff Familie rational und zum Wohle der beteiligten Menschen definiert wird, weil es das Gegenteil ihres christlichen Menschenbildes ist. Weil es eine rechtlich bindende Vereinbarung zwischen freien selbständigen Partnern wäre anstelle eines spirituellen Gnadenaktes oder eines göttlichen Auftrags, bei denen der Mensch immer nur der unmündige Empfänger sein darf.

    Ginge es ums Kindeswohl so würde steuerliche Besserstellung und staatliche Subventionierung einer Ehe (oder ELP) an das Vorhandensein von Kindern in der Beziehung geknüpft, nicht an das verehelicht sein an sich.
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#8 FoXXXynessEhemaliges Profil
#9 DorothyAnonym
#10 TheDad