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  • 16.07.2013           21      Teilen:   |

Der "Spiegel" und die Kompassnadel – eine verpasste Gelegenheit

Artikelbild

Die Redaktion distanziert sich nur halbherzig von der früheren Hetze gegen HIV-Positive. Wird die Zukunft besser?

Von Norbert Blech

Rund eine Woche ist es jetzt her, dass die Redaktionen von "Spiegel" und Spiegel Online mit der Kompassnadel des Schwulen Netzwerks NRW geehrt wurden (queer.de berichtete). In der neuesten Ausgabe lobt sich nun das Magazin, man habe "eine Auszeichnung für die Förderung der Akzeptanz von Homosexuellen" bekommen.

Die Berichte zeichneten "ein ausgewogenes und realistisches Bild von schwulem Leben in Deutschland und vor allem auch in den Ländern, in denen Homosexuelle unterdrückt, verfolgt und ermordet werden", wird aus der Nominierung zitiert. Erst dann heißt es im Heft: "Die Nominierung hatte Proteste hevorgerufen; Kritiker verwiesen auf die von ihnen als tendenziös empfundene Aids-Berichterstattung des 'Spiegel' in den achtziger Jahren."

Kann es das schon gewesen sein? Darf es das schon gewesen sein? Der Aktivist Marcel Dams hatte in seiner engagierten Laudatio bei der Preisvergabe eine Entschuldigung gefordert, "nicht nur hier und heute, sondern am besten auch am Ort des Geschehens – im Blatt". Dort bekam der Aids-Aktivist jetzt lediglich einen distanzierenden Hinweis auf Empfindungen. "Ich bin sehr enttäuscht", sagt Dams.

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Diffamierung und Ausgrenzung

Bei der Preisverleihung (v.l.n.r.): Laudator Marcel Dams, Moderator Sister George und Markus Verbeet, der den Preis für die "Spiegel"-Redaktionen entgegen nam - Quelle: Christian Scheuß
Bei der Preisverleihung (v.l.n.r.): Laudator Marcel Dams, Moderator Sister George und Markus Verbeet, der den Preis für die "Spiegel"-Redaktionen entgegen nam (Bild: Christian Scheuß)

Dabei war die Berichterstattung nicht tendenziös, sie war schlicht menschenverachtend. Stefan Niggemeier hat in seinem Blog eine längere Beweisführung angetreten, für Marcel Dams reichte ein Satz aus dem Magazin aus den frühen Achtzigern: "Ist eine moderne Seuche in Sicht oder werden nur Homosexuelle dran glauben müssen?"

"Wenn ich die alten Artikel lese, dann macht das was mit mir", so Dams, der damals noch nicht geboren war. "Es lässt mich verstehen, warum es für einige unerträglich ist, dass ein Magazin ausgezeichnet wird, das damals mit für Diffamierung und Ausgrenzung verantwortlich war." Der "Spiegel" brachte viele dieser Sätze, und sie hatten ihre Wirkung in einem gesellschaftlich wie politisch verheerenden Klima für Schwule und HIV-Positive.

Den Preis entgegen nahm Markus Verbeet, Leiter des Inlands-Ressort des "Spiegel". Er sagte: "Ich kann nur ahnen, was für Verletzungen wir hervorgerufen haben. Ohne es zu wollen, ohne jede Absicht. Aber wir haben diese Verletzungen hervorgerufen. Und ich will Ihnen sagen: Das bedauere ich zutiefst."

Verbeet hat diese Variante einer Entschuldigung in einem Eintrag im "Spiegel Blog" wiederholt, verbunden mit dem Hinweis: "Dafür gab es Applaus". Also Schwamm drüber? Anstatt sich selbst mit "Spiegel"-Artikeln auseinanderzusetzen, verlinkte er die Stellungnahmen anderer und verwies auf eventuell mal zu sehende Mitschnitte der Reden von der Presseverleihung auf Youtube. Und er relativierte letztlich viel durch den Verweis auf die heutige Berichterstattung (wenn man so will, hat die Preisvergabe da eine gute Vorlage gegeben).

In seiner Rede hatte Verbeet noch erwähnt, er habe sich von der Dokumentationsabteilung alle Aids-Artikel aus der fraglichen Zeit geben lassen. Warum also folgt keine kritische Aufarbeitung, die man doch sonst allzugerne von anderen fordert? Zwar gilt für Verbeet wie für die meisten seiner Kollegen: Für diese Artikel war eine vorherige Generation verantwortlich. Aber das Abspeisen mit einem Satz zur "tendenziös empfundenen Aids-Berichterstattung" überrascht daher umso mehr. Wie ernst nimmt man die Kritik wirklich?

Um fair zu sein, der vollständige Satz von Verbeet lautete: "Dafür gab es Applaus, aber der muss und sollte weitere Diskussionen nicht verhindern." Es ist daher vielleicht auch die Zeit, die Diskussion auszuweiten: Auf die aktuelle Berichterstattung.

Engagiertes Massenmedium mit Schwächen

So kannte man den "Spiegel" früher. Seitdem hat sich die Berichterstattung der Medien des Hauses verbessert. Aber ist sie preiswürdig?
So kannte man den "Spiegel" früher. Seitdem hat sich die Berichterstattung der Medien des Hauses verbessert. Aber ist sie preiswürdig?

Über diesen Aspekt, immerhin die Begründung des Preises, wurde bislang wenig diskutiert. Marcel Dams sagte dazu in der Laudatio, dass Spiegel Online heute wie zu der Zeit seines Coming-outs das Medium ist und war, über das sich junge Leute informieren – hetero- wie homosexuell.

An dieser Stelle wird die Reichweite vielleicht tatsächlich zu einem Argument. Und in der Tat: Spiegel Online berichtet inzwischen viel zum Thema Homosexualität und in der Regel nicht negativ oder falsch, gelegentlich gar engagiert. Und nicht mit Sensationsgier, wie Dams zurecht anmerkte. Vergleicht man SpOn mit dem anderen Massenmedium, "Bild", wird das mehr als deutlich.

Behandelt man die Kompassnadel aber unintendiert als Journalistenpreis, stellt man fest: Obwohl zunehmend auch Korrespondentenberichte geliefert werden, bestehen bei Spiegel Online die Meldungen zur Homosexualität größtenteils aus Agenturmaterial, mit der Konsequenz, dass diese häufig ungenau, manchmal unangemessen neutral und vor allem insgesamt eher beliebig ausgewählt erscheinen: Nicht jede wichtige Meldung für die LGBT-Welt schafft es auf das Portal, das ein oder andere unwichtige hingegen schon. Ein wichtiges Thema wie Schwule und Lesben in Russland wird nur teilweise verfolgt. Und in Print nimmt Homosexualität immer noch zu wenig Platz ein.

Es ist zumeist eine heterosexuelle, gelegentlich heteronormative Sicht der Welt, die transportiert wird: Die ein oder andere Formulierung missglückt, Lesben werden oft vergessen ("Schwulenparaden"), das Urteil aus Karlsruhe zum Ehegattensplitting für Homo-Paare ernsthaft als "teurer Richterspruch" bezeichnet. Oft stimmen Details nicht oder fehlen.

Immerhin fehlt nicht der Mut, manche Themen online prominent zu platzieren, vermutlich, weil sie durchaus Klicks bringen. Aber hätte die Kompassnadel als journalistische Ehrung trotzdem nicht eher der "taz" zustehen müssen, die seit Gründung LGBT-Themen aufgreift und wie ein Szene-Magazin auch "interne" Debatten führt? Oder der "Süddeutschen", die in Zeitung und Magazin glänzende Beiträge zum Thema brachte und deren Innenpolitikchef Heribert Prantl zuletzt geradezu flammende Kommentare für eine Gleichstellung geschrieben hat, Kommentare, die auch das bürgerliche Lager erreichen?

Hinter den eigenen Möglichkeiten

Kommentare gibt es in den "Spiegel"-Medien kaum, was auch nicht sein muss, aber ebenso selten eine eigene Berichterstattung zum schwulen und lesbischen Leben, die über das Tagesaktuelle hinaus geht. Und wenn man mal einen Schwerpunkt setzte, blieb man bislang oft hinter den eigenen Möglichkeiten.

Spiegel TV war etwa von "stoppt kreuz.net" und dem LSVD mit ausführlichem Material zu den Hintermännern des Portals ausgestattet worden. Doch anstatt die Sache groß weiterzurecherchieren, begnügten sich die "Spiegel"-Redaktionen mit der Vorführung einiger Priester – ebenso vorverurteilend wie, zugegebenermaßen, durchaus unterhaltsam und wohltuend.

Aber damit war die Sache auch schon gegessen – dabei hätte man gerade im "Spiegel" gerne zusätzliche Hintergründe erfahren. Und etwas von den Verbindungen eines bekannten Journalisten des Magazins zu den Hintermännern des Hassportals.

Eine Hoffnung für die Zukunft

Ein Medium wie der "Spiegel" könnte Themen aus der LGBT-Welt aufgreifen und mit all seinen Kräften und Stärken weiterspinnen. Wo bleibt der durchaus zum Magazin passende, polemische Hintergrundbericht über die Nähe der Union zu Evangelikalen? Oder eine Recherche zu "Wüstenstrom"? Noch immer gibt es in Deutschland operierende Homo-"Heiler" – Wer finanziert sie? Wer lässt sie unbeaufsichtigt? Wer unterlässt die Kritik? Das interessiert mehr Leute als "nur Homosexuelle".

Es sind viele weitere Themen, die auf eine umfassende Bearbeitung warten und von der Szene-Presse mangels Ressourcen nur angeschnitten werden können. Es wäre schön, wenn "Spiegel" und Spiegel Online die Kompassnadel zum Anlass nehmen würden, hier ihre Berichterstattung konsequent wie professionell auszubauen.

Vielleicht entwickelt man dann auch irgendwann ein Verständnis dafür, dass ein Satz über "tendenziös empfundene Aids-Berichterstattung" einfach nur wie Hohn klingt.

 Update  19.40h: Reaktion von Marcel Dams
Der Laudator der Kompassnadel an den "Spiegel" kritisiert die Wortwahl des Magazins in einem Blogeintrag: "Weniger kritisch geht kaum".

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Tags: spiegel, kompassnadel, schwules netzwerk, marcel dams, markus verbeet
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Reaktionen zu "Der "Spiegel" und die Kompassnadel – eine verpasste Gelegenheit"


 21 User-Kommentare
« zurück  123  vor »

Die ersten:   
#1
16.07.2013
13:44:05


(+7, 9 Votes)

Von sperling


>"Kritiker verwiesen auf die von ihnen als tendenziös empfundene Aids-Berichterstattung des 'Spiegel' in den achtziger Jahren."

dieser satz ist in der tat blanker hohn.

und gleichzeitig ein klassiker der krokodilstränen-kultur: konkretes, ganz real geschehenes fehlverhalten wird in das subjektive empfinden der betroffenen verschoben. die aussage ist: da ist gar nicht wirklich was schlimmes passiert, da haben nur diese überempfindlichen homos wieder mal auf die tränendrüse gedrückt.

es klingt vielleicht ein bisschen nach entschuldigung. in wirklichkeit ist das ein nachtreten der widerlichsten art.

der spiegel hat nichts gelernt. er hat diesen preis nicht verdient.


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#2
16.07.2013
13:58:29


(-6, 10 Votes)

Von GerdBerlin


Der Spiegel hatte Anfang der 1980er Jahre als erstes Magazin in Deutschland eine Titelgeschichte zum Thema Aids gebracht. Sie war schockierend, und das war auch gut, denn damals konnte kein Mensch wissen, wie es weitergehen würde. Besser übervorsichtig, damit eine Pandemie verhindert wird - so dachte man damals.
Im Nachhinein sind jetzt alle klüger. Es hätte aber auch ganz anders kommen können. Der Spiegel hat keinerlei Veranlassung, sich zu entschuldigen! Man kann das alles nicht aus der Sicht von heute betrachtet.


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#3
16.07.2013
14:07:09


(+3, 7 Votes)

Von ehemaligem User Smiley


Immerhin haben sie beim Spiegel die Verletzungen nicht gewollt, nicht beabsichtigt, nicht gewollt.

Bedauerlich, wenn man als Artikelschreiber so gänzlich im Wachkoma vor sich hinschreibt und überhaupt nicht mitbekommt welche Inhalte man da verbreitet. Zugekifft, vollgedröhnt, die Cognacflasche an den Lippen und die Chefsekretärin auf dem Fotokopierer, so etwa muß man sich dann die frühen 80er unter Journalistens beim "Stürmergeschütz der Demokratie" vorstellen.

Als dieser Titel erschien war ich 14 Jahre alt und in einem ziemlich wilden emotionalen Tohuwabohu gefangen. Da kam so eine faktenbasierte unvoreingenommene Berichterstattung gerade recht.

Zum Dazulernen, was ich jedem Menschen gerne zubillige, gehört aber eben eine kritische Auseinandersetzung mit den abgeleisteten Fehlern. So einen Preis sollte man in Hamburg ruhig zum Anlaß dazu nehmen.


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#4
16.07.2013
14:09:28


(+5, 7 Votes)

Von sperling
Antwort zu Kommentar #2 von GerdBerlin


lies dir mal den artikel von niggemeier durch.

Link zu www.stefan-niggemeier.de

nein, das war KEINE neutrale oder nur der warnenden wirkung wegen schockierende darstellung. das war alarmismus und hetze, mit denen man auf kosten von uns schwulen umsatz gemacht hat.


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#5
16.07.2013
14:15:18


(-7, 9 Votes)

Von GerdBerlin
Antwort zu Kommentar #4 von sperling


Nochmals: Es waren andere Zeiten!

Heute wirft auch keiner Helmut Schmidt mehr etwas vor, der als SPD-Innensenator von Hamburg seinerzeit dafür sorgte, dass die Schwulen in den Klappen gejagt wurden. Er lies Spiegel einbauen, hinter denen sich Kriminalbeamte versteckten...

Andere Zeiten eben!


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#6
16.07.2013
14:23:55


(+4, 6 Votes)

Von Zeitfenster
Antwort zu Kommentar #3 von Smiley


Ja, das hört sich wirklich total billig an! Es war "nicht gewollt und auch nicht beabsichtigt".

Schon klar, der SPIEGEL-Redakteur hat überhaupt nicht gewußt, was er da schreibt. *lol* Von allen dummen Ausreden ist das echt die billigste Nummer überhaupt.


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#7
16.07.2013
15:19:33


(+3, 5 Votes)

Von Marek


Ich bin wirklich enttäuscht:
viel Selbstbeweihräucherung und nur ein Satz zur Kritik.

Eine wirklich ernst gemeinte Aufarbeitung eigener Fehler sieht anders aus.


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#8
16.07.2013
15:32:09


(+5, 5 Votes)

Von sperling
Antwort zu Kommentar #5 von GerdBerlin


hast du den niggemeier-artikel gelesen?

der spiegel ist damals nicht nur dem zeitgeist gefolgt, sondern er hat ihn wesentlich mitgeprägt. und zwar NICHT in positiver weise.

die äußerst halbherzige pseudo-entschuldigung zeigt, dass der spiegel selbst das auch heute nicht anerkennen will.

ich bleibe dabei: der preis ist unverdient.


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#9
16.07.2013
15:40:57


(+3, 5 Votes)

Von Zeitfenster
Antwort zu Kommentar #2 von GerdBerlin


Gerd, ein Unrecht lässt sich nicht damit legitimieren, dass es dem damaligen Zeitgeist entsprach. Es bleibt ein Unrecht!

Überleg bitte mal, welche Ereignisse sich mit diesem Argument ansonsten noch rechtfertigen lassen.


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#10
16.07.2013
15:59:03


(+1, 3 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #5 von GerdBerlin


Es waren keine "anderen" Zeiten !

Wir reden hier auch nicht über Helmut Schmidt, der sich als Hamburger Innensenator gezwungen sah geltendes Strafrecht, und damit Bundesrecht durchzusetzen, ebenso wie andere Innenminister anderer Bundesländer auch..

Deren "Spiegel-Affairen" gingen bloß nicht so groß durch die Presse..

Nach den "Erfahrungen" mit der Pest im Mittelalter, die eben NICHT durch die Juden in die Städte geschleppt wurde, sondern von Flöhen die auf Ratten Blut saugen, nach den "Erfahrungen" mit der "Spanischen Grippe", die in den 20´er Jahren des vergangenen Jahrhunderts mehr als 25 Millionen Tote gefordert hatte, wußte jeder der mit Medizin zu tun hatte, das weder ein Virus noch ein Bakterium sich so selektiv seine Wirte aussucht..

Die Maul-und Klauen-Seuche rafft nicht nur männliche Rinder dahin..
Sie springt auf alle Klauen-Tiere wie Rinder und Schafe..

Der Spiegel hätte sich an das Hamburger Tropeninstitut wenden können..

Dort wäre ihnen erklärt worden das es nicht sein kann das eine Virus-Erkrankung nur Schwule betrifft, und ein "herauswachsen" aus der "bevorzugten Wirtsgruppe" unmittelbar bevorsteht, oder bereits stattgefunden hat..

Das "herausragende" Symptom, das Kaposi-Sarkom war keine Neuheit..

Der Wiener Dermatologe Moritz Kaposi hatte es 1872 erstmals beschrieben..

Es KONNTE damit kein "Schwulen-Krebs" sein !

Mit dem Auftauchen der Infektion außerhalb Amerika´s als damals vermutetem Ursprungsland war AIDS bereits zur Pandemie geworden..

Da half auch keine vorauseilende "Übervorsichtigkeit" die nichts weiter als Panikmache auf Kosten der Schwulen war !

Wer nichts über die Zeit weiß könnte sich erst einmal darüber informieren bevor er hier den Spiegel verteidigt..

Die haben damit Kasse gemacht..
Das kann Mann sogar genau nachrechnen wie sehr ihr Umsatz damit angestiegen ist..

Und neben der überfälligen Entschuldigung im Blatt könnte Mann erwarten das dieser Umsatz für AIDS-Projekte gespendet wird..


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