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Orlando Cruz will sich in Las Vegas den Weltmeister-Titel abholen (Bild: WBO)

Der puertoricanische Profiboxer Orlando Cruz wird am 12. Oktober in Las Vegas erstmals um einen Weltmeistertitel kämpfen.

Der 32-jährige Lateinamerika-Meister im Federgewicht wird in Las Vegas auf Ex-Weltmeister Orlando Salido aus Mexiko treffen. Der Sieger wird Weltmeister der World Boxing Organization (WBO), einer der vier großen Boxverbände.

"Der Weltmeisterschaftskampf steht, er wurde von uns sanktioniert", bestätigte WBO-Präsident Francisco Valcarcel gegenüber der deutschen Tageszeitung "Die Welt". "Es ist ein historisch ganz besonderer Kampf. Er wird hoffentlich anderen Athleten, die auch ein heimliches Doppelleben führen, noch mehr ermutigen, den gleichen Schritt zu gehen, wie ihn Orlando Cruz gegangen ist. Ich wünsche mir das".

Cruz hatte sich im vergangenen Jahr als erster aktiver Profi-Boxer als schwul geoutet (queer.de berichtete). Er erklärte, dass er damit ein Vorbild für andere Schwule sein möchte, die sich ebenfalls im Boxsport engagieren möchten. Auf homophobe Beschimpfungen und Beleidigungen, die ihn ebenfalls erreicht hätten, reagierte Orlando Cruz gelassen: "Sie nennen mich Schwuchtel, aber das ist mir jetzt egal. Sie können mich nicht mehr verletzen", sagte er nach seinem ersten Sieg als offen schwuler Sportler.

Seit seinem Coming-out ist Cruz zu insgesamt zwei Kämpfen angetreten und hat beide gewonnen. Insgesamt ist der 32-Jährige bei 23 Kämpfen 20 mal siegreich gewesen, davon zehn Mal durch K.o. des Gegners. Dem stehen zwei Niederlagen und ein Unentschieden gegenüber. Sein gleichaltriger Gegner Salido ist mit 54 Profikämpfen erfahrener. Er gewann davon 39 (27 durch K.o.), musste aber auch schon zwölf Niederlagen einstecken. (dk)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 SebiAnonym
  • 17.07.2013, 10:02h
  • Wäre super, wenn ihm das gelingen würde. Nicht nur für ihn persönlich, sondern weil es auch super wäre, wenn ein offen Schwuler in einem Machosport wie Boxen Weltmeister würde...
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