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"Glee"-Star Cory Monteith ist im Alter von 31 Jahren in einem Hotelzimmer in Kanada gestorben

Der Tod des 31-jährigen "Glee"-Stars war ein "tragisches Unglück" nach übermäßigem Alkohol- und Drogenkonsum.

Das gerichtsmedizinische Institut der Provinz British Columbia hat am Dienstag mitgeteilt, dass Cory Monteith am Samstagmorgen alleine in seinem Hotelzimmer in Vancouver an einer Überdosis von Alkohol und Heroin gestorben ist. Fremdeinwirkung wird ausgeschlossen: "Es gibt keine Beweise, dass Herr Monteiths Tod etwas anderes war als ein tragisches Unglück", so die Gerichtsmediziner in einer Stellungnahme.

Monteith ist als singender Quarterback Finn Hudson in der Musicalserie "Glee" bekannt geworden. Seine Leiche war am Samstag im Fairmont Pacific Rim Hotel entdeckt worden, nachdem er nicht zum Check-out erschienen war (queer.de berichtete). Er war am Freitagabend mit Freunden ausgegangen, aber alleine in sein Hotelzimmer zurückgekehrt.

Verunreinigtes Heroin?

Ein Polizeisprecher erklärte, dass der Schauspieler wahrscheinlich das Heroin alleine in seinem Zimmer konsumiert hatte: "Es gab Beweise im Zimmer, die auf eine Drogenüberdosis hindeuten", so Brian Montague. Die Polizei werde noch nicht alle ihre Ergebnisse veröffentlichen. Man werde untersuchen, ob der Tod Monteiths auf verunreinigtes Heroin zurückzuführen ist.

Monteith hatte in der Vergangenheit mehrfach offen über Drogenprobleme gesprochen. So habe er mit 13 bereits Alkohol und Marihuana konsumiert. Wenige Jahre später sei der Konsum außer Kontrolle geraten. Mit 19 Jahren hat er seinen ersten Entzug durchgemacht. Erst im April diesen Jahres hat er sich freiwillig in eine Drogenentzugsklinik einweisen lassen, deshalb war er in den letzten Folgen der vierten Staffel nicht mehr aufgetaucht. Der Schauspieler sagte wiederholt, dass er mit seiner Drogenkarriere Glück gehabt habe, noch am Leben zu sein.

Der Tod des kanadischen Stars beeinflusst auch "Glee": Eigentlich sollten die Dreharbeiten für die fünfte Staffel der Fernsehserie nächste Woche beginnen. Ein Fox-Mitarbeiter hat gegenüber der "New York Daily News" erklärt, dass diese voraussichtlich um einen Monat verschoben werden. Damit wird die nächste Staffel nicht wie in den USA üblich im September beginnen, sondern möglicherweise erst im November. Monteiths Figur Finn Hudson wollte sich an einer Universität einschreiben, um Lehrer zu werden. (dk)



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#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 17.07.2013, 11:06h
  • Mal sehen, was sich die Drehbuchautoren einfallen lassen: entweder wird die Rolle neu besetzt oder erleidet den Serientod.
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#2 chellelaroAnonym
#3 EnyyoAnonym
  • 17.07.2013, 11:58h
  • Antwort auf #2 von chellelaro
  • Nicht aufregen, der Typ meint, hier überall seinen Senf dazu geben zu müssen - und zu 95% ist es Müll, der rot bewertet wird.
    Ein armer Mensch mit zuviel Zeit und starkem Aufmerksamkeitsbedürfnis.

    Was Corey angeht: wirklich schade, er war ein talentierter, sympathischer und attraktiver Mann - traurig, dass die Scheiß-Drogen ihn nun auch so früh zerstört haben.

    Bei Glee wird er sehr fehlen und sicher hat das ganze Team schwer an dem Verlust zu tragen, insbesondere Lea Michelle.

    Dass die Autoren es schaffen, auch traurige Momente wunderbar einzubauen, zeigte die Folge, in der der Tod von Sue Silvesters Schwester (deren Schauspielerin ebenfalls plötzlich verstarb) behandelt wurde.

    R.I.P. Corey!
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#4 DavidJacobEhemaliges Profil
#5 RoggeAnonym
#6 AUSTRIAAnonym
#7 AUSTRIAAnonym
#8 Mal ehrlichAnonym
  • 18.07.2013, 04:18h
  • Was ist daran ein tragisches Unglück, wenn mir weder Alkohol noch Heroin allein genügt, sondern ich beides auch noch zusammen konsumiere?

    Wenn ich mir ein Halbliterfläschchen Wodka und einen Sixpack Bier einpfeife, dann noch ein paar Schlaftabletten, und mich mit einer brennenden Zigarette ins Bett lege, ist das, was dann vermutlich folgt, auch ein tragisches Unglück?
  • Antworten » | Direktlink »
#9 JoonasAnonym
  • 18.07.2013, 07:57h
  • Wieder mal hat sich ein junges Talenz mit Drogen kaputt gemacht.

    Schlimm, was Drogen anrichten...
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