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  • 20.07.2013           38      Teilen:   |

Kampagne gegen Homophobie

Fußballvereine: Von "Berliner Erklärung" nichts gewusst

Artikelbild
Zwei Fortuna-Fans im Stadion: In der neuen "Arbeitsgruppe Antidiskriminierung" will sich der Düsseldorfer Verein auch mit Homophobie auseinandersetzen (Bild: Jürgen Krämer / flickr / cc by-nd 2.0)

Peter Frymuth, Präsident des Zweitligisten Fortuna Düsseldorf, hätte gerne zu den Erstunterzeichnern gehört, habe jedoch von der Kampagne gegen Homophobie erst aus der Presse erfahren.

Die "Berliner Erklärung" hat einen neuen Fußballclub als Unterstützer: Der Sportverein Fortuna Düsseldorf begrüßte in einer Pressemitteilung vom Freitag die neue Kampagne gegen Homophobie im Sport, die am vergangenen Mittwoch in der Hauptstadt vorgestellt worden war (queer.de berichtete).

Er unterstütze den Appell und wäre gerne einer der Erstunterzeichner gewesen, sagte Fortuna-Präsident Peter Frymuth. Er sei jedoch erst im Nachhinein von der Initiative gegen Homophobie informiert worden. Wörtlich heißt es in der Pressemitteilung des Zweitligisten: "Die Fortuna hatte im Übrigen – wie viele andere Vereine der 1. und 2. Bundesliga – erst nach Veröffentlichung von der 'Berliner Erklärung' erfahren."

Nach einem Bericht von n-tv könne sich auch der Hamburger SV nicht an eine Anfrage erinnern: "Wer bei den Vereinen nachfragt, trifft auf Unwissenheit – und das große Schweigen", berichtet der Nachrichtensender auf seiner Homepage.

Fortsetzung nach Anzeige


Verschwanden die Briefe der Hirschfeld-Stiftung in der "Ablage P"?

Die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld, von der die Initiative zur "Berliner Erklärung" ausgegangen war, erklärte hingegen, alle 36 Erst- und Zweitligavereine mit der Bitte zum Unterstützung für ihr Bildungsprojekt "Fußball für Vielfalt" angeschrieben zu haben. Eine positive Antwort habe man jedoch nur von den Präsidenten von Bayern München, Werder Bremen. Hannover '96, VfR Mannheim, Union Berlin und St. Pauli bekommen, so Stiftungs-Vorstand Jörg Litwinschuh. Außerdem gehört der Vizepräsident von Hertha BSC zu den Erstunterzeichnern der "Berliner Erklärung".

Fortuna Düsseldorf kündigte unterdessen an, die Aktivitäten gegen Homophobie zu verstärken: In Zukunft werde sich der Verein "regelmäßig mit Fanvertretern in der Arbeitsgruppe Antidiskriminierung austauschen und weitere Projekte entwickeln", heißt es in der Pressemitteilung vom Freitag. Die neue Arbeitsgruppe war beim Zweiten Lokalen Düsseldorfer Fankongress im vergangenen Monat ins Leben gerufen worden. (cw)

Links zum Thema:
» Homepage der Kampagne "Fußball für Vielfalt"
» Fanpage auf Facebook
Mehr zum Thema:
» Fußball gegen Homophobie: ein (noch) unvollständiges Familientreffen (18.07.2013)
» Reaktionen: "Coming-out würde der Bundesliga gut tun" (17.07.2013)
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Tags: fortuna düsseldorf, homophobie im fußball, fußball und homosexualität, berliner erklärung
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Reaktionen zu "Fußballvereine: Von "Berliner Erklärung" nichts gewusst"


 38 User-Kommentare
« zurück  1234  vor »

Die ersten:   
#1
20.07.2013
18:53:52


(+3, 7 Votes)

Von Sebi


Was nur beweist, dass es sich dabei nie um mehr als eine reine Wahlkampfveranstaltung mancher Politiker (z.B. Frau Leutheusser-Schnarrenberger) gehandelt hat.


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#2
20.07.2013
19:42:36


(+2, 8 Votes)

Von Beweis
Antwort zu Kommentar #1 von Sebi


einmal copy und paste, paste, paste,.....

Link zu www.queer.de

und verschicken. schmerzt nicht.

Link zu www.fussball.de


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#3
20.07.2013
20:33:31


(+3, 9 Votes)

Von Alte Tunte


Die Schwestern wissen aber auch, daß es nicht reicht, mal ein Briefchen oder gar eine E-Mail zu schicken, das/die womöglich untergeht oder auch von einer übelmeinenden Tippse absichtlich in Ablage P befördert wird?

Daß man da schon mal nachhaken muß und auch nicht an "info@" schreiben darf oder allgemein an die Geschäftsstelle, sondern sich direkt an den Vorstand und seine Mitglieder wenden sollte, am besten an jedes Mitglied einzeln?


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#4
20.07.2013
23:09:20


(+2, 4 Votes)

Von ehemaligem User paren57
Antwort zu Kommentar #1 von Sebi


Der Verdacht der Wahlhilfe für die Konservativen liegt schon sehr nahe, zumal sich da der Innenminister einer Partei zu profilieren versucht hat, die bisher vom Coming Out gar nichts gehalten hat, die aber Schwulen gerne zugerufen hat: Komm raus und hol dir eine Tracht Prügel ab. Eine Haltung, die vielen Stadionbesuchern auch nicht fremd sein dürfte.


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#5
21.07.2013
00:02:39


(-2, 4 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Die Wege der Post sind unergründlich und es wäre nicht das erste Mal, daß Briefe beim Transport zum Empfänger verloren gehen...


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#6
21.07.2013
00:10:26


(+4, 6 Votes)

Von ehemaligem User timpa354
Antwort zu Kommentar #3 von Alte Tunte


Wie naiv seit ihr eigentlich. Nachdem das Motto Fußball gegen Homophobie ausgetauscht worden ist; gegen das Motto Fußball für Vielfalt, (niemand weiss jetzt mehr was damit gemeint ist), ist mir vollkommen klar das die Hirschfeldstiftung nur eine Augenwischerbande ist.


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#7
21.07.2013
09:52:28


(+5, 9 Votes)

Von Marek


DFB-Präsident Wolfgang Niersbach saß lieber mit BILD-Chefredakteur Kai Diekmann, Florian Silbereiesen, dem Steuerbetrüger Uli Hoeneß, Sepp Blatter, Franz Beckenbauer und anderen
"VIPs" beim Stanglwirt, statt zur Berliner Erklärung zu kommen.

Link zu www.spiegel.de


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#8
21.07.2013
10:36:29


(+4, 8 Votes)

Von Hinnerk
Antwort zu Kommentar #6 von timpa354


Dafür können wir uns bei der FDP bedanken, die ja immer noch rumtönt, ihr sei die Hirschfeld-Stiftung zu verdanken.

Nein, ihr ist eher eine Alibi-Veranstaltung zu verdanken, die die FDP zu Wahlkampfzwecken missbrauchen kann, die aber mit der ursprünglichen Idee einer Hirschfeld-Stiftung von Grünen und Linkspartei nicht viel zu tun hat.


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#9
21.07.2013
12:03:48


(+4, 6 Votes)

Von ehemaligem User timpa354
Antwort zu Kommentar #8 von Hinnerk


Genau!!!


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#10
21.07.2013
12:28:31


(+3, 7 Votes)

Von sperling
Antwort zu Kommentar #3 von Alte Tunte


das sehe ich auch so.

haben die wirklich nur briefe verschickt und auf reaktionen gewartet? wenn es wirklich so war, dann ist das eine unfassbar schlampige organisation. einen brief schicken und die paar unterschriften einsammeln - wie soll denn da bitteschön irgend eine fundierte zusammenarbeit entstehen, aus der dann auch ein ergebnis hervorgeht?

selbst von kleineren projekten kenne ich das so, dass wirkliche ergebnisse nur dann zustande kommen, wenn man intensiv miteinander kommuniziert. und zwar persönlich. mit jedem_r beteiligten. alles andere wird nicht mehr hervorbringen als warme luft.

mein eindruck von der arbeit der hirschfeld-stiftung war schon länger schlecht, und wird leider immer schlechter.


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