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Die russische Homo-Gruppe "Coming out" tritt wegen der Ermittlungen Staatsanwaltschaft nicht mehr öffentlich in Erscheinung. Damit will sie andere Abreitsbereiche sichern.

Die Organisation aus St. Petersburg kann derzeit keine Informationsmaterialien mehr herausgeben und keine Straßenaktionen mehr durchführen. Die Gruppe war im letzten Monat von einem Gericht zu einer Geldstrafe verurteilt worden, weil sie sich nicht als "ausländischer Agent" registriert habe (queer.de berichtete). Obwohl die Gerichtsentscheidung noch nicht in Kraft ist, schickte die Staatsanwaltschaft wiederholt Beamte in das Büro der Organisation. Diese forderten, die vermeintlichen Rechtsverletzungen einzustellen, berichtet die Nachrichtenagentur Interfax.

In einer Pressemitteilung erklärte die Organisation am Montag: "Wir bleiben dabei, dass wir keine ausländischen Agenten sind. Dieser Begriff ist diskriminierend und kann nicht auf eine Organisation angewandt werden, die sich für die Rechte von homosexuellen, bisexuellen und transsexuellen Bürgern dieses Landes einsetzt." Man verzichte vorerst auf öffentliche Aktionen, um die anderen Arbeitsbereiche, darunter juristische und psyschologische Hilfe, weiter betreiben zu können.

Wie das LGBT-Filmfestival "Side by Side", das ebenfalls in St. Petersburg beheimatet ist und auch zu einer Geldstrafe verurteilt wurde, ruft die Organisation zu Spenden auf. (dk)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 MarekAnonym
  • 23.07.2013, 20:09h
  • Schlimm!

    Dieses Land driftet immer mehr in den Faschismus und die Welt sieht zu.

    Das erinnert mich sehr an die Anfänge des Dritten Reichs.
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#4 HugoAnonym
  • 23.07.2013, 20:39h
  • Die jetzige N
    nomenklatura ist auf dem besten Weg, russland in die Vorsteinzeit zu katapultieren.
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