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  • 25.07.2013           29      Teilen:   |

Gesundheitsbehörde warnt

London: Wegen Partydrogen mehr HIV-Infektionen unter Schwulen?

Artikelbild
Gehört Crystal Meth zum schwulen Sex wie Nippelklemmen oder Butt Plugs?

Die britische Gesundheitsbehörde ist besorgt über den Anstieg der HIV-Neudiagnosen unter Schwulen in der Hauptstadt – und macht Partydrogen für den Trend mitverantwortlich.

Es gebe "anekdotenhafte Hinweise aus Alkohol- und Drogenkliniken in London, dass Drogenmissbrauch unter schwulen Männern zunimmt", erklärte die Gesundheitsbehörde "Public Health England". Insbesondere Crystal Meth, GHB/GBL und Mephedron seien für viele Schwule eine Voraussetzung für sexuelle Beziehungen. Dies treibe die HIV-Infektionszahlen nach oben, ist sich die Behörde sicher.

In London wurden im vergangenen Jahr laut vorläufigen Zahlen 1.720 neue HIV-Infektionen unter Männern, die Sex mit Männern haben, festgestellt. Das sind mehr Neudiagnosen in dieser Gruppe als in ganz Deutschland gezählt wurden und ein Anstieg innerhalb eines Jahres um mehr als 20 Prozent. Zwar sei ein Teil des Anstieges auf die erhöhte Testbereitschaft zurückzuführen. Ein großer Teil ginge aber auch auf Drogen zurück.

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Mehr Partydrogen-Konsum beim Sex

"Es gibt eine große Anzahl an Männern, die mit ihrer Sexualität kämpfen und Drogen nutzen, um das Problem zu lösen. Diese Zahl steigt rapide an und die Kultur wird immer chaotischer und gefährlicher", erklärte David Stuart, der Leiter einer Drogenklinik im Statteil Soho gegenüber der Zeitung "Independent". Er erklärte, dass praktisch alle seiner schwulen Patienten Drogen für Sex benutzt hätten.

Das Fachmgazin "Lancet" berichtet zudem von wachsender Kondom-Müdigkeit. So würden HIV-negative Männer HIV-Medikamente von Freunden ausleihen, um sich vor einer Bareback-Party vor einer Ansteckung zu schützen. Es gibt jedoch keine wissenschaftlichen Beweise, die die Effektivität dieser Praxis bestätigen.

In mehreren Studien wurde bereits festgestellt, dass Drogenkonsum unter Schwulen weiter verbreitet ist als in der Durchschnittsbevölkerung. So kam eine schottische Studie im vergangenen Jahr zum Ergebnis, dass 44 Prozent der homo- oder bisexuellen Männer in der vergangenen zwölf Monaten illegale Drogen konsumiert hatten – unter heterosexuellen Männern waren es dagegen nur elf Prozent (queer.de berichtete). (dk)

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Tags: drogen, sex, partydrogen, ghb, crystal meth
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Reaktionen zu "London: Wegen Partydrogen mehr HIV-Infektionen unter Schwulen?"


 29 User-Kommentare
« zurück  123  vor »

Die ersten:   
#1
25.07.2013
17:06:11


(+2, 4 Votes)

Von Schlimmschlimm


Zu dem Aspekt "Bareback-Party": Dummheit schützt vor Strafe nicht!


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#2
25.07.2013
17:07:13


(+1, 3 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Jede HIV-Neuinfektion ist eine zuviel!


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#3
25.07.2013
17:24:45


(+3, 9 Votes)

Von Bremer


Es wird gerade viel über den Spiegel diskutiert und was er in der Vergangenheit für negative Berichte über uns geschrieben hat. Nicht zuletzt auch wegen ganz klaren Bildern, die HIV und Schwule in direktem Zusammenhang gestellt haben.
Hier wird gerade genau das gleiche gemacht. Kommt das Thema Drogen auf, werden nicht die Substanzen oder Drogen gezeigt, sondern eine Spritze. Was bei den meisten Leuten wohl eher mit Junkies auf der Straße und einem Leben für die Droge, in den meisten Fällen also das soziale und Gesundheitliche Ende von hart Drogen abhängigen verknüpfen.

Die Spritze hat mMn aber nicht viel mit den im Bericht aufgezählten Drogen und vor allem Konsumentenkreisen zu tun.

Das verhindert eine objektive Meinungsbildung der Lesenden und so auch ein vernünftiger Umgang mit Drogen. Aufklärung ist da sehr wichtig. Nur sollte das auch der Wahrheit entsprechen und nicht mit Vorurteilen und Horrorszenarien schon im Tietelbild verknüpft werden.


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#4
25.07.2013
19:56:54


(+6, 6 Votes)

Von lindener1966
Antwort zu Kommentar #3 von Bremer


Hallo Bremer,

leider kann ich Dir nicht ganz zustimmen, was das Titelbild angeht. In den letzten Jahren wird Chrystal Meth auch in der schwulen Community immer verbreiteter. Ich war Jahrelang in der berliner und kölner Partyszene unterwegs. Drogen wurden da immer schon konsumiert und natürlich auch beim Sex, gerne nach einer solchen Partynacht. Chrystal wurde mir immer öfter angeboten, z.B in der Sauna. Die Glaspfeife geht in den Kabinen gerne in der Runde rum, ebenso GBL. HIV spielt dann auch gar keine Rolle mehr, weil egal. Weil Chrystal aber sehr teuer ist, gerne 150 oder mehr für ein Gramm und um den Kick zu verstärken, wird es immer mehr gespritzt, wie auf dem Bild. "slamming" wird das so schön genannt. Viele gehen auch garnicht mehr aus, sondern verbringen total druff nächtelang vor dem Rechner und suchen dann "chem friendly" Kontakte. Leider alles selbst erlebt. Letztlich bin da ausgestiegen, als auch ein paar meiner "fuckbuddies" damit anfingen.


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#5
25.07.2013
20:29:07


(0, 6 Votes)

Von Greg


Echt übel diese Schwulen, die sich für Sex volldröhnen müssen, als würden sie sich sonst nicht spüren können - so kommt mir das immer vor.
Selbst Poppers-Schnüffler sind voll ekelig, die nach 10 Sekunden Kick wieder an der Flasche schnüffeln müssen, weil sonst die Leidenschaft wieder gegen Null geht.

-> Psychotherapie!


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#6
25.07.2013
21:07:11


(+4, 6 Votes)

Von Karl
Antwort zu Kommentar #5 von Greg


Und ich dachte immer, ich sei irgendwie besonders beschränkt, weil ich mit meinem, dem sogenannten Schwulsein immer wieder auch Probleme habe. Ich nehm wohl nur die falschen (gar keine) Drogen. Und so wird es auch bleiben. Lieber ein Mensch mit Brüchen sein als ein Drogenwrack. Sind eh zum fremdschämen ätzend diese voll druffen Spargeljungs auf den Partys, die sich im Rausch für die Größten halten und das hoch erhobene Näschen nur senlen, um sich noch was reinzuschnuffeln. Und morgens nach der Party dann wieder klitzekleine Koksloch-Depri-Würstchen ...


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#7
25.07.2013
22:01:26


(+4, 4 Votes)

Von NideSchwuisperv


"Es gibt eine große Anzahl an Männern, die mit ihrer Sexualität kämpfen..."

Gestern:

"Stonewall-Chef Ben Summerskill beglückwünschte Kate und William zu ihrem Nachwuchs und erklärte:

"Glücklicherweise kommt seit letzter Woche jedes Kind, das in Großbritannien geboren wird, in eine Gesellschaft, in der Schwule und Lesben gleichberechtigt sind."


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#8
25.07.2013
22:05:21


(+4, 4 Votes)

Von Greg
Antwort zu Kommentar #6 von Karl


Trenns vom Schwulsein. In der Techno-Szene nehmen die auch alle Drogen und keiner würd auf die Idee kommen, seine Heterosexualität dafür verantwortlich zu machen.


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#9
25.07.2013
22:35:18


(+4, 4 Votes)

Von Maikel
Antwort zu Kommentar #3 von Bremer


Doch Bremer,
Chrystal Meth kann auch gespritzt werden ...

Sei froh, dass man nicht die starren Gesichter zeigt.


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#10
26.07.2013
00:10:46


(+3, 3 Votes)

Von giliatt


Oh, diese Briten!

Aber bei uns, den Teutonen, dürfte das nicht anders aussehen.

Anekdotenhafte Hinweise soll es geben aus Drogenkliniken?
Das wäre denn das Geschwätz, dass man nach ein paar Tagen in "Betty-Ford-Vernüchterung" vollständig clean ist und unbeschadet weiter saufen, koksen, spritzen und konsumieren kann, ohne fortan als suchtkrank zu gelten.

Deutsche Homos haben ein unreflektiertes Verhältnis zu Drogen. Party, Party! In Zeitschriften, z. B. "Männer", wird ihnen als schmerzlindernd beim Fisten Ketamin - legal nicht beziehbar - anempfohlen. Drogeneinnahme hebt die Lebensqualität der Party-Lifestyle-Burschen?
Beine breit und ab geht die Luzie!!!!

Die britische Studie sagt uns nichts Neues.

Wir müssen begreifen, dass die LEGALISIERUNG von Drogen ein Unding ist.


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