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Kommentare zu:
Schwulengerüchte um Hausprälat der Vatikanbank


#11 KMBonnProfil
  • 26.07.2013, 18:25hBonn
  • Antwort auf #4 von Licht
  • Ich gehöre nicht zu den Grünen, die ihre Wurzeln in der Friedensbewegung haben und kollektiv im Mondschein für den Frieden auf der Welt menstruieren.
    Von daher hätte ich die Präses nicht gewählt, mir ist unsere bundesrepublikanische Spitze schon viel zu religiös.
    Ein Pastor als Präsident, eine Pfarrerstochter als Teflonpfanne, sorry Bundeskanlerin, und eine Kirchentagstante als Bundestagspräsidin.
    Nee, geh mir fott.
    Mir gefällt die Religionsfreiheit sehr, aber in ihrer ursprünglichen Bedeutung ---> Freiheit von der Religion und nicht die Scheinfreiheit, zwischen Pest und Cholera zu wählen.
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#12 turbo_gandhi
  • 26.07.2013, 19:13h
  • Man wird es müde, solche Nachrichten aus dem Vatikan zu lesen. Ich finde es abartig, auf diese miese Art seine eigenen Mitarbeiter quasi zu kriminalisieren. Im Grunde ist doch der Papst selber schuld an solchen Geschichten. Wenn ich schon lese *Seit seinem Amtsantritt hat er sich auch vehement gegen schwul-lesbische Rechte ausgesprochen* - dann frage ich mich, wie kann mensch als Schwuler oder als Lesbe noch Mitglied in so einem Verein bleiben? Das ist doch Masochismus.

    Wenn man den Gläubigen jahrhundertelang eintrichtert, dass es eine Schande ist schwul zu sein, dann glauben sie es leider und tolerieren keine schwulen Menschen. Das ist m.E. unvereinbar mit christlichen Vorstellungen von wirklicher Nächstenliebe.
    So gesehen erzieht der Papst seine Gläubigen zu Intoleranz und Heuchelei, zu einem unchristlichen Verhalten. Im Grunde müßte er sich wegen Untreue an seinem Chef da oben längst selbst exkommunizieren, oder wenigstens Harakiri begehen, um seine Untaten zu sühnen *gg*.

    Im Ernst, etwas wie fairplay gibt es im Vatikan leider nicht. Für Wahrheit und Gerechtigkeit fühlt sich der heilige Vater nicht zuständig. Warum sollte er auch, solange ihm niemand auf die Fingerchen klopft? Die Geschichte lehrt, dass ein Mensch so lange seinen kranken Allmachtswahn auslebt, wie man ihn läßt.

    Ich hoffe, wenn er eines Tages mal vor seinem Chef steht, wird er wegen Hochverrats angeklagt und zum Teufel geschickt. Da kann er dann rum lamentieren über die bösen Schwulen, die derweil lächelnd auf einer Wolke sitzen und zu Harfenklängen abrocken ...

    Fazit:
    Halleluja, der Vatikan macht sich selber den Garaus. Laut Prophezeiung war eigentlich sein Vorgänger bereits der letzte Papst. Danach zerfällt der Vatikan und seine Macht ist zu Ende, heißt es in der Prophezeiung.
    Nun, ich denke, dieser heilige Franziskus arbeitet fleißig daran.
    Ich habe nichts dagegen einzuwenden :)
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#13 panzernashorn
  • 26.07.2013, 19:14h
  • Den Gesichtszügen nach könnte der "Herr Prälaterich" eine Zwillingsschwester von Liberace sein...................

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#14 Aus Bad HomburgAnonym
  • 26.07.2013, 20:29h
  • Antwort auf #8 von sperling
  • Für mich sind in dieser Geschichte beide Seiten irgendwie Opfer: Prälat Ricca, der nichts mit Geldwäsche zu tun und auch sonst nichts gemacht hatte, außer sein Zölibat-Gelübde zu brechen (aber das sollte zwischen ihm und dem lieben Gott bleiben), und der Heilige Vater, der in diesem Fall offensichtlich nicht ganz informiert war und die Personalentscheidungen gemacht hat, die er sonst nicht gemacht hätte (fast genauso wie einst Brandt in der Guillaume-Affäre). Wer weiß, vielleicht hätte er dann den Prälaten als Leiter wo anders eingesetzt, wo es mehr Ruhe gibt ? (ist doch bestimmt kein Zufall, daß diese sehr intime Details über sein Leben nur jetzt publik wurden) Es gibt im Moment doch sowieso nichts angenehmes daran, als Leiter der Vatikanischen Bank zu arbeiten.
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#15 KlärchenAnonym
  • 26.07.2013, 20:58h
  • Dieser Papst ist zu wohlwollend, vielleicht auch zu naiv-hetero, um zu erkenen, dass dieser halb-kriminelle Prälat eben ein Teil der Homo-Lobby im Vatikan ist, die er ja -zu Recht- beseitigen will.
    Diese Homo-Lobby besteht aus reaktionären, extrem konservativen Homosexuellen, die nach außen hin das System aufrecht erhalten und damit den emanzipierten Schwulen innerhalb und außerhalb der Kirche in den Rücken fallen.
    Es wäre schön, wenn queer.de langsam erkennen könnte, dass aus schwul-emanzipatorischer Sicht dieser Homo-Lobby eine Pestbeule am Körper der Kirche ist, die beseitigt werden muss!
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#16 MiroAnonym
#17 turbo_gandhi
  • 26.07.2013, 21:48h
  • Antwort auf #15 von Klärchen
  • @ Klärchen:
    Ich glaube Du machst es Dir ein bischen zu einfach. Wie kannst Du behaupten, dass dieser Prälat *halbkriminell* ist, und die Homo-Lobby im Vatikan zu Recht beseitigt werden muss?

    Wenn ich im Vatikan eine Pestbeule sehe, dann ist es der Papst selber, der seine Schäfchen skrupellos gegeneinander ausspielt.
    Und woher nimmst Du die Sicherheit, dass der Papst naiv-hetero ist? Er könnte ja auch eine heimliche Klemmschwester sein, die sich selbst exkommunizieren müßte wenn man sie in flagranti erwischen würde.

    Es ginge den gläubigen Christen erheblich besser, wenn es diese Art der Organisation in der kath. Welt nicht gäbe, diesen unglaublichen Dünkel, den angeblichen Stuhl Petri, den Stellvertreter Gottes auf Erden, diesen ganzen stinkereichen Geldeintreiber, der als Vatikan bezeichnet wird, die Inquisition, und den ganzen unnützen Prunk der keinen Armen satt macht, u.v.m.

    Alleine die Idee, dass sich der Papst anmaßt zu entscheiden, wer in die Hölle kommt, ist dermaßen abstrus - das alleine macht den ganzen Laden schon unglaubwürdig. Wenn es nach dem Papst ginge, würden 99 % hier von den Queer.de Beteiligten in der Hölle schmoren.
    Da frage ich mich, warum Du überhaupt hier was rein schreibst? Das schrappt schon ziemlich krass am Missionieren vorbei. *gg*
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#18 sperlingAnonym
  • 26.07.2013, 21:52h
  • Antwort auf #14 von Aus Bad Homburg
  • ich habe nicht an die angeblichen "opfer" innerhalb der rkk gedacht, sondern an die queeren menschen, die durch deren paranoides geschwafel geschädigt werden.

    aber meine frage, ob du an diese jemals denkst, war ohnehin rein rhetorisch. wir alle wissen, auf wessen seite du stehst.

    das tragisch-absurde ist, dass es nicht mal deine eigene ist.
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#19 Miguel53deProfil
#20 Miguel53deProfil
  • 26.07.2013, 23:50hOttawa
  • Antwort auf #9 von sanscapote
  • 53 000 000 Millionen? Ist das jetzt eine Tautologie oder meinst Du 53 Millionen? Das ist auch immer noch ein huebsches Suemmchen, fuer das ein Grossmuetterchen lange stricken muesste. Macht aber mehr Sinn - oder macht eben gar keinen Sinn.
    Bei solchen "Staatsbesuchen" sind Fragen nach den Kosten allerdings irrelevant. Frag nur mal, was der letzte Besuch von Obama in Berlin gekostet haben mag. Wills besser gar nicht wissen. Und dann, was dabei alles nicht besprochen worden ist...
    Allerdings hat so ein Papst natuerlich einen anderen moralischen Anspruch, als ein Praesident. Aber da waeren wir wieder beim Thema dieser unglaublichen Doppelmoral. Ob Papst. Demokratischer Politiker. Politiker ueberhaupt und Religionen erst recht. Ein grosser Sumpf.
    Die "normalen" Menschen, die sich taeglich mit so vielen Sorgen auseinandersetzen muessen, haben eigentlich was Besseres verdient.
    Doch was klage ich? Solche Meldungen sind doch wieder lustig und machen den Tag schoener. Nicht natuerlich die Meldung von den Kosten. Aber die vom (schein)heiligen Herrn Paelaten.... Das haette auch ein politisches Kabarett nicht besser erfinden koennen... Erinnert mich an einen gewissen Herrn Strauss und seine Probleme mit einer Liebesdienerin in New York. Ganz andere Geschichte, doch auch so schoen. Und so klein gehalten von den Medien.
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